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Die richtige Datensicherung


Vier Tipps zur erfolgreichen Absicherung von Daten
Beim Thema Datensicherung ist es entscheidend, zwischen sogenannten Daten bei der Speicherung ("Data in rest") und Informationen während der Übertragung ("Data in motion") zu unterscheiden

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Mit einem Backup alleine ist es oft nicht getan, denn Daten droht von vielen Seiten Gefahr. Egal, ob es sich um die Informationen einer Privatperson oder eines Unternehmens handelt, sie sind und bleiben wertvoll – nicht nur für die Betroffenen selbst. Eset gibt Tipps, wie Daten vor Verlust und Diebstahl geschützt werden können. Neben einer aktuellen Security-Software, die Informationen aus der Ferne sperren oder löschen kann, ist eine Verschlüsselungslösung ein guter Anfang. Doch Vorsicht: Verschlüsselung kann zwar heutzutage eine Vielzahl an Problemen bei der Datensicherung beheben, doch ein Allheilmittel ist sie nicht.

>> Individuelle Verschlüsselung: Neben regelmäßigen Backups schafft man doppelte Sicherheit durch auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Verschlüsselungsverfahren. Wichtig ist dabei, auch die digitalen Kopien abzusichern – und zwar nicht mit dem gleichen System. Als sicher gilt eine Verschlüsselung nach Advanced Encryption Standard (AES) mit einer Schlüssellänge von mindestens 192 Bit (AES-192). Wenn möglich empfiehlt sich jedoch der Einsatz von AES-256.

>> Sichere Speicherung und Übertragung: Beim Thema Datensicherung ist es entscheidend, zwischen sogenannten Daten bei der Speicherung ("Data in rest") und Informationen während der Übertragung ("Data in motion") zu unterscheiden. Ersteres sind Daten, die nicht öffentlich zugänglich sind, zum Beispiel solche, die auf der Festplatte eines ausgeschalteten Computers liegen. Letztere sind Daten, auf die während der Übertragung zugegriffen werden kann oder die versendet wurden. Beide Datentypen können durch Verschlüsselung vor Fremdzugriffen geschützt werden.

>> Eine Frage des Vertrauens: Es gibt eine Reihe an handelsüblichen Verschlüsselungsprogrammen, manche zu günstigen, andere zu horrenden Preisen. Installieren Sie in jedem Fall eine zertifizierte Lösung mit standardmäßigen Verschlüsselungsalgorithmen und einem ausgeklügelten Schlüsselverfahren zum sicheren Datenaustausch unter Nutzern.

>> Erhöhter Schutz durch sichere Passwörter: Durch Verschlüsselung lassen sich Risiken zwar minimieren, aber nicht gänzlich beseitigen. Weitere Schutzmechanismen, wie zum Beispiel starke Passwörter, die ausschließlich für die Sicherung der Daten verwendet werden, schaffen zusätzliche Sicherheit. Generell gilt: Die Sicherheit eines Passwortes steigt mit dem Grad der Komplexität. So stellen Sonderzeichen, Groß- und Kleinbuchstaben sowie eine unlogische Aneinanderreihung der einzelnen Ziffern sicher, dass das Passwort nicht erraten und nur schwer geknackt werden kann.
(Eset: ra)

eingetragen: 20.04.16
Home & Newsletterlauf: 04.05.16


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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Mail Transfer Agent - Strict Transport Security

    Ein neuer Standard zur Absicherung von Verbindungen zwischen Mailservern und Zertifikaten soll den E-Mail-Versand sicherer machen: "Mit MTA-STS ist tatsächlich der Durchbruch gelungen, die E-Mail-Kommunikation vor Lauschangriffen sowie Manipulation abzusichern, indem er die Verschlüsselung für den Mail-Transport via SMTP erzwingt und so die Verbindung zwischen zwei Servern schützt", zeigt sich Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte und CTO der PSW Group erfreut. MTA-STS ist die Abkürzung für "Mail Transfer Agent - Strict Transport Security". Beteiligt an der Entwicklung waren unter anderem die großen Mailserver-Betreiber, wie Google, Microsoft oder Oath. Ein Mailserver signalisiert mit MTA-STS, dass TLS-gesicherte Verbindungen unterstützt werden. Der anfragende Mailserver wird angewiesen, künftig ausschließlich verschlüsselte Verbindungen zu akzeptieren. Über DNS und HTTPS werden die STS-Informationen bereitgestellt.

  • Was macht öffentliches WLAN unsicher?

    In einer Ära, in der die Cyberkriminalität floriert, ist das öffentliche WLAN zu einer hervorragenden Gelegenheit für die verschiedensten Kriminellen geworden. Die jüngste Umfrage zeigt, dass 79 Prozent der öffentlichen WLAN-Nutzer bei der Wahl ihrer WLAN-Verbindung erhebliche Risiken eingehen. Sie wählen einen Hotspot aufgrund seiner WLAN-Qualität, suchen sich einen angemessenen Namen aus oder wählen einfach eine kostenlose Variante. Öffentliche Orte sind jedoch eine ausgezeichnete Tarnung für Hacker, die leicht bösartige Hotspots einrichten und persönliche Daten von Personen stehlen können. Daniel Markuson, der Experte für digitale Datensicherheit bei NordVPN, sprach mit Hackern in anonymen Online-Foren über die Risiken eines unsicheren öffentlichen WLANs. Sie einigten sich darauf, ihr Fachwissen weiterzugeben und im Gegenzug anonym zu bleiben.

  • Vielzahl von Risiken für Gaming-Branche

    Angesichts ständig steigender Umsätze und Preisgelder in der Gaming- und E-Sports-Industrie gerät diese Branche immer stärker ins Visier krimineller Hacker. Nach Beobachtung der Sicherheitsspezialisten von Radware zielen die Angriffe dabei zunehmend auf individuelle Spieler statt auf die Infrastruktur. Allein bei der diesjährigen Dota 2-Weltmeisterschaft, die von fast einer Million Menschen weltweit online und von Tausenden persönlich in der Mercedes-Benz Arena in der Shanghai Chain beobachtet wurden, konnten 18 Teams über 34 Millionen Dollar an Geldpreisen gewinnen. Doch junge Erwachsene mit Firmensponsoring, die bei E-Sports-Events solche Preise abräumen, sind nur die Spitze des Eisbergs für die Branche. Mehrere aktuelle Berichte schätzen, dass auf dem Videospielmarkt im Jahr 2018 zwischen 130 und 140 Milliarden Dollar umgesetzt wurden und es in fünf Jahren bis zu 300 Milliarden Dollar sein könnten. Die Bedrohungen für Spieler und Betreiber werden vermutlich im Gleichschritt mit dem Marktvolumen wachsen.

  • Bisher keine technischen Abwehrmaßnahmen

    Bereits vor gut einem Jahr hat NTT Security, das "Security Center of Excellence" der NTT, vor Deepfakes gewarnt. Jetzt ist aus der bloßen Gefahr bittere Realität geworden: Mit einem Voice-Deepfake konnten Diebe mehr als 240.000 US-Dollar erbeuten. Bereits seit Längerem sind Foto- und Video-Deepfakes im Umlauf, die von echtem Bildmaterial kaum mehr zu unterscheiden sind. Jetzt hat erstmals in größerem Ausmaß ein Voice-Deepfake zugeschlagen. Mit einer KI-basierten Software und der Imitation der Stimme eines CEO ist es Angreifern gelungen, in den Besitz von 243.000 US-Dollar zu gelangen.

  • Der Kampf gegen Efail geht weiter

    Die Entdeckung der Sicherheitslücke Efail kam einem SuperGAU gleich: 2018 entdeckte ein deutsch-belgisches Forscherteam Schwachstellen, die es Angreifern erlauben, mit OpenPGP oder S/MIME verschlüsselte Nachrichten abzufangen und so zu manipulieren, dass der E-Mail-Klartext nach der Entschlüsselung zu einer vom Angreifer kontrollierten Adresse versandt wird. "Seitdem wird natürlich gegen Efail vorgegangen. Allerdings können die Risiken für eine sichere E-Mail-Kommunikation nur in kleinen Schritten minimiert werden", fasst IT-Sicherheitsexperte Christian Heutger zusammen. So wird seit Bekanntwerden der Sicherheitslücke kontinuierlich am S/MIME-Standard gearbeitet, um die Risiken zu minimieren: Der E-Mail-Zertifikat-Standard wurde auf Version 4 aktualisiert; die IETF empfiehlt sogar, auf AES-GCM zu migrieren. Zudem soll der entschlüsselte Inhalt vor Abschluss einer Integritätsprüfung nicht bearbeitet werden.