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Vermehrter Einsatz von Verschlüsselung


"Data Threat Report 2017": 95 Prozent aller deutschen Unternehmen glauben, dass sie nicht ausreichend gegen Cyberangriffe geschützt sind
Immerhin 30 Prozent aller deutschen Unternehmen haben ihre IT-Sicherheit im Griff.: Sie sind noch nie Opfer einer Datensicherheitsverletzung geworden und haben bisher alle Daten-Compliance-Audits bestanden

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Zum 5. Mal in Folge stellt Thales ihren Report zu IT-Sicherheitsbedrohungen vor. Der veröffentlichte Report ist eine speziell auf den europäischen Raum zugeschnittene "European Edition", bei der die Antworten von deutschen IT-Security-Experten eine besondere Berücksichtigung erfahren haben.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Thales Reports zu IT-Sicherheitsbedrohungen: 95 Prozent der Befragten glauben, dass ihre IT-Systeme und Unternehmensdaten nicht ausreichend gegen Angriffe von Cyberkriminellen und anderen Bedrohungen wie internen Angreifern geschützt sind. Damit belegt Deutschland unter allen Nationen mit Abstand Platz 1. Und: Fast die Hälfte der Befragten, nämlich 45 Prozent, ist der Meinung, dass die Sicherheit der IT sehr oder extrem anfällig ist. Damit hat sich die negative Stimmung im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verschlechtert. Damals hielten 91 Prozent ihre IT-Systeme für nicht ausreichend geschützt, 40 Prozent bewerteten die Anfälligkeit für Sicherheitsverletzungen als sehr oder extrem hoch.

Positive Entwicklungen
Positiv ist dagegen, dass "nur" 25 Prozent der befragten deutschen Unternehmen im letzten Jahr von Datensicherheitsvorfällen betroffen waren. Bei der vorherigen Befragung lag die Zahl noch bei 37 Prozent. Insgesamt sind aber bereits 50 Prozent aller Unternehmen in den letzten Jahren Opfer von Angriffen geworden. 9 Prozent aller Unternehmen wurden bereits mehr als einmal Opfer von Cyberattacken. Das zeigt, dass fast jedes zehnte Unternehmen nicht in der Lage ist, seine Unternehmensdaten wiederholt sicher gegen Angreifer zu schützen.

Weitere gute Nachrichten: Immerhin 30 Prozent aller deutschen Unternehmen haben ihre IT-Sicherheit im Griff. Sie sind noch nie Opfer einer Datensicherheitsverletzung geworden und haben bisher alle Daten-Compliance-Audits bestanden. Mit diesen Werten liegt Deutschland etwa im globalen Durchschnitt (dieser beträgt 33 Prozent), aber deutlich hinter den weltweiten Spitzenreitern Japan (52 Prozent) und Großbritannien (50 Prozent).

Vermehrter Einsatz von Verschlüsselung
In Deutschland besteht ein starkes Verständnis für die Vorteile von Verschlüsselung. 80 Prozent aller Unternehmen erwarten, dass sie von Datenschutzbestimmungen wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO; im Englischen: GDPR - General Data Protection Regulation) betroffen sind. Hier müssen Unternehmen aber noch einiges tun. Vor allem, weil sie für zahlreiche Unternehmen bedeutende Risiken birgt. Datenschutzverletzungen können ab dem nächsten Jahr zu einer Geldstrafe von bis zu 4 Prozent des weltweiten Brutto-Umsatzes führen. Als Resultat haben sich 68 Prozent für Verschlüsselung entschieden, um den Anforderungen der DSGVO gerecht zu werden.

Kai Zobel, Regional Sales Director DACH, Thales e-Security sagt: "Es ist sehr gut zu sehen, dass viele deutsche Unternehmen die Vorteile von Verschlüsselung für wertvolle Daten erkennen und die digitale Transformation vorantreiben. Aber es ist noch viel zu tun, um für die verbleibenden 32 Prozent der deutschen Unternehmen einen Anreiz zu schaffen, ihre Sicherheitsstrategie weiter auszubauen. In der aktuellen komplexen Bedrohungsumgebung müssen robuste IT-Strategien implementiert werden, um Daten in allen Formen, egal wo sie erstellt, geteilt oder gespeichert werden, zu schützen."

Nutzung von fortschrittlichen Technologien
Die Anforderung, fortschrittliche Technologien wie Cloud, IoT, Big Data einsetzen zu müssen, erhöht den Druck auf IT-Verantwortliche. 96 Prozent aller Befragten werden in diesem Jahr sensible Unternehmensdaten in einer Technologieumgebung wie Cloud, IoT & Co. einsetzen. 66 Prozent der IT-Security-Mitarbeiter glauben aber, dass die Daten dort nicht ausreichend geschützt sind.

Bisher wird bei den Ausgaben für IT-Sicherheit jedoch primär in das investiert, was in der Vergangenheit funktioniert hat. 79 Prozent der Befragten entschieden sich bei IT-Security-Investitionen für Netzwerksicherheit und 72 Prozent für Endpoint- und Mobile-Security. Es wird auch weiterhin vermehrt in diese Security-Lösungen investiert, obwohl Unternehmen verstärkt fortschrittliche Technologien wie Cloud und IoT einsetzen, die sich außerhalb des traditionellen Netzwerks befinden.

Eine Antwort auf die neuen Anforderungen wären Sicherheitslösungen wie Verschlüsselung und Zugriffskontrollen. Bei den IT-Security-Investitionen belegen diese Sicherheitslösungen aber nur den vorletzten Platz.

Um die steigende Zahl von Datensicherheitsvorfällen zu bekämpfen, hat Thales die folgenden Beispiele für bewährte Vorgehensweisen ausgearbeitet:

>> Wirksamer Einsatz von Verschlüsselung und Zugriffskontrollen als grundlegender Schutz für Daten und die Berücksichtigung einer "Encrypt Everything" ("Komplette Verschlüsselung") Strategie

>> Auswahl einer Datensicherheitsplattform, die eine Bandbreite an Anwendungsfällen adressiert und Einfachheit der Nutzung betont

>> Implementierung von Lösungen für Sicherheitsanalytik und Multi-Faktor-Authentifizierung, um bedrohliche Muster der Datennutzung zu erkennen

Weitere interessante Informationen können Sie im Thales Data Threat Report 2017 nachlesen. Ein kostenloses Exemplar des Thales Data Threat Report 2017 (in deutscher Sprache) können Sie hier herunterladen.

Methode:
Für die Durchführung der Befragung hat Thales das renommierte IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen 451 Research beauftragt. Dieses hat weltweit über 1100 verantwortliche IT-Security Manager interviewt. Die Teilnehmer der Umfrage sind in Branchen wie öffentliche Verwaltung, Einzelhandel, Finanzen und Gesundheitswesen tätig.
(Thales e-Security: ra)

eingetragen: 22.06.17
Home & Newsletterlauf: 07.07.17


Thales: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Studien

  • Sicherheitsthematiken hemmen IT-Innovationen

    CIOs weltweit wollen auch bei den Digitalisierungsvorhaben ihrer Unternehmen eine strategischere Rolle einnehmen und wünschen sich mehr Freiheit vom operativen IT-Tagesgeschäft. Bislang wurden sie vom digitalen Wandel eher mitgerissen als ihn selber aktiv zu gestalten - gebremst u.a. von dem hohen Arbeitsvolumen zur Aufrechterhaltung des IT-Betriebs und den wachsenden Sicherheitsanforderungen. Zum fünften Mal in Folge befragte Logicalis CIOs (dieses Jahr 890 in 23 Ländern) dazu, wie sie die Umsetzung der digitalen Transformation in ihren Unternehmen bewerten, auf welche Hindernisse sie stoßen und wie sie diese angehen. Was den Fortschritt des digitalen Wandels angeht, sehen sich in der diesjährigen Studie 5 Prozent als "digitale Innovatoren" und 20 Prozent als "Early Adopters"; im Vorjahr waren es noch je 7 bzw. 22 Prozent. Dahingegen steigt die Anzahl derjenigen, die dem Reifegrad ihrer Organisation einen mittleren Wert zuordnen, von 45 auf 48 Prozent. Deutsche IT-Leiter schreiben ihren Unternehmen dieses Jahr häufiger einen mittleren Digitalisierungsgrad zu als im Vorjahr. Der Fortschritt hält sich aber insgesamt in Grenzen, möglicherweise, weil die IT-Verantwortlichen das volle Ausmaß der mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen inzwischen klarer sehen.

  • Wichtig ist, dass der Router geschützt ist

    Avast hat die Ergebnisse ihrer Studie zur Sicherheit von Webcams in Deutschland und der Schweiz veröffentlicht. Demnach fürchten sich 60 Prozent der deutschen Befragten und 52 Prozent der Schweizer vor Webcam-Hacks und Spionage. Im Internet sowie im Darknet gibt es Tools, um die Webcam eines Computers zu hacken - und das teilweise kostenlos. Obwohl an vielen PCs eine Kontrollleuchte neben der Webcam die Aktivierung anzeigt, können spezielle Tools dies umgehen und ermöglichen dadurch einen unbemerkten Zugriff auf die Webcam. Die Studie von Avast, die im Oktober 2017 durchgeführt wurde, zeigt, dass 60 Prozent der Befragten in Deutschland befürchten, dass Cyberkriminelle ihre Webcam hacken und sie ausspionieren könnten. Mehr als die Hälfte aller deutschen Befragten (54 Prozent) hat sogar schonmal ihre Webcam abgeklebt. 28 Prozent der Befragten sind sich nicht darüber im Klaren, dass Cyberkriminelle ihre Webcam aktivieren können, ohne dass die Kontrollleuchte neben der Webcam dies anzeigt.

  • Workshops und Schulungen unverzichtbar

    Die größte Gefahr für die IT-Sicherheit eines Unternehmens geht - bezogen auf den Faktor Mensch - von den eigenen Mitarbeitern aus, dicht gefolgt von Drittparteien. Diese Einschätzung teilt die Mehrheit der Befragten des aktuellen "Risk:Value-Reports 2017" von NTT Security, Teil der NTT Group und Spezialistin für Informationssicherheit und Risikomanagement. Der jährlich vom Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im Auftrag von NTT Security erstellte Risk:Value-Report zeigt, in welchen Bereichen und bei welchen Personen die größten IT-Sicherheitsgefahren drohen. Auf die Frage "Welche Person beziehungsweise Personengruppe steht für Sie bei den Sicherheitsschwachstellen an erster Stelle?" nennen 23 Prozent der Teilnehmer die "Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung". Den zweiten Platz belegen Drittparteien mit 19 Prozent; hierzu zählt Vanson Bourne Subunternehmen, externe Dienstleister und Lieferanten. Position drei nimmt der CEO ein; ihn stufen 12 Prozent als schwächstes Glied in der IT-Sicherheit ein. Als weitere Sicherheitsschwachstellen nennen 11 Prozent der Befragten das Management, 10 Prozent die Kunden, 7 Prozent die Administratoren, 7 Prozent die Aufsichtsräte und 6 Prozent die C-Level-Führungskräfte ohne CEO.

  • Mangel an qualifizierten IT-Professionals

    Centrify macht auf weitere Ergebnisse der vom Ponemon Institute im Auftrag von Centrify durchgeführten Studie "Die Auswirkungen von Datenschutzverletzungen auf die Reputation und den Wert eines Unternehmens" aufmerksam. Die Studie befragte unter anderem IT-Professionals in Deutschland. Dabei wurde deutlich, dass weniger als die Hälfte der deutschen IT-Professionals (47 Prozent) überzeugt sind, Datenschutzverletzungen verhindern, erkennen und stoppen zu können. Die IT-Sicherheitsbranche in Deutschland kämpft zudem mit einem Mangel an IT-Sicherheitsfachkräften. Gleichzeitig befürchten 55 Prozent der deutschen IT-Professionals, dass sie im Falle einer Datenschutzverletzung in ihrem Unternehmen ihren Job verlieren könnten.

  • Lokale Administrationsrechte beenden

    BeyondTrust hat ihre Privileged Access Management-Studie vorgestellt. Darin werden die "Fünf Todsünden für das Privileged Access Management" und ihre Folgen für den Schutz von sensiblen Informationen beschrieben. Sicherheitsexperten empfehlen schon viele Jahre lang Best Practices für die Verwaltung von privilegierten Zugriffsrechten (Privileged Access Management, PAM), um Probleme im Zusammenhang mit dem Missbrauch von privilegierten Konten zu bekämpfen. Dennoch fällt der IT die Verwaltung der Zugriffsrechte für privilegierte Konten nach wie vor nicht immer leicht. Um den Grund dafür zu verstehen, hat BeyondTrust kürzlich knapp 500 IT-Mitarbeiter weltweit befragt, die im PAM-Bereich arbeiten. Da zahlreiche Angriffe auf dem Missbrauch von privilegierten Konten beruhen, ist es nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer die folgenden drei Sicherheitsmaßnahmen von ziemlich bis äußerst wichtig eingestuft haben.