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Sicherheitsrisiko vernetztes Spielzeug


Vernetzte Spielzeuge: Nach dem Kauf ist es empfehlenswert, dass sich Nutzer mit dem Produkt vertraut machen und die Datenschutzeinstellungen aktivieren
Vernetztes Spielzeug benötigt eine WLAN-Verbindung und in einigen Fällen ein Smartphone zur Steuerung über Bluetooth

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Vernetzte Spielzeuge ein beliebtes Geschenk für Kinder. Durch Schwachstellen können Hacker diese allerdings kontrollieren und Kinder belauschen, ihr Verhalten beobachten, oder mit ihnen kommunizieren. Solche Bedrohungen können durch einfache Schutzmaßnahmen abgewehrt werden. Avast, der weltweit führende Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten, gibt Tipps, wie Nutzer ihre Kinder vor den Gefahren von vernetztem Spielzeug schützen können.

1. Auf den Hersteller achten
Bei der Suche nach dem perfekten vernetzten Spielzeug ist es sinnvoll, die Kaufentscheidung auch vom Hersteller abhängig zu machen. Wenn es beispielsweise bereits in der Vergangenheit Sicherheitsprobleme gab, ist es besser, vom Kauf abzusehen.

2. Mit den Funktionen vertraut machen
Nach dem Kauf ist es empfehlenswert, dass sich Nutzer mit dem Produkt vertraut machen und die Datenschutzeinstellungen aktivieren. Eltern sollten sich gemeinsam mit ihren Kindern mit dem Spielzeug beschäftigen und herausfinden, welche Einstellungen es besitzt – so verstehen auch die Kinder deren Bedeutung besser.

3. Passwort ändern
Wenn das vernetzte Spielzeug mit einem Standardpasswort geliefert wird, sollten Käufer dieses sofort ändern und ein komplexes Passwort mit Zahlen, Zeichen und Symbolen erstellen. Das Kind muss sich dann vor dem Spielen zwar immer mit einem Passwort anmelden, allerdings verringert dies auch die Gefahr, zur Zielscheibe eines Hacker-Angriffs zu werden.

4. Auf eine sichere Verbindung achten
Vernetztes Spielzeug benötigt eine WLAN-Verbindung und in einigen Fällen ein Smartphone zur Steuerung über Bluetooth. Es ist essenziell, dass diese Verbindungen sicher sind, insbesondere wenn das Spielzeug in der Lage ist, Standortdaten zu speichern. Bevor Nutzer das Spielzeug über Bluetooth mit einem Gerät verbinden, sollten sie sicherstellen, dass es vor der Kopplung einen Verifizierungsschritt gibt. Besonders in öffentlichen WLAN-Netzwerken ist es ratsam, die Sicherheit der Verbindung zu überprüfen. Avast Free Antivirus enthält eine kostenlose WLAN-Inspektor-Funktion, die prüft, ob das Netzwerk sicher ist.

5. Vorsicht auch im Heimnetzwerk
Auch das Heimnetzwerk kann Risiken bergen. Um sicherzustellen, dass ihre WLAN-Verbindung zuhause geschützt ist, sollten Nutzer überprüfen, ob ihr Router eine aktuelle Firmware besitzt und das Passwort nach der Einrichtung ändern, bevor sie ein Spielzeug mit dem Netzwerk verbinden.

6. Aktuelle Sicherheitssoftware verwenden
Zudem ist die Verwendung einer leistungsstarken, aktuellen Sicherheitssoftware ratsam, um festzustellen, ob mit dem Heimnetzwerk verbundene Geräte Schwachstellen besitzen. Die meisten Angriffe auf Smart Devices gelingen, weil Anwender ihre Software nicht aktualisiert haben, oder weil der Hersteller kein Update oder Patch zur Verfügung gestellt hat. Wenn ein anfälliges Gerät im Netzwerk entdeckt wird, sollten Nutzer sofort überprüfen, ob ein Update zur Problembehebung verfügbar ist.

7. Kinder über Sicherheitsrisiken aufklären
Nutzer sollten mit ihren Kindern außerdem darüber sprechen, wie sie sicher mit vernetzten Spielzeugen umgehen können und ihnen erklären, wie wichtig Privatsphäre-Einstellungen sind. Empfehlenswert ist, wenn Kinder zu Beginn nur unter Aufsicht der Eltern mit dem Spielzeug spielen, bis diese davon überzeugt sind, dass alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind und das Kind den richtigen Umgang mit dem vernetzten Spielzeug beherrscht.
(Avast: ra)

eingetragen: 18.12.17
Home & Newsletterlauf: 24.01.18


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