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Tipps zur Reduzierung der Insider-Bedrohung


Risiko von Insider-Bedrohungen generell zu reduzieren und Angriffe schnell zu erkennen
Für einen effektiven Schutz vor Insider-Bedrohungen müssen Unternehmen zur Verkleinerung ihrer Angriffsfläche die Vergabe von Benutzerrechten restriktiv handhaben

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Nicht nur Cyber-Attacken, sondern auch Insider-Angriffe stellen für Unternehmen nach wie vor eine erhebliche Sicherheitsgefahr dar. CyberArk gibt fünf Empfehlungen, wie ein Unternehmen Insider-Angriffe erkennen und die kostspieligen Folgen verhindern kann. Viele Unternehmen haben die "Bedrohung von innen" mittlerweile erkannt und ihre Schutzmaßnahmen entsprechend verstärkt. Dabei konzentrieren sie sich in erster Linie auf böswillige Insider, die allerdings nicht ausschließlich für Sicherheitsvorfälle verantwortlich sind, auch Unachtsamkeiten der Mitarbeiter müssen ins Kalkül gezogen werden.

Bereits schwer herauszufinden ist, welche Insider böswillige Absichten verfolgen. Noch schwieriger ist es, potenzielle Opfer eines Angriffs zu ermitteln, deren Accounts ausgenutzt werden. Und ebenfalls nicht einfach ist die Identifizierung von Mitarbeitern, die unbeabsichtigt zu einer Bedrohung für Unternehmenssysteme, -applikationen und -daten werden.

Die folgenden fünf Empfehlungen können dabei helfen, das Risiko von Insider-Bedrohungen generell zu reduzieren und Angriffe schnell zu erkennen – und so mögliche Schäden auszuschließen beziehungsweise zu begrenzen.

1. Angriffsfläche verringern
Ein Unternehmen sollte die Standard-Benutzerrechte basierend auf Rollen einschränken, um die Gefahr vorsätzlicher und versehentlicher Schäden zu minimieren. Durch die Überwachung von Anwendungen lassen sich zudem Kompromittierungen von Benutzer-Accounts schneller erkennen.

2. Anmeldedaten sichern
Privilegierte Anmeldedaten sollten in einem sicheren, zentralen Repository gespeichert werden, das starke Zugriffskontrollen und Multifaktor-Authentifizierung unterstützt sowie Revisionssicherheit bietet. Zusätzlich müssen Anmeldedaten in regelmäßigen Abständen geändert werden.

3. Befugnisse von Accounts begrenzen
Auf Basis einer strikten "Separation of Duties" sollten administrative Aufgaben entsprechend den Rollen privilegierter Benutzer auf Basis eines "Least-Privileges-Konzepts" getrennt werden. Voller Admin- oder Root-Zugriff sollte nur bei zwingendem Bedarf erlaubt werden.

4. Unerwünschtes Verhalten unterbinden
Ein Unternehmen sollte die Verwendung von privilegierten und Shared Accounts überwachen und alle Aktivitäten aufzeichnen, um Aktionen konkreten Benutzern zuordnen und unterbinden zu können.

5. Als autorisierte Insider getarnte Angreifer ermitteln
Angreifer, die privilegierte Accounts nutzen, erscheinen auf den ersten Blick wie autorisierte Insider, unterscheiden sich von diesen jedoch in der Regel in ihrem Verhalten. Unternehmen sollten deshalb das Verhalten privilegierter Benutzer und Accounts überwachen und analysieren, um Abweichungen, die auf einen laufenden Angriff hindeuten können, einfacher zu identifizieren.

"Für einen effektiven Schutz vor Insider-Bedrohungen müssen Unternehmen zur Verkleinerung ihrer Angriffsfläche die Vergabe von Benutzerrechten restriktiv handhaben, privilegierte Anmeldedaten schützen und privilegierte Accounts, die immer wieder Ziel interner und externer Angreifer sind, fortlaufend überwachen", erklärt Michael Kleist, Regional Director DACH bei CyberArk. "Genau diese Möglichkeiten bietet unsere Privileged Access Security Suite. Mit ihren intelligenten Kontrollfunktionen können Unternehmen die Gefahr vorsätzlicher und versehentlicher Insider-Bedrohungen deutlich senken. Die Funktionen für Echtzeit-Überwachung und Threat Analytics ermöglichen darüber hinaus eine einfache und schnelle Erkennung von Bedrohungen." (CyberArk: ra)

eingetragen: 24.02.19
Newsletterlauf: 04.04.19

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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Ansatz zur Cyberresilienz

    "Ankündigung der Zwangsvollstreckung - Beitragsservice" - diese Betreffzeile findet sich aktuell in vielen E-Mail-Posteingängen. Getarnt als Mahnung und Androhung einer Zwangsvollstreckung machen sich Cyberkriminelle laut Medienberichten die Korrektheit der deutschen Bürger zunutze und versenden Nachrichten mit gefährlichem Anhang. Die sehr realistisch wirkenden Fake-Mails, die im Namen der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender verschickt werden, weisen den Empfänger darauf hin, dass er im Zahlungsverzug ist und bei ausbleibender Begleichung des Beitrags eine Zwangsvollstreckung droht. Im Rahmen der E-Mail wird das Opfer darauf hingewiesen, dass im Anhang eine genaue Beschreibung der nächsten Handlungsschritte zu finden ist. Doch dieses unscheinbar wirkende Word-Dokument hat es in sich. Das Öffnen allein ist dabei noch nicht gefährlich. Die Angreifer weisen aber darauf hin, dass für die vollständige Einsicht des Dokuments die Bearbeitung und der Inhalt aktiviert werden müssen - sobald dies geschieht, befindet sich der Trojaner auf dem Computer und kann sich von dort theoretisch im kompletten Netzwerk verbreiten.

  • Verwendung von SDKs & Sicherheitslücken

    Vor kurzem wurde BitSight dank seiner weltweit führenden Sinkhole-Infrastruktur auf eine Domain aufmerksam, die mit dem Android Mobile Advertising Software Development Kit (SDK) Arrkii in Verbindung steht. Bei ihrer Analyse sind die BitSight Experten zu dem Ergebnis gekommen, dass das SDK Arrkii Funktionen und Verhaltensweisen einer potenziell unerwünschten Anwendung (Potentially Unwanted Application, PUA) aufweist. Ein SDK ist generell ein Software-Paket, das Programmcodes, Schnittstellen und häufig auch Anleitungen zur Verfügung stellt. Im speziellen Fall von Mobile Advertising SDKs integrieren App-Entwickler ein solches SDK in ihre App. Damit wird den Nutzern der App Werbung angezeigt und die Entwickler werden an den Werbeeinnahmen beteiligt. Das hilft den Entwicklern, die von ihnen entwickelten Anwendungen zu monetarisieren. Die App-Entwickler nehmen das SDK in ihre Apps auf, und das SDK übernimmt die Arbeit der Verbindung zu Werbeanbietern und der Einblendung von Anzeigen für die Benutzer.

  • Datensicherheit bei der Telefonie

    Snom erläutert, welche Rolle die Datensicherheit bei der Telefonie spielt - und wie Unternehmen teure Schäden durch Cyberangriffe abwehren können. Auch wenn heute die meisten Nutzer von Businesstelefonen wissen, dass ihre Stimme "over IP" transportiert wird, ist wohl den wenigsten klar, was das im Einzelnen heißt - und worauf es dabei ankommt. Während viele Privatnutzer sich noch auf offene Internetplattformen begeben, um für kein oder ein sehr schmales Budget mit Freunden und Verwandten zu telefonieren, ist das im professionellen Bereich zu Recht verpönt. Denn: Hier hat die Datensicherheit oberste Priorität, um Schäden vom Unternehmen wirksam abzuwenden. Anbieter von offenen Internetplattformen übernehmen in der Regel keine Garantie für die Sicherheit der übermittelten Daten - Gespräche und potenziell sensible Daten können so von Dritten abgehört oder abgefischt werden.

  • Unsicherheit unverschlüsselter Webseiten

    In der Schweiz scheint die IT-Sicherheit in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) noch ausbaufähig zu sein: Ein Großteil aller KMU verzichtet auf SSL-Verschlüsselung. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf Informationen der Swisscom-Tochter localsearch aufmerksam. Für eine Studie wertete localsearch mehr als 18.000 Schweizer KMU-Websites aus. Dabei zeigte sich: Fast jede zweite (41 Prozent) KMU-Webseite verzichtete auf ein SSL-Zertifikat. "Das hat zur Folge, dass weder die Identität der Webseite authentifiziert wurde, noch dass Daten verschlüsselt an Server übermittelt werden. Daraus ergibt sich wiederum ein Sicherheitsrisiko, das auch vom Suchmaschinenriesen Google als überdurchschnittlich relevant eingestuft wird", erläutert Christian Heutger, CTO der PSW Group, die Konsequenz.

  • Warum sollte man die IT-Security outsourcen?

    Das Garantieren der Sicherheit des Netzwerks ist eine der wichtigsten Aufgaben der Unternehmens-IT. Die ständig steigende Bedrohungslage und die immer komplexeren und gewiefteren Angriffe von Cyberkriminellen machen dies jedoch kontinuierlich schwieriger. Auch weil die überlasteten Sicherheitsexperten damit beschäftigt sind, Sicherheitslücken zu stopfen, und darüber hinaus kaum Zeit haben, neue Lösungen zu implementieren, die ihre Arbeit tatsächlich vereinfachen würden. Derzeit straucheln viele Unternehmen damit, dieses wichtige Problem zu lösen, also Sicherheit im hier und jetzt zu gewährleisten und die IT-Security fit für die Zukunft zu machen. Das größte Hindernis ist der akute Fachkräftemangel in der IT allgemein und im Security-Bereich speziell: Der Markt ist leergefegt. Kleine und mittelständige Unternehmen sind dabei am stärksten von diesem Problem betroffen, da die hoch spezialisierten Experten in diesem Bereich schnell von Großunternehmen angeworben werden, die deutlich höhere Gehälter bezahlen können.