- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Passwort-Anwendungen & Sicherheitstests


Trotz Schwachstellen in Passwort-Managern - besser als 12345 sind die Tools allemal
Obwohl in vielen Fällen mehr Sicherheit nötig ist, als durch Passwörter allein zu gewährleisten ist, sind sie Stand heute unvermeidlich

- Anzeigen -





Im Rahmen einer Sicherheitsbewertung stellte das Fraunhofer-Institut Sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt gravierende Sicherheitslücken in neun populären Passwort-Management-Anwendungen auf Android-Geräten fest: Diese Anwendungen sind beliebt und weit verbreitet, weil praktisch, erlauben sie es doch dem Anwender, die Masse anfallender Passwörter komfortabel zu verwalten. Allerdings sind sie offensichtlich nicht so sicher, wie sie sein sollten.

Csaba Krasznay, Product Manager of Shell Control Box beim Sicherheitsspezialisten Balabit gibt Empfehlungen, wie Anwender mit der Situation umgehen können:

"Obwohl in vielen Fällen mehr Sicherheit nötig ist, als durch Passwörter allein zu gewährleisten ist, sind sie Stand heute unvermeidlich. Bis also das Gros der Anwender eine Multi-Faktor-Authentifizierung akzeptiert, bleibt die sicherste Vorgehensweise, zufällige und starke Passwörter zu erstellen und sie in Passwort-Management-Tools zu speichern.

Auch wenn es ein Risiko bedeutet, alle seine Passwörter in einer Software vorzuhalten, die wiederum nur durch ein Passwort geschützt ist, es immer noch der bessere Weg als das gleiche Passwort immer und überall zu verwenden.

Es ist kein gutes Zeichen, dass die geprüften Passwort-Anwendungen in den Sicherheitstests versagten. Denn immer mehr Unternehmen und Endbenutzer nutzen diese Passwort-Management-Tools und sind darauf angewiesen, um ein Mindestmaß an Sicherheit zu erzielen. Deshalb die dringende Empfehlung an Software-Unternehmen, vor allem wenn sie sicherheitsrelevante Produkte produzieren: Sie sollten unbedingt standardmäßig Sicherheitspraktiken in ihre Entwicklungsprozesse einbauen.

Unternehmen legen wir eine Schwachstellenbewertung für ihre Passwort-Management-Produkte ans Herz und sie sollten Lösungen einführen, die auch bei Legacy-Systemen eine Multi-Faktor-Authentifizierung ermöglichen. Für Endbenutzer empfehlen wir, persönliche Passwort-Manager zu verwenden und diese regelmäßig zu aktualisieren. Sicherer als ein Passwort namens 12345 ist es allemal."
(Balabit: ra)

eingetragen: 12.03.17
Home & Newsletterlauf: 28.03.17


BalaBit IT Security: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • So schaltet man WannaCrypt aus

    Seit dem Wochenende (12. Mai 2017) verbreitet sich weltweit eine aggressive Schadsoftware unter dem Namen "WannaCrypt". Aus aktuellem Anlass finden Sie nachfolgend Hintergrundinformationen des Anbieters für Sicherheitslösungen, Ivanti, zu dieser Form von Ransomware sowie Tipps, sich davor zu schützen. Es scheint sich hier um eine Variante von WanaDecryptor zu handeln, einer relativ neuen Form von Ransomware. Diese spezielle Ransomware wird von 30% der AV-Anbieter mit aktuellen Virendefinitionen korrekt identifiziert und blockiert. Aktuell ist kein allgemeiner Schlüssel für die Dekodierung (Crack-Code) verfügbar. Diese Malware verändert Dateien in den Verzeichnissen /Windows und /windows/system32 und infiziert weitere Benutzer im Netzwerk. Beide Aktionen erfordern Administratorrechte.

  • Was tun? Ransomware-Angriff "WannaCry"

    Der bekannt gewordene Ransomware-Angriff mit den Namen "WannaCry" hat nach Presseberichten nie zuvor dagewesenen Ausmaße an Geschwindigkeit und Verbreitung erreicht. Fünf konkrete Handlungsempfehlungen zur Ransomware "WannaCry"

  • Trend zu Secure-Browsing-Lösungen

    Immer mehr Unternehmen und Behörden setzen auf Secure-Browsing-Lösungen zur Abwehr von Cyber-Angriffen. Sie ergänzen traditionelle, aber prinzipbedingt unzulängliche Sicherheitslösungen optimal, allerdings sollte ihr konkreter Funktionsumfang genau auf den Prüfstand gestellt werden, meint Sicherheitssoftware-Anbieterin Bromium. Mit traditionellen Sicherheitslösungen wie Intrusion-Prevention-Systemen, Antiviren-Software oder Next-Generation-Firewalls können Unternehmen und Behörden neue Zero-Day-Attacken, Advanced Persistent Threats oder immer raffiniertere Ransomware-Trojaner kaum zuverlässig aufspüren. Der Grund: Diese Lösungen sind auf die Erkennung von Schadsoftware angewiesen; prinzipbedingt hinken Anbieter von Security-Tools Angreifern aber immer einen Schritt hinterher.

  • Dem System eine schlanke Anti-Viren-Suite

    Linux galt einst als fast nicht angreifbares System. Das trifft zwar weitgehend noch immer zu, nichtsdestotrotz dürfen Linux-Nutzer nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass sich diese Situation langsam ändert. Bereits 2015 wurde mit Linux.Encoder.1 der erste, wenngleich harmlose, Linux-Erpressungstrojaner geboren. "Zwei Jahre später, im Januar 2017, wurde dann erstmals vermeldet, dass Ransomware auch unter Linux tätig ist. Deshalb raten wir Linux-Nutzern spätestens jetzt mittels zuverlässiger Internet Security Lösungen und Backups mit der Absicherung ihres Betriebssystems zu beginnen. Denn nur so lässt sich Ransomware sicher umschiffen", so Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group (www.psw-group.de). Der IT-Sicherheitsexperte verweist auf die Spezialisten aus dem Hause Eset, die darüber informierten, dass die Ransomware KillDisk in der Lage ist, Linux-Workstations und Linux Server anzugreifen.

  • Externer Zugriff auf Roboter-Controller

    Sicherheitsrisiko Industrieroboter - die Forschungsabteilung von Trend Micro testet mögliche Angriffsszenarien auf industrielle Robotersysteme und erläutert die wichtigsten Schwachstellen. Bis 2018 wird es weltweit schätzungsweise 1,3 Mio. industrielle Robotersysteme geben, die eine breite Palette von Aufgaben in den verschiedensten Industrien übernehmen - vom Schweißen in der Automobilindustrie über das Verpacken in der Lebensmittelherstellung bis hin zum Druckguss in der Metallindustrie. Im Zeitalter von Industrie 4.0 sind die Robotersysteme in automatisierten Produktionsanlagen zunehmend miteinander vernetzt. Doch sobald die Roboter bzw. das System, in dem sie arbeiten, mit dem Internet verbunden sind, können sie zum Einfallstor für Cyber-Angriffe werden. Der neue Bericht von Trend Micro untersucht die Relevanz von Sicherheit bei modernen Industrierobotern. Die Ergebnisse zeigen, dass roboterspezifische Angriffe durchaus im Bereich des Möglichen sind und eine ernstzunehmende Gefahr für die Smart Factory darstellen.