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Zehn praktische Tipps für mehr IT-Sicherheit


Mehrstufige Authentifizierung (MFA) für den Zugriff auf Ihr Netzwerk und seine Anwendungen kann die Gefahr von Angriffen auf Identitäten mindern
Vorschläge auf Basis weltweiter Bedrohungsdaten

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F5 Networks hat aus weltweiten Analysen aktueller Cybergefahren zehn praktische Tipps für Unternehmen entwickelt. Damit können sie ihren IT-Sicherheitsansatz verbessern. Die Vorschläge wurden gemeinsam mit aktuellen Erkenntnissen im Whitepaper "Entmystifizierung der Bedrohungslandschaft" veröffentlicht.

Beim Thema Sicherheit gibt es nach wie vor viele Mythen. Doch Unternehmen sollten ihre Entscheidungen nur auf Basis harter Fakten treffen. Zum Beispiel zielen heute 72 Prozent der Angriffe auf Benutzeridentitäten und Anwendungen. Trotzdem werden nur 10 Prozent des IT-Sicherheitsbudgets für deren Schutz ausgegeben. Ebenfalls unterschätzt wird weiterhin die Gefahr durch interne Mitarbeiter. Laut Fortune würde jeder fünfte Arbeitnehmer seine persönlichen Firmenpasswörter verkaufen, davon fast die Hälfte für weniger als 1.000 Dollar.

Über 4 Millionen Datensätze werden täglich kompromittiert. Mehr als 2 Milliarden kompromittierter Accounts stehen online zum Kauf bereit. Vergangenes Jahr entdeckte Google jede Woche zwischen 9 und 49 Millionen Malware-Websites sowie 22 bis 54 Millionen Phishing-Websites.

"Angesichts dieser Zahlen ist heute tatsächlich nicht mehr die Frage, ob ein Unternehmen angegriffen wird, sondern wann", erklärt Andreas Riepen, Vice President DACH bei F5. "Doch nur wenige Firmen sind wirklich ausreichend auf den Fall der Fälle vorbereitet. So wurden alleine im vergangenen Jahr über 26,5 Millionen Websites gehackt. Ein umfassender Schutz durch eine integrierte Sicherheitsarchitektur ist aber kein Hexenwerk. Und selbst mit ein paar einfachen Tipps lässt sich in der Praxis schon viel erreichen."

Folgende 10 Punkte erhöhen die Sicherheit:

1. Verstehen Sie die Motive, Ziele und Taktiken der Hacker
Bei den meisten Hackern handelt es sich um Cyberkriminelle, die nur auf eines aus sind: Geld. Und obwohl sie in dem Ruf stehen, unaufhörlich die raffiniertesten Pläne zu schmieden, sind viele ihrer Methoden in Wahrheit ausgesprochen schlicht. Letzten Endes wählen sie immer den Weg des geringsten Widerstands und suchen sich leichte Ziele.

2. Passen Sie Ihr Budget an Ihre Bedrohungslandschaft an – und planen Sie auch eine Cyberversicherung ein
Planen Sie in Ihrem Budget unbedingt eine Cyberversicherung ein. Ein kleiner Betrag für das Vertrauen der Verbraucher wird Ihr Unternehmen kaum ruinieren, die durch einen Hackerangriff verursachte Datenschutzverletzung und die damit verbundenen Kosten möglicherweise schon.

3. Schulen Sie alle Mitarbeiter – von der Verwaltung bis zum Vorstand
Bei der Sicherheit kommt es auf jeden Einzelnen an, und deshalb ist es wichtig, jeden Einzelnen zu sensibilisieren. Schulen Sie Ihre Nutzer mit Nachdruck, damit sie gezielte Phishing-Angriffe erkennen und abwehren können. Machen Sie ihnen klar, wie wichtig ein ordnungsgemäßes Passwortmanagement ist (und welche Gefahr ungeschützte Passwörter darstellen können), und stellen Sie ihnen Tools wie Password Safes zur Verfügung.

4. Kontrollieren Sie den Zugang ordnungsgemäß
Begrenzen Sie die Zahl der Benutzeridentitäten.
Mehrstufige Authentifizierung (MFA) für den Zugriff auf Ihr Netzwerk und seine Anwendungen kann die Gefahr von Angriffen auf Identitäten mindern.
Verwenden Sie keine unsicheren oder vorgegebenen Benutzername/Passwort-Kombinationen.
Hash-Passwörter bieten praktisch überhaupt keinen Schutz.
Denken Sie daran, dass Zugang ein Privileg ist.

5. Managen Sie Ihre Schwachstellen
Verwenden Sie für jedes Netzwerk, jedes System und jeden Softwaretyp eine Scanning-Lösung.
Priorisieren Sie das Schwachstellenmanagement für Webanwendungen.
Automatisieren Sie das Schwachstellenmanagement für Webanwendungen.
Patchen Sie alle Geräte – Desktops, Laptops, Server usw. – monatlich, insbesondere wenn Sie Windows nutzen.

6. Sorgen Sie stets für die nötige Transparenz, insbesondere bei Ihren kritischen Daten, denn was Sie nicht sehen, können Sie nicht schützen
Intrusion Detection/Prevention-Systeme (IDS/IPS), Security Information Event Manager (SIEM), Data Loss Prevention (DLP) und andere Systeme müssen ordnungsgemäß aufgebaut, implementiert und laufend gemanagt werden.

7. Engagieren Sie einen Hacker und/oder richten Sie ein Bug-Bounty-Programm ein
Wenn ein erfolgreicher Angriff auf eine bestimmte Anwendung Ihrem Unternehmen erheblichen Schaden zufügen könnte, lohnt es sich, einen Techniker zu beauftragen, der diese zu hacken versucht.

8. Nutzen Sie Experten, insbesondere in den Bereichen Compliance und Incident Response
Security-as-a-Service ist eine großartige Option für das effektive Management von Hochrisikokontrollen, die eine schnelle 24x7-Reaktion kompetenter Techniker erfordern.

9. Verfolgen Sie eine DDoS-Strategie
Mittlerweile kann praktisch jeder ohne großen Aufwand IoT-Botnets aufbauen, mit deren Hilfe sich Angriffe in der Größenordnung von einigen Terabyte pro Sekunde durchführen lassen. Wenn Sie noch keinen Plan zur Bekämpfung von DdoS-Angriffen haben, sollten Sie rasch einen entwickeln.

10. Kommunizieren Sie die Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen eines Angriffs
Informieren Sie Ihren Vorstand, den Prüfungsausschuss und die Geschäftsleitung über mögliche Angriffe und ihre Folgen. Auf gar keinen Fall sollten Sie sie irgendwann mit einer völlig unerwarteten Sicherheitsverletzung überraschen.
(F5 Networks: ra)

eingetragen: 06.11.17
Home & Newsletterlauf: 06.12.17


F5 Networks: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Spear Fishing-Attacken: Bedrohungen der Zukunft

    Vermutlich hat fast jeder bereits fantasievolle E-Mails von Geschäftsleuten oder unfassbar reichen Prinzen aus fernen Ländern erhalten, die exorbitante Geldbeträge in Aussicht stellen - im Gegenzug für eine finanzielle Vorleistung von ein paar tausend Euro. Inzwischen gehen die meisten Anwender routiniert mit solchen Betrugsmaschen um. Doch es gibt wesentlich ausgefeiltere Tricks, denn Cyberkriminelle werden immer persönlicher. Viele Phishing-Versuche sind auf den ersten Blick leicht zu erkennen, weil sie fettgedruckte Betreffzeilen, Rechtschreibfehler oder fragwürdige Anhänge enthalten, die deutliche Warnkennzeichen sind. Jedoch verzeichnet sich mittlerweile eine rapide Zunahme personalisierter Angriffe, die äußerst schwer zu erkennen sind, vor allem für Nutzer, denen nicht bewusst ist, wie hochentwickelt Phishing-Versuche heute sein können.

  • Generell sollten Popups nie angeklickt werden

    Angriffe von Cyber-Kriminellen können für Unternehmen teuer werden, wenn sie den Verlust ihrer Daten vermeiden wollen. Julian Totzek-Hallhuber, Solution Architect beim Spezialisten für Anwendungssicherheit CA Veracode, gibt im Folgenden fünf Tipps, wie sich Unternehmen einfach und effektiv vor Ransomware-Angriffen schützen können: Eine Backup-Strategie definieren: Der wichtigste Ansatz, um Ransomware-Attacken ins Leere laufen zu lassen, ist ein ausgeklügelter Backup-Plan. Daten, die in einem Backup sicher gespeichert wurden, können die von Kriminellen verschlüsselten Daten im Ernstfall schnell ersetzen. Die Sicherungskopien sollten nummeriert sein und man sollte auch ältere Versionen speichern. Damit die Backups nicht ebenfalls Opfer von Ransomware werden, müssen sie auf Laufwerken liegen, die nicht mit einem Netzwerk verbunden sind.

  • Sichere Bereitstellung von Online-Werbung

    Seit Juli 2015 gilt das IT-Sicherheitsgesetz - nicht nur im Bereich Kritischer Infrastrukturen (KRITIS). Alle Anbieter von Telemediendiensten sind betroffen, darunter Online-Shops, Provider und Betreiber von Ad-Servern. Denn auch letztere halten Informationen - in dem Fall Werbemittel - zum Abruf bereit. Aus diesem Grund sind auch sie verpflichtet, Sicherheitsmaßnahmen entsprechend dem Stand der Technik umzusetzen. Darunter fällt insbesondere die Anwendung eines Verschlüsselungsverfahrens, welches als sicher eingestuft ist. "Bei Auslieferung von Werbung muss das SSL/TLS-Protokoll Anwendung finden. So erfolgt der Datenverkehr zwischen Client und Webserver verschlüsselt. Die Verschlüsselung muss aber auch sämtliche beteiligte Ad-Server innerhalb der Auslieferungskette umfassen", macht Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der PSW Group, mit Nachdruck aufmerksam.

  • Alexa ungewollt aktiviert

    Wer eine Antwort von seinem digitalen Sprachassistenten möchte, spricht ihn mit einem festgelegten Signalwort an. Doch ein Selbstversuch des Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale NRW am Beispiel von Amazon Alexa zeigt: Die smarte Assistentin reagiert nicht nur auf dieses Signalwort, sondern auch auf ähnlich klingende Begriffe. So ist es möglich, dass vom Nutzer ungewollt Ausschnitte aus Alltagsunterhaltungen aufgezeichnet und an Anbieterserver übertragen werden.

  • Schwachstellen erfordern neue Update-Strategie

    Computer-Prozessoren von mehreren Herstellern weisen derzeit zwei Schwachstellen auf, die mit den Namen Meltdown und Spectre bezeichnet werden. Ein potentieller Angreifer kann darüber alle Daten, die durch einen Prozessor verarbeitet werden, auslesen. Zudem lassen sich die Grenzen zwischen verschiedenen geschützten Bereichen überwinden. Diese Sicherheitslücken sind zwar kritisch und sollten zeitnah behoben werden, jedoch warnt der IT-Dienstleister Konica Minolta IT Solutions vor blindem Aktionismus. Die Ausnutzung dieser Schwachstellen ist sehr komplex und erfordert einen vergleichsweise hohen Aufwand. Die Gefahr für Unternehmen ist deshalb zunächst noch eine theoretische. Entsprechend ist bislang kein Fall der aktiven Ausnutzung dieser Sicherheitslücken bekannt, so das BSI in einer Pressemitteilung vom 4. Januar.