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Sicheres Online-Shopping


Mit diesen Online-Shopping-Tipps lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden
Bei unbekannten Webseiten mit verlockenden Schnäppchen kann ein Check der Reputation sinnvoll sein

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Beim Online-Shopping gilt es, die Augen offen zu halten und nicht auf jedes vermeintliche Schnäppchen reinzufallen. Das Einkaufen im Web liegt auch in diesem Jahr weiterhin voll im Trend. Mit den Tipps von Avira sind Käufer beim Online-Shopping sicher vor Betrügereien.

1. Damit der Überraschungseffekt gelingt: Online-Spuren verwischen
Online-Tracker verfolgen alle besuchten Webseiten, und wer den Internet-Browser als nächstes nutzt, wird von Werbe-Netzwerken mit zur Surfhistorie passenden Anzeigen überschüttet. So kann leicht auffliegen, dass man auf der Suche nach einem Verlobungsring für die Partnerin ist, einen Städtetrip nach Paris plant oder das neueste iPhone auf dem Gabentisch liegen soll. Mit einer Browsererweiterung können Anwender Online-Tracker ganz einfach blockieren und ihre digitalen Spuren löschen.

2. Auf sichere Verbindungen achten
Bei Zahlungen in Online-Shops sollte stets eine sichere Verbindung aufgebaut sein. Das lässt sich anhand der Webadresse prüfen. Bei Adressen, die mit "https://" beginnen und ein Vorhängeschloss-Symbol haben, ist die Übertragung von Daten verschlüsselt. Die Verbindung gilt damit als sicher.

3. Die Reputation der Webseite beachten
Bei unbekannten Webseiten mit verlockenden Schnäppchen kann ein Check der Reputation sinnvoll sein. Am besten nach Kommentaren anderer Nutzer oder nach dem Namen der Website in Verbindung mit dem Schlagwort "Erfahrungen" suchen. So bekommt man schnell Ergebnisse, die Klarheit über die Seriosität eines Shops schaffen.

4. Vorsicht bei Vorkasse und Bankeinzug
Bei noch unbekannten Online-Shops sollte man besser nicht per Vorkasse oder Bankeinzug bezahlen, sondern besser mit PayPal. Der Vorteil: Der Verkäufer ist PayPal bekannt und bekommt keinerlei Konto- oder Kreditkartendaten des Kunden übermittelt. Sofern der Online-Shop als sicher gilt, ist die Bezahlung per Kreditkarte eine weitere Alternative.

5. Kreditkarten- und Kontodaten schützen
Wer mit dem Smartphone oder Tablet in öffentlichen WLANs unterwegs ist und seine Einkäufe von dort aus erledigt, sollte sich gegen Datenklau wappnen. Hier ist die Gefahr besonders groß, dass Kreditkarten- und Kontodaten von Online-Betrügern mitgelesen und gestohlen werden. Abhilfe schafft ein VPN-Client wie der kostenlose Avira Phantom VPN. Mit einem Klick lässt sich die Internetverbindung in öffentlichen WLANs sichern und sensible Daten verschlüsseln. Damit steht dem entspannten Online-Shopping nichts mehr im Weg.

6. Regelmäßig das Bankkonto überprüfen
Wer in der Vorweihnachtszeit viele Online-Transaktionen tätigt, geht mit der regelmäßigen Überprüfung seiner Kontobewegungen auf Nummer sicher. Falls Abweichungen vom Rechnungsbetrag entdeckt werden, sollte schnellstmöglich der Online-Shop kontaktiert werden.
(Avira: ra)

eingetragen: 22.01.17
Home & Newsletterlauf: 03.02.17


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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Gefahr für jedes Sicherheitssystem

    Auch wenn die Methoden von Cyber-Angreifern immer raffinierter werden, die Hauptangriffswege bleiben gleich: gefälschte E-Mails und bösartige Downloads. Nur eine vollständige Isolierung dieser Gefahrenherde garantiert ein sicheres Surfen und Downloaden von Dokumenten, meint Sicherheitssoftware-Anbieter Bromium. Cyber-Angreifer nehmen Unternehmen und Behörden nach wie vor unter Nutzung der Angriffswege E-Mail und Download ins Visier. So vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Phishing-Mails mit gefährlicher Schadsoftware auftauchen. Auch Social Engineering, das vor allem in Form von Spear-Phishing-Mails auftritt, liegt im Trend und stellt eine große Gefahr für jedes Sicherheitssystem dar. Zudem stellen bösartige Downloads, also Downloads mit unbekanntem Schadcode, die IT immer noch vor vermeintlich unlösbare Probleme. Bei Downloads von Dateien aus externen Quellen besteht immer die Gefahr, Opfer von Malware zu werden: sei es durch die Installation von Programmen oder das Starten von FTP-Filetransfers. Die Angriffsvarianten der Hacker sind dabei äußerst vielfältig: Sie reichen von Fake-Updates über URL-Weiterleitungen und DNS-Manipulationen bis hin zu fingierten Treibern und System-Tools.

  • Sicherheits-Tipps für das Arbeiten von unterwegs

    Immer mehr Menschen arbeiten bei schweißtreibenden Temperaturen nicht nur im Büro, sondern auf dem Balkon, im Schwimmbad, an Urlaubsorten oder wo auch immer Abkühlung geboten wird. Einige verwandeln ihren gesamten Arbeitsplatz in eine Weltreise: Die Zahl der digitalen Nomaden beläuft sich laut Schätzungen auf eine halbe Million Menschen. Das Arbeiten von unterwegs bietet zwar eine willkommene Ablenkung, aber auch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Deshalb hat die OTRS AG folgende Tipps zusammengestellt, wie das Sicherheitsrisiko beim Arbeiten außerhalb des Büros möglichst gering gehalten werden kann.

  • KRITIS-Unternehmen sind attraktive Ziele

    Der Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) vor Cyberangriffen ist eine besonders heikle Aufgabe, da bei erfolgreichen Cyberangriffen darauf nicht nur die öffentliche Ordnung bedroht ist und gravierende Störungen von vielen Lebensbereichen eintreten werden, sondern auch ganz konkret Menschenleben in Gefahr sind. Wenn Strom plötzlich nicht mehr so fließt, wie es die Menschen und Unternehmen gewohnt sind, funktionieren beispielsweise schlagartig keine Ampeln mehr. Verkehrsunfälle sind vorprogrammiert. Umso länger der Strom wegbleibt, umso schlimmer werden die Folgen: Produktion, Transport und Verkauf von Wasser, Lebensmitteln, Arzneimitteln und vielem mehr kommen fast vollständig zum Erliegen. Der breiten Öffentlichkeit wurde ein solches Horrorszenario - ein länger andauernder europaweiter Stromausfall - erstmals durch den Roman Blackout von Marc Elsberg veranschaulicht.

  • Verwendung von PGP und Keyservern

    In letzter Zeit traten gehäuft Probleme bei der Verwendung von PGP und Keyservern auf: Bereits Angriffe mit einfachsten Methoden auf SKS Keyserver führten zu Überlastungen und dazu, dass Schlüssel unbrauchbar wurden. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group aufmerksam. Die E-Mail-Verschlüsselung per PGP ist attraktiv: Kostenfrei und mit wenig Aufwand können Anwender ihren Mail-Verkehr verschlüsseln. Dieses Verfahren hat jedoch deutliche Schwächen, die dazu führen, dass das vermeintliche Gefühl von Sicherheit tatsächlich beeinträchtigt wird. "Mittels eines PGP Key Servers kann jeder Nutzer auf einfache Art ein Schlüsselpaar erstellen. Das allerdings ist das erste Problem: Jeder kann für jeden x-beliebigen anderen Menschen eine Nutzerkennung anlegen, die aus Vor- und Zunamen sowie der E-Mail-Adresse besteht. Eine Identitätsprüfung findet dabei nicht statt", so Christian Heutger, CTO der PSW Group. Stattdessen verifizieren und bestätigen andere Nutzer die Identität nach dem Ansatz des Web of Trust: Durch eine PGP-Signatur bekunden PGP-Nutzer ihr Vertrauen am öffentlichen Schlüssel.

  • Laterales Phishing: Die wachsende Bedrohung

    Der Missbrauch gehackter E-Mail-Konten durch Cyberkriminelle ist nach wie vor eine der größten Bedrohungen für die E-Mail-Sicherheit. Dabei entwickeln Angreifer ihre Taktiken kontinuierlich weiter: In Zusammenarbeit mit Forschern der UC Berkeley und der UC San Diego entdeckten Sicherheitsforscher von Barracuda eine neue und wachsende Art des Kontoübernahme-Angriffs: das laterale Phishing. Bei lateralen Phishing-Angriffen missbrauchen Cyberkriminelle kompromittierte Konten, um Phishing-Mails an eine Reihe von Empfängern zu senden, von engen Kontakten innerhalb des Unternehmens bis hin zu Geschäftspartnern anderer Unternehmen. Die Studie ergab, dass eines von sieben Unternehmen in den letzten sieben Monaten laterale Phishing-Angriffe erlebt hat.