- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

Cybermobbing und andere Onlineerfahrungen


Report: In Deutschland schützt jedes achte Elternteil seine Kinder nicht vor den Gefahren des Internets
94 Prozent der Eltern in Deutschland sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder im Internet, doch viele wissen nicht, wie sie Schutz bieten können

- Anzeigen -





Eltern befürchten, dass ihre Kinder im Internet nicht sicher sind. Dennoch ergreifen laut einer aktuellen Studie von Norton by Symantec 12 Prozent keine konkreten Schutzmaßnahmen. Das geschieht wohl teilweise auch aus eigener Unwissenheit. Cybermobbing, Kontakt mit Fremden oder andere bösartige Bedrohungen: Der Norton-Studie zufolge sind 85 Prozent der Eltern der Meinung, dass es riskant ist, wenn Kinder PCs oder mobile Geräte unbeaufsichtigt nutzen. Fast die Hälfte aller Eltern (48 Prozent) ist besorgt, welche Informationen ihr Kind im Internet preisgibt. Doch obwohl ein Großteil der Eltern die Risiken kennt, die im Internet auf ihre Kinder lauern, ergreifen sie häufig keine konkreten Schutzmaßnahmen.

57 Prozent der Eltern in Deutschland halten es für wichtig, die Informationen zu beobachten und zu kontrollieren, die Familienmitglieder in den sozialen Medien preisgeben. Aber nur eine von fünf Müttern oder Vätern überprüft sie tatsächlich. Zudem achtet weniger als ein Viertel aller Eltern (21 Prozent) darauf, dass sie das Ausmaß an Informationen beschränken, das sie über ihre Kinder auf ihren eigenen Social-Media-Profilen teilen.

"Wir betreten unerforschtes Terrain, wenn es um die Onlineerziehung von Kindern geht," so Stefan Kühn, Director Consumer von Norton in der Region Central Europe. "Neue Technologien haben die Art und Weise verändert, wie unsere Kinder heute aufwachsen und wie sie erzogen werden. Diskussionen über die Zeit, die Kinder vor dem Bildschirm verbringen, werden in den Familien inzwischen genauso heftig geführt, wie Diskussionen über die Schlafenszeit. Die einen verbieten soziale Medien und Videospiele strikt, andere schauen zu, wie ihre Kinder schnell Freundschaften über Grenzen und Zeitzonen hinweg knüpfen. In der digitalen Welt von heute setzen sich Eltern damit auseinander, wie sie ihre Kinder darauf vorbereiten, schützen und befähigen können, diese Technologien sicher zu nutzen."

Im Rahmen des Norton Cyber Security Insights Reports 2017 wurden mehr als 1.000 Erwachsene in Deutschland zu ihrem Onlineverhalten befragt. Eltern machten zudem Angaben darüber, wie sie mit den Onlineaktivitäten ihrer Kinder umgehen und wie gut sie ihre Kinder ihrer eigenen Einschätzung nach im Internet schützen können.

Wenn es um das Onlineverhalten ihrer Kinder geht, sind Eltern vor allem besorgt, dass
>> sie schädliche Programme oder Anwendungen herunterladen (84 Prozent).
>> sie zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen (82 Prozent).
>> sie online schikaniert (81 Prozent) werden
>> sie zu viele persönliche Informationen mit Fremden teilen (80 Prozent).
>> sie dazu verführt werden, sich mit einem Fremden zu treffen (73 Prozent).
>> sie Inhalte im Internet teilen, die ihnen später einmal schaden können (68 Prozent).

Oft beruhen diese Sorgen der Eltern auf persönlichen Erfahrungen oder auf Erfahrungsberichten von anderen Eltern. Entsprechend
>> berichtet fast jede dritte Mutter oder Vater von Anfeindungen und Belästigungen im Internet (Cybermobbing), die sich gegen das eigene Kind oder gegen ein Kind im Bekanntenkreis richten.
>> sagen ein Viertel der Eltern, dass die Onlineaktivitäten ihrer Kinder die eigene Sicherheit verletzt haben bzw. dass sie von ähnlichen Vorfällen in ihrem Freundeskreis gehört haben.

Bislang kümmern sich nur wenige Eltern in Deutschland um das Onlineverhalten ihrer Kinder. Sie lassen ihren Kindern im Internet meist freie Hand und
>> fast drei Viertel lässt sie dabei manchmal oder immer unbeaufsichtigt (72 Prozent).
>> gewähren ihnen unbeschränkten Zugriff auf Webseiten und Apps (68 Prozent).
>> fast ein Drittel erlaubt es ihnen, ohne Aufsicht online einzukaufen (29 Prozent).
>> nur eine von sechs Müttern oder Vätern fordert seine Kinder dazu auf, Geräte in Gemeinschaftsräumen zu nutzen.

"Die Gründe für diesen Hände-weg-Ansatz variieren. Einige Eltern sind wohl unsicher, wann sie eingreifen müssen. Andere hadern damit, das richtige Verhältnis zwischen der Kontrolle ihrer Kinder und dem Respekt vor ihrer Privatsphäre zu finden,” erklärt Stefan Kühn. "Wir möchten Eltern dazu ermutigen, regelmäßig und offen mit ihren Kindern über ihre Onlineerfahrungen zu sprechen und ihnen die Sicherheit zu geben, dass sie nicht alleine sind. Schlussendlich geht es darum, dass Eltern aus diesen Erfahrungen lernen, wie sie sich in Zukunft am besten verhalten."

Auch wenn es verschiedene Erziehungsansätze für das Onlineverhalten von Kindern gibt, fühlen sich viele Eltern doch unzureichend aufgeklärt. Und es sollte für sie keine Herausforderung mehr darstellen, Verhaltensregeln für ein sicheres Surfen im Internet zu setzen und mit ihren Kindern über Gefahren wie Cybermobbing und andere Onlineerfahrungen zu sprechen.

Diese acht Tipps von Norton helfen Eltern, ihre Kinder im Internet besser zu schützen und die zu ihrer Familie passende Vorgehensweise zu finden:

Stellen Sie Hausregeln und Richtlinien auf, die festlegen, wieviel Zeit Ihre Kinder vor dem Bildschirm verbringen dürfen, zu welchen Inhalten sie Zugang haben und wie sie am besten online kommunizieren. Die Vorgaben sollten dem Alter, der Reife und dem Verständnis Ihrer Kinder für die Gefahren im Internet entsprechen.

Gestalten Sie Gemeinschaftsräume so, dass Kinder dort gerne online gehen. Kinder sollten nicht das Gefühl haben, dass Sie ihnen beim Internetsurfen ständig über die Schulter schauen oder sie ihre Onlineaktivitäten vor Ihnen verheimlichen müssen. Mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Kontrolle und Freiheit sind Sie stets darüber informiert, was Ihre Kinder gerade online machen und ihre Kinder werden von selbst auf Sie zukommen, wenn sie Hilfe benötigen oder Sorgen haben.

Sprechen Sie offen mit Ihren Kindern und bleiben Sie mit ihnen zu Themen wie Internetnutzung oder Onlineerfahrungen im Dialog. Norton hat einige Tipps und Hintergrundinformationen zu Cybermobbing zusammengestellt, die Ihnen helfen, ein offenes Gespräch mit ihren Kindern zu beginnen und dauerhaft im Austausch zu bleiben.

Schärfen Sie Ihren Kindern ein, nichts anzuklicken, ohne vorher nachzudenken. Ihre Kinder sollten keine Links anklicken, die sie auf gefährliche oder unangemessene Seiten führen können. Das gilt beim Anschauen von Onlinevideos genauso wie für unbekannte Links, die sie per E-Mail erhalten oder bei ihren Suchen im Internet finden. Der Klick auf einen unbekannten Link ist einer der Hauptgründe, warum sich Personen mit Viren infizieren und ungewollt private Daten oder andere wertvolle Informationen über sich selbst preisgeben.

Seien Sie wachsam gegenüber gefährlichen Inhalten. Ihre Kinder haben über Webseiten, Apps, Spiele oder Online-Communities Zugang zu verschiedensten Inhalten, die sie positiv oder negativ beeinflussen können. Intelligente Sicherheitslösungen für Familien, Netzsicherheits-Tools für Eltern und im Browser integrierte Sicherheitseinstellungen tragen dazu bei, Ihre Familie vor den Gefahren des Internets zu schützen.

Sensibilisieren Sie Ihre Kinder für Privates: Das Posten und Teilen von persönlichen Informationen, Videos und Fotos kann insbesondere in sozialen Netzwerken riskant sein.

Seien Sie ein gutes Vorbild: Kinder orientieren sich am Verhalten ihrer Eltern oder dem von anderen Erwachsenen, daher sollten Sie stets als gutes Beispiel vorangehen.

>> Verwenden Sie eine robuste und zuverlässige Cybersicherheitssoftware

Über den Norton Cyber Security Insights Report
Der Norton Cyber Security Insights Report ist eine Online-Umfrage unter 21.549 Befragten über 18 Jahren in 20 Ländern, die von Norton by Symantec in Auftrag gegeben und vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen Reputation Leaders durchgeführt wurde. Die Fehlerquote der gesamten Stichprobe beträgt +/-0,7 %. Die europäische Stichprobe wurde bei 7225 Personen über 18 Jahren aus Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und aus Großbritannien erhoben. Die sich daraus ergebende Fehlerquote liegt bei +/- 1,2%. Die deutsche Stichprobe umfasst 1.067 Deutsche über 18 Jahren. Die Fehlerquote für die deutsche Stichprobe liegt bei +/- 3%. Die Daten wurden zwischen dem 5. Oktober und dem 24. Oktober 2017 von Reputation Leaders erhoben.
(Symantec: ra)

eingetragen: 04.06.18
Newsletterlauf: 25.06.18

Symantec: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • Zugang auf das Unternehmensnetzwerk

    Wenn der Preis stimmt, würden ein Drittel aller Mitarbeiter vertrauliche Unternehmemsinformationen ihres Arbeitgebers verkaufen. 25 Prozent wären für umgerechnet etwa 6.900 Euro hierzu bereit, andere würden sich bereits für kaum mehr als 130 Euro bestechen lassen - dies geht aus einer internationalen Befragung von Clearswift RUAG Cyber Security hervor. Sie basiert auf den Ergebnissen einer von Loudhouse unabhängig durchgeführten Umfrage zu Sicherheitspraktiken in Unternehmen bekannt. Bei Loudhouse handelt es sich um ein Technologie - und B2B - Forschungsunternehmen. Die Studie unter 4.000 Angestellten in Deutschland, Großbritannien, den USA und Australien ergab, dass 25 Prozent der Befragten bereit wären, solche Daten zu verkaufen und dadurch sowohl ihre Stelle als auch eine Verurteilung riskieren würden. Der Preis: umgerechnet etwa 6.900 Euro - so viel wie ein Familienurlaub in der Karibik oder nicht einmal drei durchschnittliche Monatsgehälter.

  • Großes Potenzial für Smart-Home-Anwendungen

    Licht und Heizung via Smartphone steuern, Haushaltsgeräte per Stimme bedienen oder die eigenen vier Wände mit intelligenten Überwachungssensoren sicherer machen: Jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent) besitzt mindestens eine Smart-Home-Anwendung. Verbreitet sind vor allem intelligente Beleuchtung (17 Prozent), Video-Überwachung (14 Prozent) und Sprachassistenten (13 Prozent). Parallel nimmt die Bekanntheit von vernetzter Haustechnik in der Breite der Bevölkerung zu: 7 von 10 Bundesbürgern (70 Prozent) haben bereits vom Begriff Smart Home gehört (2016: 61 Prozent). Davon können 7 von 10 (71 Prozent) beschreiben, was gemeint ist, 2016 waren es erst 53 Prozent.

  • Analysten geben Einblicke zur Cyber-Security

    Obwohl 95 Prozent der CIOs in den kommenden drei Jahren einen Anstieg an Cyber-Bedrohungen erwarten, haben derzeit nur 65 Prozent ihrer Unternehmen einen Cyber-Security Experten - zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Research- und Beratungsunternehmens Gartner. Die Umfrage zeigt auch, dass Unternehmen, die sich digitalisieren, nach wie vor mit der Suche nach qualifiziertem Personal zu kämpfen haben und dass der Mangel an geeigneten Fachkräften im Bereich der digitalen Security als einer der größten Innovationshemmer gilt.

  • Sicherheitsbudgets mit deutlicher Steigerung

    Malwarebytes veröffentlichte die Studie "White Hat, Black Hat und das Aufkommen von Gray Hat; Die tatsächlichen Kosten von Cyber-Kriminalität", die von Osterman Research durchgeführt wurde. Innerhalb der Studie wurden 900 führende IT-Entscheidungsträger und IT-Sicherheitsexperten in Australien, Deutschland, den USA, Großbritannien und Singapur zu den Auswirkungen der Cyberkriminalität auf ihre Geschäftsergebnisse befragt. Darüber hinaus wurden alle Aspekte der IT-Sicherheitskosten, von generellem Budget, Kosten zur Behebung von IT-Angriffen bis hin zu Aufwendungen von Mitarbeiter-Einstellung, -Rekrutierung und -Bindung untersucht.

  • Mehr als jeder Dritte nutzt Gruppenchat-Funktion

    Messenger sind nicht nur zum Nachrichten schreiben da, besonders beliebt ist auch die Telefon-Funktion der Apps. Jeder zweite Messenger-Nutzer (51 Prozent) nutzt die Anruffunktion der Apps auf seinem Smartphone. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, bei der 1.212 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt wurden, darunter 1.074 Nutzer von Messenger-Apps. "Immer mehr Apps rüsten die Telefonfunktion nach. Telefonate via Messenger sind für die Nutzer äußerst komfortabel - auch über Ländergrenzen hinweg und ohne Extrakosten, selbst wenn es um den halben Globus geht", sagt Linda van Rennings, Social-Media-Expertin beim Bitkom. "Insbesondere für Jüngere ist die App-Telefonie zur Standard-Funktion eines jeden Messengers geworden."