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Fünf Tipps für sicheres Onlineshopping


Öffentliches WLAN: Selbst Hacker, die nur über wenig technisches Wissen verfügen, können in diesem Fall Namen und Zahlungsdaten abfangen, sofern sie das frei verfügbare WLAN-Passwort des Cafés kennen
Am häufigsten kommt es bei Artikeln wie Mobiltelefonen, Kleidung und Accessoires, Schuhen sowie Uhren und Schmuck zu betrügerischen Verkäufen

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Eine Studie des Digitalverbands Bitkom ergab, dass im Jahr 2017 insgesamt 96 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahren online eingekauft haben. Dieses Potenzial haben jedoch auch Cyber-Betrüger erkannt. Für sie sind Onlineeinkäufe eine wahre Goldgrube und dementsprechend nutzen sie alle möglichen Tricks, um unvorsichtige Käufer zu betrügen.

Bereits im Jahr 2014 lag nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) e.V. die Gesamtschadenssumme durch Betrug im Onlinehandel bei 2,4 Milliarden Euro. Inzwischen dürfte diese Zahl noch einmal deutlich gestiegen sein. Wer jedoch einige einfache Sicherheitstipps befolgt, gibt Betrügern keine Chance und kauft sicher online ein. BullGuard hat fünf Tipps zusammengestellt, die für Schutz beim Online-Shopping sorgen:

1. VPN-Verbindung im öffentlichen WLAN nutzen
Öffentliches WLAN ist bekanntlich unsicher. Trotzdem kann es verlockend sein, schnell von unterwegs Einkäufe online zu tätigen. Aber selbst Hacker, die nur über wenig technisches Wissen verfügen, können in diesem Fall Namen und Zahlungsdaten abfangen, sofern sie das frei verfügbare WLAN-Passwort des Cafés kennen. Ein VPN (Virtual Private Network) ist hier das Gegenmittel der Wahl. Es erstellt einen sicheren virtuellen Tunnel zwischen dem eigenen Gerät und den besuchten Websites, sodass niemand die Online-Aktivitäten mitverfolgen kann. So surfen Nutzer sicher in einem öffentlichen WLAN

2. Gesunde Skepsis bei besonders günstigen Angeboten
Am häufigsten kommt es bei Artikeln wie Mobiltelefonen, Kleidung und Accessoires, Schuhen sowie Uhren und Schmuck zu betrügerischen Verkäufen. Aber auch bei besonders beliebten und hochpreisigen Luxusmodeartikeln nehmen in der Weihnachtszeit die Betrugsfälle zu. Solche Artikel werden häufig auf Auktions-Websites verkauft. Manchmal erstellen Cyberkriminelle aber auch eigene Websites, um betrügerische Waren anzubieten. Hier hilft es, Preise und Bilder der Ware mit denen auf anderen Seiten zu vergleichen. Oft sind extreme Schleuderpreise ein Anzeichen dafür, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Kurz gesagt: Angebote, die zu gut sind, um wahr zu sein, sind es auch nicht.

3. Überprüfung der Website Sicherheit
Das kleine Schlosssymbol in der Ecke der Adresszeile zeigt, dass auf der besuchten Website der Datenschutz eingehalten wird. Zudem beginnt die URL in diesem Fall mit "https". Solche Websites maskieren und übertragen geteilte Daten auf Seiten, die nach Passwörtern oder Finanzinformationen fragen. Wenn dieses Schloss oder das "s" hinter "http" nicht angezeigt wird, gibt es keine Vorkehrungen zum Schutz persönlicher Daten. Dementsprechend vorsichtig sollten Besucher sein, bevor dort beispielsweise Kreditkartendaten eingegeben werden.

4. Nur auf Websites einkaufen, die vertrauenswürdig sind
Manche Onlineshops sind nicht echt, sondern wurden von Betrügern erstellt, die nur Kreditkarteninformationen und andere persönliche Daten abgreifen wollen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Weihnachtseinkäufer nur bei Onlineshops bestellen, die bekannt und vertrauenswürdig sind, oder bei denen bereits etwas gekauft wurde.

5. Vorsicht vor E-Mail-Betrug
E-Mail-Phishing ist ein beliebtes Mittel von Online-Betrügern. Es gibt zahlreiche "Sonderangebote" zu unschlagbaren Preisen. Aber 99 Prozent dieser E-Mails, die von unbekannten Einzelpersonen oder Unternehmen stammen, sind Betrug. Sie versuchen die Empfänger dazu zu verleiten, auf einen Link zu klicken, der den Computer mit Malware infizieren und darüber Zugriff auf persönliche Daten ermöglichen könnte. Grundsätzlich sollten keine Links angeklickt oder Anhänge geöffnet werden, deren Herkunft zweifelhaft erscheint.
(BullGuard: ra)

eingetragen: 05.01.19
Newsletterlauf: 04.02.19

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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Gefahr für jedes Sicherheitssystem

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  • Sicherheits-Tipps für das Arbeiten von unterwegs

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    Der Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) vor Cyberangriffen ist eine besonders heikle Aufgabe, da bei erfolgreichen Cyberangriffen darauf nicht nur die öffentliche Ordnung bedroht ist und gravierende Störungen von vielen Lebensbereichen eintreten werden, sondern auch ganz konkret Menschenleben in Gefahr sind. Wenn Strom plötzlich nicht mehr so fließt, wie es die Menschen und Unternehmen gewohnt sind, funktionieren beispielsweise schlagartig keine Ampeln mehr. Verkehrsunfälle sind vorprogrammiert. Umso länger der Strom wegbleibt, umso schlimmer werden die Folgen: Produktion, Transport und Verkauf von Wasser, Lebensmitteln, Arzneimitteln und vielem mehr kommen fast vollständig zum Erliegen. Der breiten Öffentlichkeit wurde ein solches Horrorszenario - ein länger andauernder europaweiter Stromausfall - erstmals durch den Roman Blackout von Marc Elsberg veranschaulicht.

  • Verwendung von PGP und Keyservern

    In letzter Zeit traten gehäuft Probleme bei der Verwendung von PGP und Keyservern auf: Bereits Angriffe mit einfachsten Methoden auf SKS Keyserver führten zu Überlastungen und dazu, dass Schlüssel unbrauchbar wurden. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group aufmerksam. Die E-Mail-Verschlüsselung per PGP ist attraktiv: Kostenfrei und mit wenig Aufwand können Anwender ihren Mail-Verkehr verschlüsseln. Dieses Verfahren hat jedoch deutliche Schwächen, die dazu führen, dass das vermeintliche Gefühl von Sicherheit tatsächlich beeinträchtigt wird. "Mittels eines PGP Key Servers kann jeder Nutzer auf einfache Art ein Schlüsselpaar erstellen. Das allerdings ist das erste Problem: Jeder kann für jeden x-beliebigen anderen Menschen eine Nutzerkennung anlegen, die aus Vor- und Zunamen sowie der E-Mail-Adresse besteht. Eine Identitätsprüfung findet dabei nicht statt", so Christian Heutger, CTO der PSW Group. Stattdessen verifizieren und bestätigen andere Nutzer die Identität nach dem Ansatz des Web of Trust: Durch eine PGP-Signatur bekunden PGP-Nutzer ihr Vertrauen am öffentlichen Schlüssel.

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    Der Missbrauch gehackter E-Mail-Konten durch Cyberkriminelle ist nach wie vor eine der größten Bedrohungen für die E-Mail-Sicherheit. Dabei entwickeln Angreifer ihre Taktiken kontinuierlich weiter: In Zusammenarbeit mit Forschern der UC Berkeley und der UC San Diego entdeckten Sicherheitsforscher von Barracuda eine neue und wachsende Art des Kontoübernahme-Angriffs: das laterale Phishing. Bei lateralen Phishing-Angriffen missbrauchen Cyberkriminelle kompromittierte Konten, um Phishing-Mails an eine Reihe von Empfängern zu senden, von engen Kontakten innerhalb des Unternehmens bis hin zu Geschäftspartnern anderer Unternehmen. Die Studie ergab, dass eines von sieben Unternehmen in den letzten sieben Monaten laterale Phishing-Angriffe erlebt hat.