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Tipps zum Schutz persönlicher Daten


Strenge Authentifizierung, Bewertung, Untersuchung und Verifizierung der Anfragen und Prozesse
72 Prozent der Angriffe erfolgen auf Anwendungsebene, wobei sie häufig durch Verschlüsselung maskiert werden


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Immer wieder erschüttern neue Angriffswellen die IT-Welt. Dabei werden nicht nur schlecht abgesicherte Unternehmens-Systeme ausgenutzt, sondern auch Unaufmerksamkeiten von Mitarbeitern und Kunden. Die Sicherheitsspezialisten von F5 Networks geben Tipps zum Schutz persönlicher Daten – für Unternehmen und Konsumenten.

Immer neue Angriffsarten
Hacker finden ständig neue Wege, um in Unternehmensnetzwerke einzudringen. Dazu nutzen sie Schwachstellen in den Sicherheitssystemen aus oder überlisten unaufmerksame Anwender. Zum Beispiel führen sie über Sequel Injections ein Web-Formular direkt in eine Web-Anwendung ein, um Zugang zu einer Datenbank und Anwendungsdaten zu erhalten. Dies gelingt in der Regel durch eine fehlende Prüfung der Nutzereingaben und eine schwache Absicherung der Web-Applikationen.

Unternehmen müssen reagieren
Tatsächlich erfolgen inzwischen 72 Prozent der Angriffe auf Anwendungsebene, wobei sie häufig durch Verschlüsselung maskiert werden. Daher benötigen Unternehmen robuste, integrierte Technologien zur Abwehr von Cyber-Angriffen, bevor diese geschäftskritische Anwendungen erreichen und sensible Daten ausspähen. Zu diesen Maßnahmen gehören heute eine strenge Authentifizierung, Bewertung, Untersuchung und Verifizierung der Anfragen und Prozesse.

Aber auch die Kunden und Konsumenten sollten hier mithelfen und über die Preisgabe ihrer sensiblen persönlichen Daten nachdenken. Dazu dienen folgende vier Tipps:

>> Kritische Daten schützen: Anwendern sollte bewusst sein, dass Daten wie Personalausweis-Nummer, Stromrechnungen, Krankheitsbescheinigungen, Kontoinformationen oder der Bildungsstand einzigartig und schützenswert sind.

>> Vorsichtig sein: Nutzer sollten kritisch hinterfragen, was sie im Netz tun, mit wem sie interagieren, was sie erhalten und wohin die Daten geschickt werden. Ein kritischer Blick auf die Umgebung und die Erkennung neuer Cybergefahren ist nur bei ausreichender Transparenz der Partner möglich.

>> Nicht jedem vertrauen: Konsumenten sollten nachsehen, ob das Unternehmen oder der Anbieter, mit dem sie es zu tun haben, zuverlässige Sicherheitssysteme einsetzt. Nur dann können sie ihm vertrauen. Im Zweifel ist die Übermittlung sensibler Informationen abzulehnen.

>> Daten sichern: Jeder sollte seine persönlichen Daten mit angemessenen und komplexen Passwörtern schützen, diese regelmäßig ändern und wenn möglich verschlüsseln. Werden sie an Unternehmen verschickt, haben sie das Recht auf Information, wo diese Daten gespeichert sind.
Gemeinsam stark

Der Schutz vor Cyberangriffen ist heute eine gemeinschaftliche Aufgabe. Unternehmen müssen umfassende und aktuelle Maßnahmen implementieren, um ihre Prozesse abzusichern. Konsumenten müssen stärker kontrollieren, was mit ihren persönlichen Daten geschieht. Mit den richtigen Maßnahmen, Einstellungen und Lösungen können alle ihre Systeme intelligenter und sicherer nutzen. (F5 Networks: ra)

eingetragen: 17.12.17
Home & Newsletterlauf: 08.01.18


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Meldungen: Tipps & Hinweise

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    Bei Cyber-Attacken führen die Angreifer meistens verschiedene Schritte durch, um an ihr Ziel zu kommen. Deshalb ist es besonders wichtig, diese Schritte zu kennen. Dabei hat sich eine umfassende Verteidigungsstrategie mit überlappenden Schutzschichten als bester Ansatz für die Cybersicherheit erwiesen. Bei der Angriffskette lassen sich sieben Stufen identifizieren, über die man Klarheit haben sollte: Aufklärung, Art des Angriffs, Weg der Infizierung, Art des Schadprogramms, Installation, Command & Control und letztlich die Aktion oder Ausführung. Diese komplexe und sich teils überschneidende Standardkette ist oftmals komplizierter als nötig. Daher reicht es tatsächlich, mit einer einfacheren, endpunktspezifischen Angriffskette zu beginnen, die nur aus drei wesentlichen Schritten besteht.

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    "Führungskräfte müssen sich direkt mit Cloud- und Sicherheitsexperten auseinandersetzen, sonst versäumen sie es, wertvolle Ressourcen zu nutzen. Durch eine enge Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg lassen sich die Geschäftsergebnisse verbessern und gleichzeitig der Schutz für Anwendungen, Betriebsgüter und Kundendaten erhöhen", sagte Andreas Riepen, Vice President DACH, F5 Networks. Die Zahl der Sicherheitsverletzungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent gestiegen. Gleichzeitig haben Unternehmen 2017 durchschnittlich 22 Prozent mehr für ihre Cybersicherheit ausgegeben (9,5 Millionen Euro). Das belegt eine Studie, die das Ponemon Institut im Auftrag von F5 Networks durchgeführt hat. Doch nicht immer werden diese Mehraufwände strategisch eingesetzt.

  • Shadow IT: Ein erhebliches Compliance-Risiko

    Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kommt und es besteht auf Unternehmensseite noch immer akuter Handlungsbedarf. Kaseya gibt Tipps, wie Firmen mit der richtigen Technologie schneller und einfacher zum Ziel der DSGVO-Konformität kommen. Stilllegen von Devices: Verlorene oder gestohlene Geräte müssen auf jeden Fall außer Betrieb genommen werden. Das gilt auch, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt oder das Gerät entfernt wird. Der Nutzer und seine Zugangsmöglichkeiten müssen für alle Systeme genauso sorgfältig aufgehoben werden, wie sie aufgesetzt wurden. Ganz gleich, ob es um Angestellte, Kunden, Admins oder Partner geht. Neben dem Aufheben von Nutzerrechten ist es wichtig, Daten zu beseitigen und zwar so, dass sie nicht wiederhergestellt werden können. Mit regulären Methoden lassen sich die Daten nicht sicher vernichten. Landet das Gerät dann als Spende in der nächsten Schule oder einfach auf dem Müll, droht das Unternehmen DSGVO-Vorgaben zu verletzen. Wurde ein Gerät gestohlen oder ist es verloren gegangen, muss die Firma in der Lage sein, es per Fernzugriff abzuschalten, Daten zu verschlüsseln oder es sogar zu formatieren.