- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

"Security Pressures Report 2017"


Steigende Anzahl an Cyberattacken erhöht auch die Arbeitsbelastung von IT-Verantwortlichen
Druck und die Arbeitsbelastung von IT-Security-Mitarbeitern hat im Vergleich zum Vorjahr zugenommen

- Anzeigen -





Cyberattacken können heute maßgeblich über den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden - je nachdem, ob der Angriff erfolgreich war oder nicht. Das Sicherheitsunternehmen Trustwave weist im jährlich erscheinenden "Security Pressures Report" nach, dass sich durch die steigende Anzahl an Cyberattacken die Arbeitsbelastung von IT-Verantwortlichen in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht hat. Allerdings gibt es in diesem Jahr eine Neuerung: Immer mehr IT-Verantwortliche nehmen ihre Arbeit persönlich und setzen sich zunehmend selbst unter Druck.

Dass ein übermotivierter, schwer zufriedenstellender Chef seinen Angestellten die Arbeit schwer machen kann, ist nichts Neues. Der neue Security Pressures Report von Trustwave offenbart aber, dass sich Mitarbeiter immer öfter selbst das Leben schwer machen.

Für den Report hat Trustwave weltweit 1600 IT-Fachkräfte zu ihrer Arbeitssituation befragt, um herauszufinden, wie hoch der Druck ist, der auf ihnen lastet.

In Zeiten, in denen es Cyberkriminellen beinahe im Wochentakt gelingt, spektakuläre und erfolgreiche Angriffe auf Unternehmensnetzwerke und Unternehmensdaten durchzuführen, überrascht es nicht, dass der Druck und die Arbeitsbelastung von IT-Security-Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat. 53 Prozent aller Befragten geben an, dass sich die Arbeitsbelastung im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat.

Nach wie vor üben zwar Mitglieder der Geschäftsführung am meisten Druck auf IT-Verantwortliche aus, allerdings ist diese Zahl rückläufig. Im letzten Jahr gaben noch 59 Prozent der Befragten an, dass der meiste Druck von Mitgliedern der Geschäftsführung kommt, beim Security Pressures Report 2017 liegt diese Zahl bei 46 Prozent. Dagegen setzen sich immer mehr IT-Mitarbeiter selbst unter Druck: 24 Prozent geben an, dass sie selbst am meisten Druck auf sich ausüben. Im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 11 Prozent.

Zu diesen Zahlen passen auch, dass sich bei einer Sicherheitsverletzung nur 11 Prozent vor einer Kündigung fürchten, die Mehrzahl der Befragten (42 Prozent) aber deutlich mehr Angst vor einem Schaden an der eigenen Reputation und/oder der ihres Unternehmens haben.

Interessant ist auch, zu welchem Zeitpunkt der meiste Druck auf IT-Mitarbeitern lastet. Die Frage, wann sie am meisten Druck in Bezug auf ihr Sicherheitsprogramm spüren, beantworten nur 40 Prozent mit "direkt nach einer größeren Sicherheitsverletzung, die Schlagzeilen macht". Für 21 Prozent ist der Druck am Ende eines Quartals am höchsten, 15 Prozent geben an, dass der Druck kurz vor einem Meeting mit der Geschäftsführung am höchsten ist. Immerhin 7 Prozent fühlen sich am meisten während eines Urlaubs unter Druck gesetzt.

Diese und weitere Antworten des Security Pressures Report 2017 zeigen, dass Unternehmen dringend umdenken müssen. Mitarbeiter, die sich persönlich für die Sicherheit ihres Unternehmens verantwortlich fühlen und sich sogar im Urlaub Gedanken um ihre Arbeit machen, können zunehmend selbst zum Sicherheitsrisiko werden. Bei Mitarbeitern, die aufgrund des hohen Stresslevels ständig von einem Burnout bedroht sind, erhöht sich auch zwangsläufig die Fehlerquote.

Ein Weg aus dieser schwierigen Arbeitssituation könnte eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl in IT-Abteilungen sein. Dies dürfte für Unternehmen aber teuer werden, denn die Frage, wie stark das IT-Team wachsen sollte, beantworten 44 Prozent der Befragten mit "doppelt so hoch", 26 Prozent wünschen sich eine Vervierfachung der IT-Abteilung und 6 Prozent geben an, dass sich die IT-Abteilung mehr als vervierfachen sollte. Immerhin 24 Prozent sind mit der Stärke des IT-Teams zufrieden.

Ein kostengünstigerer Weg kann die Zusammenarbeit mit einem Managed Security Services Provider (MSSP) sein. Erfahrene Experten können in Zusammenarbeit mit internen Security-Teams schneller auf neuartige Bedrohungen reagieren, Schwachstellentests durchführen, für die im normalen Betrieb kaum Zeit bleibt und so die Arbeitsbelastung von IT-Mitarbeitern deutlich senken. Immerhin 31 Prozent der Befragten arbeiten bereits mit einem MSSP zusammen. (Trustwave: ra)

eingetragen: 22.06.17
Home & Newsletterlauf: 07.07.17


- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Studien

  • Sicherheitsthematiken hemmen IT-Innovationen

    CIOs weltweit wollen auch bei den Digitalisierungsvorhaben ihrer Unternehmen eine strategischere Rolle einnehmen und wünschen sich mehr Freiheit vom operativen IT-Tagesgeschäft. Bislang wurden sie vom digitalen Wandel eher mitgerissen als ihn selber aktiv zu gestalten - gebremst u.a. von dem hohen Arbeitsvolumen zur Aufrechterhaltung des IT-Betriebs und den wachsenden Sicherheitsanforderungen. Zum fünften Mal in Folge befragte Logicalis CIOs (dieses Jahr 890 in 23 Ländern) dazu, wie sie die Umsetzung der digitalen Transformation in ihren Unternehmen bewerten, auf welche Hindernisse sie stoßen und wie sie diese angehen. Was den Fortschritt des digitalen Wandels angeht, sehen sich in der diesjährigen Studie 5 Prozent als "digitale Innovatoren" und 20 Prozent als "Early Adopters"; im Vorjahr waren es noch je 7 bzw. 22 Prozent. Dahingegen steigt die Anzahl derjenigen, die dem Reifegrad ihrer Organisation einen mittleren Wert zuordnen, von 45 auf 48 Prozent. Deutsche IT-Leiter schreiben ihren Unternehmen dieses Jahr häufiger einen mittleren Digitalisierungsgrad zu als im Vorjahr. Der Fortschritt hält sich aber insgesamt in Grenzen, möglicherweise, weil die IT-Verantwortlichen das volle Ausmaß der mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen inzwischen klarer sehen.

  • Wichtig ist, dass der Router geschützt ist

    Avast hat die Ergebnisse ihrer Studie zur Sicherheit von Webcams in Deutschland und der Schweiz veröffentlicht. Demnach fürchten sich 60 Prozent der deutschen Befragten und 52 Prozent der Schweizer vor Webcam-Hacks und Spionage. Im Internet sowie im Darknet gibt es Tools, um die Webcam eines Computers zu hacken - und das teilweise kostenlos. Obwohl an vielen PCs eine Kontrollleuchte neben der Webcam die Aktivierung anzeigt, können spezielle Tools dies umgehen und ermöglichen dadurch einen unbemerkten Zugriff auf die Webcam. Die Studie von Avast, die im Oktober 2017 durchgeführt wurde, zeigt, dass 60 Prozent der Befragten in Deutschland befürchten, dass Cyberkriminelle ihre Webcam hacken und sie ausspionieren könnten. Mehr als die Hälfte aller deutschen Befragten (54 Prozent) hat sogar schonmal ihre Webcam abgeklebt. 28 Prozent der Befragten sind sich nicht darüber im Klaren, dass Cyberkriminelle ihre Webcam aktivieren können, ohne dass die Kontrollleuchte neben der Webcam dies anzeigt.

  • Workshops und Schulungen unverzichtbar

    Die größte Gefahr für die IT-Sicherheit eines Unternehmens geht - bezogen auf den Faktor Mensch - von den eigenen Mitarbeitern aus, dicht gefolgt von Drittparteien. Diese Einschätzung teilt die Mehrheit der Befragten des aktuellen "Risk:Value-Reports 2017" von NTT Security, Teil der NTT Group und Spezialistin für Informationssicherheit und Risikomanagement. Der jährlich vom Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im Auftrag von NTT Security erstellte Risk:Value-Report zeigt, in welchen Bereichen und bei welchen Personen die größten IT-Sicherheitsgefahren drohen. Auf die Frage "Welche Person beziehungsweise Personengruppe steht für Sie bei den Sicherheitsschwachstellen an erster Stelle?" nennen 23 Prozent der Teilnehmer die "Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung". Den zweiten Platz belegen Drittparteien mit 19 Prozent; hierzu zählt Vanson Bourne Subunternehmen, externe Dienstleister und Lieferanten. Position drei nimmt der CEO ein; ihn stufen 12 Prozent als schwächstes Glied in der IT-Sicherheit ein. Als weitere Sicherheitsschwachstellen nennen 11 Prozent der Befragten das Management, 10 Prozent die Kunden, 7 Prozent die Administratoren, 7 Prozent die Aufsichtsräte und 6 Prozent die C-Level-Führungskräfte ohne CEO.

  • Mangel an qualifizierten IT-Professionals

    Centrify macht auf weitere Ergebnisse der vom Ponemon Institute im Auftrag von Centrify durchgeführten Studie "Die Auswirkungen von Datenschutzverletzungen auf die Reputation und den Wert eines Unternehmens" aufmerksam. Die Studie befragte unter anderem IT-Professionals in Deutschland. Dabei wurde deutlich, dass weniger als die Hälfte der deutschen IT-Professionals (47 Prozent) überzeugt sind, Datenschutzverletzungen verhindern, erkennen und stoppen zu können. Die IT-Sicherheitsbranche in Deutschland kämpft zudem mit einem Mangel an IT-Sicherheitsfachkräften. Gleichzeitig befürchten 55 Prozent der deutschen IT-Professionals, dass sie im Falle einer Datenschutzverletzung in ihrem Unternehmen ihren Job verlieren könnten.

  • Lokale Administrationsrechte beenden

    BeyondTrust hat ihre Privileged Access Management-Studie vorgestellt. Darin werden die "Fünf Todsünden für das Privileged Access Management" und ihre Folgen für den Schutz von sensiblen Informationen beschrieben. Sicherheitsexperten empfehlen schon viele Jahre lang Best Practices für die Verwaltung von privilegierten Zugriffsrechten (Privileged Access Management, PAM), um Probleme im Zusammenhang mit dem Missbrauch von privilegierten Konten zu bekämpfen. Dennoch fällt der IT die Verwaltung der Zugriffsrechte für privilegierte Konten nach wie vor nicht immer leicht. Um den Grund dafür zu verstehen, hat BeyondTrust kürzlich knapp 500 IT-Mitarbeiter weltweit befragt, die im PAM-Bereich arbeiten. Da zahlreiche Angriffe auf dem Missbrauch von privilegierten Konten beruhen, ist es nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer die folgenden drei Sicherheitsmaßnahmen von ziemlich bis äußerst wichtig eingestuft haben.

Trustwave: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.