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Transformation der Banken


Studie zeigt: Neue Technologien im Bankwesen auf dem Vormarsch
50 Prozent der befragten Institutionen betreiben derzeit IT-Sicherheitsupgrades und modernisieren Systeminfrastruktur sowie Rechenzentrum

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VMware präsentierte anlässlich der "Money 20/20" in Las Vegas die Ergebnisse einer unter Bankfachleuten durchgeführten Umfrage zu neuen Technologien und der Zukunft des Bankwesens. Das Hauptergebnis: Banken legen derzeit den Grundstein für die Digitalisierung und erwarten, dass neue Technologien wie IoT, biometrische Authentifizierung oder Blockchain die Branche innerhalb der nächsten fünf Jahre erheblich prägen werden.

Ein deutliches Ergebnis der Umfrage: Technologien werden die Transformation der Banken massiv vorantreiben. Für Finanzinstitute stellt sich aus diesem Grund nicht mehr die Frage, ob sie in Technologien investieren, sondern wie schnell sie investieren können. Die Befragten sehen die wichtigste Aufgabe ihrer Bank in einem Zeithorizont von drei bis fünf Jahren in der "Integration digitaler und physischer Kanäle" bzw. darin ein "digitaler Vorreiter" zu werden.

Die wichtigsten Studienergebnisse auf einen Blick

Neue Technologien im Fokus:

>> Mehr als die Hälfte der Banken mit Vermögenswerten von mindestens 100 Milliarden US-Dollar erwarten, dass in den kommenden fünf Jahren folgende Technologien im täglichen Bankgeschäft eingesetzt werden: mobile Applikationen, APIs/Open Banking, Künstliche Intelligenz (KI), Augmented Reality, biometrische Authentifizierung und Blockchain.

>> 78 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass auf künstlicher Intelligenz beruhendes, sprachbasiertes Banking das Privatkundengeschäft transformieren wird; etwa ein Drittel geht davon aus, dass dies ebenfalls für das Geschäftskundengeschäft gelten wird.

>> 67 Prozent der Banken mit Vermögenswerten von 100 Milliarden US-Dollar oder mehr setzen derzeit die Blockchain-Technologie ein.

Herausforderungen bei der Umsetzung:

>> Neue Technologien in bestehende Plattformen zu integrieren und das Upgrade von herkömmlichen Systemen zählen zu den größten Herausforderungen von Banken. 46 Prozent der Befragten gaben an, dass die veraltete Infrastruktur die Markteinführung neuer Produkte behindert.

>> Von den befragten Bankern, deren veraltete Infrastruktur einen hohen Einfluss auf die Markteinführung neuer Produkte hat, gibt etwa die Hälfte an, dass ihre Institutionen derzeit an der Modernisierung des Rechenzentrums (52 Prozent) und Cloud-Lösungen (48 Prozent) arbeitet, um dieses Problem anzugehen.

Modernisierung des Rechenzentrums und Cloud Computing:
81 Prozent der Befragten (Banken mit Vermögenswerten von 100 Milliarden US-Dollar oder mehr) bzw. 68 Prozent der Befragten (Banken mit Vermögenswerten von 15 bis 100 Milliarden US-Dollar) implementieren derzeit Cloud-Technologien.

Von den Banken, die derzeit Sicherheitsupgrades, die Modernisierung des Rechenzentrums, Cloud-Lösungen oder Finanztechnologien in Erwägung ziehen, planen oder bereits implementiert haben, erwarten 73 Prozent, dass diese Projekte in den nächsten zwölf Monaten mäßige bis starke Auswirkungen haben werden.

82 Prozent gehen davon aus, dass die Investitionen in fünf Jahren mäßige bis starke Auswirkungen haben werden.

VMware präsentiert Proof-of-Concept der Blockchain-Technologie
VMware fördert die Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie aktiv und stellt dies auf der Money 20/20 vor. Es handelt sich um einen Distributed Ledger, der kryptografisch "Blöcke" speichert, um einer Vielzahl von Kunden in der Finanzindustrie eine sichere, zuverlässige und skalierbare Plattform anzubieten.

Banken beispielsweise implementieren Blockchains, um die Backend-Verarbeitung zu vereinfachen und Kosten signifikant zu reduzieren. Im traditionellen Bankwesen gibt es zentrale Behörden, die die Echtheit der Finanztransaktionen überprüfen und diese aufzeichnen. Die Hoheit liegt damit bei diesen Behörden; dieses Konzept birgt allerdings das Risiko, dass diese Behörden kompromittiert und die Ergebnisse verfälscht werden. Bei der Blockchain-Technologie werden Transaktionen in einem digitalen Distributed Ledger erfasst und von mehreren dezentralen Parteien verifiziert. Diese unterschiedlichen Parteien besitzen Kopien des Ledgers, was die Sicherheit der Blockchain-Daten erhöht.

"Unser Forschungs- und Entwicklungsteam arbeitet daran, die Blockchain-Technologie für Unternehmen weiterzuentwickeln, um aktuelle Probleme zu lösen: durchgehend hohe Geschwindigkeit, skalierbare Fehlertoleranz und Sicherheit. Innerhalb von drei Jahren haben die Forschungsteams gemeinsam mit anderen Industriegrößen eine vollständige Blockchain-Umgebung für Ledger und Smart Contracts entwickelt. Die Vorstellung dieses ersten Proof of Concept ist ein großer Schritt auf unserem Blockchain-Weg und wir freuen uns diesen mit unseren Kunden teilen zu können", sagt Michael DiPetrillo, Senior Director of Blockchain Technologies bei VMware. "Blockchain hat großes Potenzial. Viele Branchen – insbesondere die Finanzindustrie – könnten von den Vorteilen profitieren. Wir werden weiterhin mit unseren Kunden und Partnern aus unterschiedlichsten Branchen an Lösungen arbeiten, die nicht die heutigen, sondern auch die zukünftigen Anforderungen adressieren."

Über die Umfrage
Die von SourceMedia Research durchgeführte Umfrage wurde im Juni 2017 von VMware in Auftrag gegeben. Die Online-Umfrage umfasst Antworten von 166 Befragten, die aus den Opt-in-Kontakten des American Banker Magazins gezogen wurden, um eine aktuelle Perspektive sowie einen Ausblick auf die Zukunft des Bankgeschäfts und gegenwärtige sowie neue Technologien im Bankwesen zu erheben. Die Stichprobe besteht aus Bankfachleuten auf Managerebene bei Banken mit Vermögenswerten von mindestens 15 Milliarden US-Dollar. (VMware: ra)

eingetragen: 05.11.17
Home & Newsletterlauf: 30.11.17


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Meldungen: Studien

  • Sicherheit und Datenschutz bei IoT-Projekten

    Aus einer aktuellen Studie von DigiCert geht hervor, dass die Nichtachtung von Best Practices bei der Nutzung des Internets der Dinge (IoT) bereits zu erheblichen finanziellen Verlusten geführt hat. In den vergangenen zwei Jahren verzeichneten 25 Prozent der Unternehmen mit den meisten Schwierigkeiten bei der IoT-Sicherheit Verluste von mindestens 30 Millionen Euro. Das am schwersten betroffene deutsche Unternehmen in der Gruppe mit der schwächsten IoT-Sicherheit erlitt Schäden von 80 Millionen Euro. Die Ergebnisse zeigen auch ein stark steigendes Interesse am Internet der Dinge. 73 Prozent der Befragten gaben an, dass das Internet der Dinge bereits sehr wichtig für ihr Unternehmen sei. 87 Prozent erwarten, dass es in den nächsten zwei Jahren eine sehr große Bedeutung erlangen wird.

  • Auswirkungen auf die Privatsphäre

    Eine Umfrage von AVG hat ergeben, dass 48 Prozent der deutschen Eltern befürchten, intelligente Geräte verleiten ihre Kinder dazu, persönliche Bilder und Daten unbedacht online zu teilen. Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von smarten Uhren und Fitness-Trackern für Kinder wollte AVG mit der Umfrage herausfinden, wie Eltern über die zunehmend gerätezentrierte Kultur von heute denken und was sie von der großen Menge an neuen und persönlichen Daten halten, die ihre Kinder damit täglich generieren. Ob es sich nun um eine intelligente Uhr handelt, die mit einem Smartphone verbunden ist, oder um einen Fitnesstracker, der Gewicht und Schrittzahl misst - die Umfrage ergab, dass die Sorge unter den Eltern darüber wächst, wie sicher die Geräte diese Daten speichern und welche Auswirkungen dies auf die Privatsphäre und Sicherheit ihres Kindes hat. Fast ein Drittel (28 Prozent) glaubt, dass die Nutzung von smarten Geräten zum Diebstahl der Daten ihres Kindes führen könnte. Darüber hinaus sind 32 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Besitz von intelligenten Geräten den Druck auf ihr Kind erhöht, Daten über soziale Netzwerke auszutauschen, was wiederum die Privatsphäre gefährdet.

  • Herkunft der Attacken häufig aus Osteuropa & Asien

    Deutsche Industrieunternehmen sind beliebte Ziele für Sabotage, Datendiebstahl oder Wirtschaftsspionage. Vor allem die Chemie- und Pharmabranche trifft solche Attacken hart: Drei von vier Chemie- und Pharmaunternehmen (74 Prozent) wurden in den vergangenen zwei Jahren Opfer, weitere 22 Prozent waren vermutlich betroffen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 503 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Industriebranchen repräsentativ befragt wurden. Mit 68 Prozent leiden Unternehmen aus dem Automobilbau am zweithäufigsten unter Attacken - von Hackerangriffen bis Aktendiebstahl. Aber auch der Maschinen- und Anlagenbau (67 Prozent) sowie die Hersteller von Kommunikations- und Elektrotechnik (63 Prozent) sahen sich in den Jahren 2016 und 2017 einer Vielzahl an Attacken ausgesetzt.

  • Bei einem BEC-Angriff Geld verlieren

    Eine aktuelle Umfrage von Trend Micro offenbart eine beunruhigend hohe Zahl von BPC-Angriffen auf Unternehmen in Deutschland und weltweit. Dabei geht die größte Gefahr insbesondere von Angriffen per E-Mail aus, die gerade in finanzieller Hinsicht verheerende Folgen nach sich ziehen können. Trend Micro stellt die Ergebnisse einer neuen Studie zu Cyberangriffen auf Unternehmen vor. Diese ergibt, dass 46 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland bereits von einem Business Process Compromise (BPC), also einem Angriff auf ihre Geschäftsprozesse, betroffen waren. Weltweit wurden 43 Prozent der Unternehmen angegriffen. Trotz der großen Häufigkeit von erfolgreichen Angriffen sind sich 47 Prozent der Führungsebenen in Deutschland (weltweit sind es 50 Prozent) noch nicht darüber bewusst, was diese Angriffe sind und welche Konsequenzen sie für ihren Betrieb haben können.

  • Berlin ist die Blockchain-Hauptstadt

    In Deutschland sind Bitcoin, Blockchain und Distributed Ledger Technologies (DLT) prozentual stärker im Arbeitsmarkt vertreten als in den USA. Das geht aus einer Studie der Jobsuchmaschine Adzuna hervor, die gemeinsam mit dem Blockchain-Experten Robert A. Küfner untersucht hat, welchen Einzug die Branche bei 348 Mio. Arbeitnehmern sowie 9 Mio. Arbeitgebern in Deutschland, den USA und 13 weiteren Nationen findet. Der internationale Vergleich der Arbeitnehmer zeigt, dass Österreich sowie die Niederlande mit 0,16 Prozent anteilig die meisten Fachkräfte mit Expertise für Blockchain, Bitcoin und DLT aufweisen. Deutschland folgt knapp dahinter auf Platz drei. Hier gibt es bei 8,25 Mio. verglichenen Personen derzeit 12.740 Berufstätige (0,15 Prozent), die hierzulande über Fachkenntnisse verfügen oder in der Branche tätig sind.