- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Schutz sensibler Daten


Drei Gründe, warum Unternehmen an einem zentralen USB-Device-Management nicht vorbeikommen
In einer zentralen USB-Device-Managementlösung lässt sich in der Regel eine Vielzahl von Richtlinien zentral verwalten und durchsetzen

- Anzeigen -





Optische und magnetische Wechselmedien (beispielsweise CD, DVD, MO-Disk usw.) wurden in den letzten Jahren nahezu komplett durch die Verwendung von USB Speichern abgelöst. Bei aller Benutzerfreundlichkeit, die USB-Sticks oder externe Laufwerke aufweisen, sind einige Risiken verblieben, die naturgemäß mit diesen bequem nutzbaren Medien für Sicherung und Transport von Daten verbunden sind. Dazu zählen etwa Verlust, Manipulation oder Diebstahl des USB-Speichers sowie die Gefahr von Angriffen durch Schadsoftware.

Bei der Verwaltung von USB-Speichern in Unternehmen und Organisationen können Administratoren und IT-Verantwortliche mittlerweile auf zentrale Management-Lösungen zurückgreifen. Konstantin Fröse, EMEA Account Executive bei der Storage-Security-Spezialistin DataLocker, hat drei wesentliche Vorteile einer solchen Lösung zusammengestellt.

Grund 1: Sicherheitsrichtlinien durchsetzen
Viele Unternehmen, speziell größere Firmen, haben bereits interne Sicherheitsrichtlinien definiert, die vorgeben, wie mit USB-Speichermedien umzugehen ist. Doch wer kümmert sich eigentlich darum, dass diese Richtlinien auch tatsächlich eingehalten werden?

In einer zentralen USB-Device-Managementlösung lässt sich in der Regel eine Vielzahl von Richtlinien zentral verwalten und durchsetzen. Dazu gehören zum Beispiel Einstellungen zur Passwort-Komplexität, Optionen rund um den Schreibschutz, die automatische Abmeldung bei längerer Inaktivität, ein integrierter Anti-Malware-Scanner, die Sperrung oder Freigabe bestimmter Dateitypen, die erlaubte Nutzung ausschließlich an vertrauenswürdigen Systemen oder nur in bestimmten IP-Adressbereichen und vieles mehr.

Grund 2: Compliance gewährleisten
Neben den internen Sicherheitsrichtlinien gibt es auch gesetzliche Verpflichtungen zum Schutz sensibler Daten. Derzeit steht hier insbesondere die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Blickfeld, die 2018 in Kraft tritt. Diese EU-Verordnung sieht empfindliche Strafen vor – nicht nur für tatsächliche Verstöße, sondern unter Umständen bereits für nicht getroffene, erforderliche Maßnahmen.

Aktivitäten und Sicherheitsmaßnahmen im Bereich "Datentransport kritischer Daten mit USB-Speichern" lassen sich durch ein zentrales USB-Device-Management nachweisen und belegen. Durch Compliance-Berichte kann nicht nur gezeigt werden, dass entsprechende organisatorische und technische Maßnahmen getroffen wurden, sondern es lässt sich beispielsweise auch belegen, wie im Verlustfall gehandelt wurde (etwa die Löschung des Laufwerks aus der Ferne).

Grund 3: Verwaltungsaufwand reduzieren
Ein weiterer Grund für ein zentrales Device Management liegt in der Vereinfachung vieler Arbeitsabläufe, die im Zusammenhang mit USB-Speichern auftreten können.

Dashboard oder SIEM
Nach dem Login sieht der Administrator in der Regel als erstes ein Dashboard, welches alle aktiven Anwender und Laufwerke sowie die aktuellen Ereignisse aufzeigt. Auf dieser Basis kann entschieden werden, ob und welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Über eine externe SIEM-Applikation (SIEM = Security Information and Event Management) können zudem Benachrichtigungen an den Administrator konfiguriert werden.

Inventarübersicht
Über eine Inventarliste ist sofort ersichtlich, welchem Mitarbeiter welche Laufwerke, mit welcher Seriennummer und in welcher Firmware-Version zugeordnet sind sowie welchen Nutzungs-Status diese haben. Wenn sich diese Übersicht exportieren lässt, kann sie eine Anlage zum DSGVO-Compliance-Bericht darstellen.

Publisher
Über eine Publisher-Funktion kann ein Update wichtiger Daten auf den Laufwerken eingerichtet werden, so dass beispielsweise Datenblätter, Handbücher, Preislisten, Treiber oder auch Datenbankdateien für mobile Applikationen automatisch aktualisiert werden.

Passwort-Reset
Täglich vergessen viele Mitarbeiter in Unternehmen weltweit ihre Passwörter. Das ist ärgerlich genug und belastet den Helpdesk. Richtig teuer und geschäftsschädigend kann es dann werden, wenn Mitarbeiter weit reisen und bei wichtigen Kundenbesuchen keinen Zugriff auf wichtige Daten mehr haben, weil das Passwort vergessen wurde. Idealerweise kann hier über ein Challenge-Response-Verfahren das Passwort zurückgesetzt werden, so dass der Mitarbeiter ohne Datenverlust zeitnah wieder Zugriff auf seine Daten erhält.

Zentrales USB-Device-Management kann wichtigen Grundstein für die unternehmensweite IT-Sicherheitsstruktur bilden

"USB Speicher fallen vielen Datenschutzbeauftragten sicher nicht als erstes ein, wenn es um das Thema Datenschutz geht", erklärt Konstantin Fröse. "Und das liegt vermutlich insbesondere an der Einfachheit und Vertrautheit, da USB-Laufwerke seit Jahren wie selbstverständlich zum Alltag gehören und häufig größere Themen wie Netzwerk- und Internet-Sicherheit im Mittelpunkt des Interesses stehen. Doch kann gerade bei diesen kleinen und dennoch hochkapazitiven, gleichermaßen einfach zu transportierenden wie zu verlierenden Datenspeichern größter Schaden angerichtet werden. Ob absichtlich oder aus Versehen, spielt dabei für das Ergebnis keine Rolle. Der sinnvolle Einsatz eines zentralen USB-Device-Managements kann daher einen wichtigen Grundstein für die unternehmensweite IT-Sicherheitsstruktur bilden."
(DataLocker: ra)

eingetragen: 02.08.17
Home & Newsletterlauf: 11.09.17


DataLocker: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Schutz vor digitalen Attacken: Zehn Tipps

    Modern vernetzte Häuser bergen Risiken - ungeschütztes WLAN kann gehackt werden, was gefährliche Folgen haben kann. Es wird vor allem dann gefährlich, wenn das Haus mit vielen, mit dem "Internet der Dinge" (IoT) verbundenen Geräten ausgestattet ist. Eines dieser Geräte zu hacken, würde es Kriminellen ermöglichen, Zugriff auf das gesamte Netzwerk zu erhalten und intelligente Geräte zu steuern. Identitätsdiebstahl kann dann zur Übernahme von Bankkonten, Sozialversicherungsnummern oder anderen privaten Daten führen. Einige Methoden, die normalerweise dazu genutzt werden, Netzwerkprobleme zu erkennen und zu lösen, können in den Händen von Verbrechern zu mächtigen und leicht zu nutzenden Hacking-Werkeugen werden. "Sniffing" beispielsweise, ist eine Methode, die das Netzwerk täuscht, damit es Daten zuerst an den Computer des Hackers sendet und so Daten eines Netzwerkes sichtbar macht.

  • Hackerangriffe werden immer raffinierter

    Die Anzahl von Cyber-Attacken steigt ebenso rasant wie deren Variantenreichtum: Egal ob Phishing-Links, die Weiten des Darknets oder Malware - Hackerangriffe werden immer raffinierter, ihre Folgen immer schwerwiegender. Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, entsprechende Maßnahmen zu treffen und ihre Daten zu schützen. Im Expertentipp gibt Björn Blatt, Geschäftsführer der readypartner GmbH und Experte für Digital-Strategie und digitale Wirtschaft sowie Spezialist für Cloud- und Kommunikationsservices, Tipps, wie Unternehmen sich und ihre Daten vor Cyber-Attacken bewahren.

  • Tipps für eine bessere Sicherheit des Smart Home

    Sophos präsentiert gemeinsam mit Koramis Ergebnisse des Forschungsprojekts "Haunted House". Aktuelle Zahlen zeigen mehr als 70.000 Zugriffsversuche von 24.089 einzelnen IPS auf das virtuelle Haus. Hiermit wird deutlich: Das Haunted House ist kein einmaliges Geisterphänomen sondern eine dauerhafte Gefahr für private Smart Homes - sofern diese nicht fachgerecht eingerichtet sind. Und dies ist nur die eine Seite des Spuks: Parallel zu den Zugriffsversuchen auf das "Haunted House" erforscht das Projekt mithilfe von Suchmaschinen wie Shodan oder Cenys auch, wie viele Smart Home Komponenten mehr oder weniger einfach über das Internet zugänglich sind. Ein im Oktober hierfür gestarteter Scan fand bis heute mehr als 68.000 offene Web-Schnittstellen von bekannten Smart-Home-Komponenten, die vor allem in Privathaushalten eingesetzt werden.

  • TLS-Verschlüsselung keine Herausforderung

    Die Sicherheitslücke "KRACK" in der WPA2-Verschlüsselung bei WLAN-Verbindungen in aller Munde. Sie führt dazu, dass Angreifer potentiell den Datenverkehr mitlesen und neue Daten einstreuen können. Allgemeine Gefahren und Sicherheitsanweisungen für Privatnutzer werden breit diskutiert, unbeachtet bleiben dagegen bisher die speziellen Gefahren, die KRACK für Unternehmen mit sich bringt. Die Aufklärung zur Sicherheitslücke KRACK bezieht sich insbesondere auf Themen wie Onlinebanking und Onlineshopping. Es wird geraten, beim Surfen im Internet nur verschlüsselte Verbindungen mit dem kleinen Schlosssymbol in der Browserzeile und HTTPS statt HTTP zu nutzen. Damit ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unabhängig von der WLAN-Verbindung umgesetzt.

  • Sicherheitsrisiken minimieren

    Eine nachlässig gepflegte IT-Infrastruktur macht es Hackern leicht, an wichtige Firmendaten zu kommen. Der weltweit agierende Sicherheitsspezialist Trustwave verrät, welche neun Arbeitsschritte jedes Unternehmen durchführen sollte, um Sicherheitsrisiken auf ein Minimum zu reduzieren und Eindringlinge so schnell wie möglich aufzuspüren. Im Regelfall ist es für Cyberkriminelle ein Leichtes, Malware und andere Schadprogramme ins Netzwerk einzuschleusen. Schuld an Datenpannen sind oft ungepatchte Anwendungen, schwache Passwörter oder Mitarbeiter, die auf eine Phishing-Nachricht hereinfallen. Es gibt aber ausreichend Möglichkeiten, die Sicherheitsrisiken zu minimieren.