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So schützen Sie Ihre Kinder im Internet


Tipps, wie Eltern ihren Nachwuchs beim sicheren Surfen im Internet unterstützen
Nicht-altersgerechte Inhalte und Webseiten auf Android-Tablets und -Smartphones deaktivieren

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Nicht selten sind Kinder heutzutage ihren Eltern in Sachen Computer, Smartphone und Internet weit voraus. Sie bewegen sich von klein auf in der digitalen Welt genauso selbstverständlich wie in der realen: Laut einer aktuellen Bitkom-Studie sind bereits rund die Hälfte (48 Prozent) der Sechs- bis Siebenjährigen im Internet unterwegs. Und ab 12 Jahren besitzen so gut wie alle Jugendliche ein Smartphone.

Umso wichtiger ist es, sie rechtzeitig für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie zu sensibilisieren. Dazu zählt, dass schon kleine Kinder den Umgang mit dem Internet lernen müssen. Eset gibt Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder bestmöglich vor den Gefahren im Netz schützen und sie beim verantwortungsvollen Surfen unterstützen.

Das Gespräch suchen
Viele Gefahren – wie beispielsweise Malware in Spiele-Apps – sind für Eltern nur schwer greifbar, auch weil sich diese Bedrohungen gefühlt im Sekundentakt verändern. Dennoch sollten sie sich regelmäßig über Sicherheitslücken informieren und Kinder mit den Risiken vertraut zu machen.

Glückspielangebote, nicht-jugendfreie Webseiten oder Schadprogramme – im Netz lauern viele Fallen für Kinder. Wichtig ist, dass die Erwachsenen mit ihren Sprösslingen ganz offen über die Risiken sprechen, die das Internet mit sich bringt. "Eltern sollten ihre Kinder zu einem Dialog darüber ermutigen, was sie im Internet tun oder besser lassen sollten ", erklärt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei Eset. "So können sie den Nachwuchs dabei unterstützen, auch online verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen und sicher zu bleiben."

Kindersicherungen nutzen
Damit Kinder vor bestimmten Inhalten geschützt sind und auch mit der nächsten Kreditkartenrechnung keine böse Überraschung eintrudelt, können technische Schutzmaßnahmen helfen: Viele Anbieter von Apps und Programmen bieten eine Reihe von Einstellungsmöglichkeiten, mit denen man den Zugang altersgerecht einschränken kann. Zum Beispiel können Eltern damit In-App-Käufe blockieren. Mit zusätzlichen Anwendungen können Eltern nicht-altersgerechte Inhalte und Webseiten auf Android-Tablets und -Smartphones deaktivieren oder ihren Sprösslingen Zeiten für Spiele und Spaß-Apps vorgeben.

Das Internet der Dinge im Kinderzimmer?
Auch smartes Spielzeug hat schon längst deutsche Kinderzimmer erobert. Ob sprechende Plüschtiere oder vernetzte Barbies – viele Spielsachen sind mit dem Internet verbunden und bieten dadurch neue Funktionen. Einige dieser Geräte sammeln jedoch unbemerkt riesige Datenmengen, zum Beispiel Sprachaufzeichnungen, und stellen damit ein großes Problem für Datenschutz und Privatsphäre dar. Im schlimmsten Fall können sie sogar von Cyberkriminellen gehackt werden. Bei der Anschaffung von vernetztem Spielzeug sollten Eltern deshalb genau darauf achten, welche Funktionen ein Gerät hat und welche Risiken damit einhergehen.

Gemeinsam stark gegen Cybermobbing
Auch Cybermobbing ist ein ernstes Thema, mit dem sich Eltern zusammen mit ihren Kindern auseinandersetzen müssen. Laut einer aktuellen JIM-Studie war jedes fünfte Kind schon einmal Opfer von Cybermobbing. Eltern sollten ihre Kinder darin bestärken, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Dazu gehört beispielsweise, Nachrichten zu speichern und beleidigende Inhalte in sozialen Netzwerken zu melden. Wichtig ist zudem, Accounts ausreichend zu sichern, damit sich Unbefugte keinen Zugriff darauf verschaffen und die Daten für Cybermobbing ausnutzen können. Eltern sollten ihre Kinder dazu anhalten, ihre Accounts mit sicheren Passwörtern und Zwei-Faktor-Authentifizierung zu schützen, und Inhalte auf sozialen Netzwerken auf verantwortungsvolle Weise zu teilen.

Darüber hinaus sollten Nutzer stets eine moderne Antiviren-Software verwenden, damit die Geräte der Kinder auch dann sicher sind, wenn sie einmal versehentlich auf einen schädlichen Link klicken. (Eset: ra)

eingetragen: 10.07.17
Home & Newsletterlauf: 07.08.17


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Meldungen: Tipps & Hinweise

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    Die Anzahl von Cyber-Attacken steigt ebenso rasant wie deren Variantenreichtum: Egal ob Phishing-Links, die Weiten des Darknets oder Malware - Hackerangriffe werden immer raffinierter, ihre Folgen immer schwerwiegender. Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, entsprechende Maßnahmen zu treffen und ihre Daten zu schützen. Im Expertentipp gibt Björn Blatt, Geschäftsführer der readypartner GmbH und Experte für Digital-Strategie und digitale Wirtschaft sowie Spezialist für Cloud- und Kommunikationsservices, Tipps, wie Unternehmen sich und ihre Daten vor Cyber-Attacken bewahren.

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    Sophos präsentiert gemeinsam mit Koramis Ergebnisse des Forschungsprojekts "Haunted House". Aktuelle Zahlen zeigen mehr als 70.000 Zugriffsversuche von 24.089 einzelnen IPS auf das virtuelle Haus. Hiermit wird deutlich: Das Haunted House ist kein einmaliges Geisterphänomen sondern eine dauerhafte Gefahr für private Smart Homes - sofern diese nicht fachgerecht eingerichtet sind. Und dies ist nur die eine Seite des Spuks: Parallel zu den Zugriffsversuchen auf das "Haunted House" erforscht das Projekt mithilfe von Suchmaschinen wie Shodan oder Cenys auch, wie viele Smart Home Komponenten mehr oder weniger einfach über das Internet zugänglich sind. Ein im Oktober hierfür gestarteter Scan fand bis heute mehr als 68.000 offene Web-Schnittstellen von bekannten Smart-Home-Komponenten, die vor allem in Privathaushalten eingesetzt werden.

  • TLS-Verschlüsselung keine Herausforderung

    Die Sicherheitslücke "KRACK" in der WPA2-Verschlüsselung bei WLAN-Verbindungen in aller Munde. Sie führt dazu, dass Angreifer potentiell den Datenverkehr mitlesen und neue Daten einstreuen können. Allgemeine Gefahren und Sicherheitsanweisungen für Privatnutzer werden breit diskutiert, unbeachtet bleiben dagegen bisher die speziellen Gefahren, die KRACK für Unternehmen mit sich bringt. Die Aufklärung zur Sicherheitslücke KRACK bezieht sich insbesondere auf Themen wie Onlinebanking und Onlineshopping. Es wird geraten, beim Surfen im Internet nur verschlüsselte Verbindungen mit dem kleinen Schlosssymbol in der Browserzeile und HTTPS statt HTTP zu nutzen. Damit ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unabhängig von der WLAN-Verbindung umgesetzt.

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    Eine nachlässig gepflegte IT-Infrastruktur macht es Hackern leicht, an wichtige Firmendaten zu kommen. Der weltweit agierende Sicherheitsspezialist Trustwave verrät, welche neun Arbeitsschritte jedes Unternehmen durchführen sollte, um Sicherheitsrisiken auf ein Minimum zu reduzieren und Eindringlinge so schnell wie möglich aufzuspüren. Im Regelfall ist es für Cyberkriminelle ein Leichtes, Malware und andere Schadprogramme ins Netzwerk einzuschleusen. Schuld an Datenpannen sind oft ungepatchte Anwendungen, schwache Passwörter oder Mitarbeiter, die auf eine Phishing-Nachricht hereinfallen. Es gibt aber ausreichend Möglichkeiten, die Sicherheitsrisiken zu minimieren.