- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Neun Tipps, um den Computer abzusichern


Lehrer und Eltern sollten sich auf den Fall der Fälle vorbereiten und wissen, wie sie sich bei einem Cyberangriff am besten verhalten
Nur autorisierte Benutzer sollten per Kennwort und Passwort auf die Computer – inklusive interne und externe Laufwerke sowie Software – zugreifen können

- Anzeigen -





Hacker haben es auch auf die Computer in Schulen und von Schülern abgesehen. Denn hier sind teils sensible Daten wie Schulzeugnisse, Krankheiten oder Zugangsdaten zu Social Media- und E-Mail-Konten gespeichert. Lehrer und Eltern sind meist schlecht auf einen möglichen Cyberdiebstahl vorbereitet. Daher sollten auch sie ihre Hausaufgaben jetzt erledigen und die von den Kindern genutzten Computer absichern.

Die Sicherheitsexperten von F5 geben neun Tipps, wie Computer am besten abgesichert werden können.

1. Viren- und Malware-Schutz installieren – Eine moderne und ständig aktualisierte Sicherheitssoftware blockiert gefährliche E-Mails und verhindert, dass Viren und Malware aus dem Internet heruntergeladen werden. Richten Sie geeignete Maßnahmen zur Abwehr von Angriffen und Schadprogrammen ein.

2. Automatische Updates aktivieren – Sicherheitslücken in Programmen müssen regelmäßig mit der neuesten Software-Version behoben werden, um böswillige Attacken zu verhindern.

3. Zugriff auf alle Systeme absichern – Nur autorisierte Benutzer sollten per Kennwort und Passwort auf die Computer – inklusive interne und externe Laufwerke sowie Software – zugreifen können. Zudem ist zu verhindern, dass Software aus zweifelhaften Quellen wie unbekannte App Stores installiert werden darf.

4. Konfigurationen anpassen – Aktivieren Sie spezielle Internetkontrollen und E-Mail-Zugriffsberechtigungen, um das Risiko durch gezielte Phishing-Versuche zu verringern. Hier geben sich die Hacker häufig als Mitarbeiter eines bekannten Unternehmens oder Online-Anbieters aus. Dadurch begrenzen Sie auch die Möglichkeiten, über eine Schwachstelle umfangreichen Zugriff auf die Systeme zu erhalten.

5. Komplexe Passwörter festlegen – Nutzen Sie einen Passwortmanager, um komplexe Passwörter zu erstellen. Diese können in einer verschlüsselten Datenbank gespeichert oder bei Bedarf erzeugt werden. Dies erschwert es Hackern und automatisierten Tools, in Ihr System einzubrechen.

6. IoT-Geräte kontrollieren – Führen Sie regelmäßig Sicherheitsprüfungen von IoT-Geräten (Internet of Things) durch. Vernetzte Spielzeuge, Armbänder oder Babyphones müssen unbedingt vor dem Kauf oder der Benutzung getestet werden. Denn auch darüber können Hacker Zugang zum Heimnetzwerk und damit zu den Computern erhalten.

7. Bluetooth nicht vergessen – Selbst über eine ungeschützte Bluetooth-Verbindung können Cyberkriminelle auf IoT-fähige Geräte zugreifen. So lassen sich etwa unerwünschte Nachrichten und Bilder einspeisen oder Daten löschen. Eltern sollten sich daher die Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien des Herstellers genau durchlesen und die Zugriffsrechte beschränken.

8. Smartphone und Schule trennen – Persönliche Mobiltelefone sollten nicht für schulische Aufgaben genutzt werden. Denn mobile Apps sind oft weitaus anfälliger für Angriffe als Web-Anwendungen aus vertrauenswürdigen Quellen.

9. Schnell reagieren – Lehrer und Eltern sollten sich auf den Fall der Fälle vorbereiten und wissen, wie sie sich bei einem Cyberangriff am besten verhalten. Um die Sicherheit in der Schule und zu Hause zu gewährleisten, sind ungewöhnliche Aktivitäten immer zu melden. Schulen sollten dabei Pläne für den Umgang mit Sicherheitsvorfällen erstellen, um schnell auf einen Angriff reagieren zu können und mögliche Folgen zu verringern.

Doch diese Maßnahmen sind nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite besteht aus der Unterstützung für die Kinder, einen sicheren Umgang mit Computern zu erlernen. Denn nur wenn sie mit entsprechender Vorsicht E-Mails und Internet-Seiten öffnen sowie Personen auf sozialen Netzwerken kontaktieren, haben Cyberkriminelle und andere Übeltäter geringe Chancen. Dabei sollte Eltern und Lehrern klar sein, dass das Leben junger Menschen verstärkt durch die digitale Welt dominiert wird und sie früher oder später selbständig mit den entsprechenden Chancen und Gefahren umgehen müssen. (F5 Networks: ra)




eingetragen: 10.09.18
Newsletterlauf: 16.10.18

F5 Networks: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • MySQL als unorthodoxes neues Einfallstor

    Cyberkriminelle finden immer wieder Wege, unbemerkt in Systeme einzusteigen, um von der Ferne aus Schadcode auszuführen. Beliebt als Einstiegsluken hierfür sind beispielsweise RDP oder SSH. Nun rückt auch SQL als Zugriffsmöglichkeit in den Fokus. Ein Sophos-Honeypot konnte kürzlich einen typischen Angriff über MySQL dokumentieren. Hacker haben verschiedene Möglichkeiten, in Systeme zu gelangen. Sie können etwa Schwachstellen und Exploits für ausgeklügelte Hackerangriffe verwenden, um vorhandene Sicherheitsüberprüfungen zu umgehen und Server dazu zu bringen, Schadsoftware auszuführen. Sie können aber auch versuchen herauszufinden, wie man ohne viel Aufwand über einen offiziellen Eingang und mit offiziellen Systembefehlen illegal und unbemerkt in fremde Systeme einsteigen kann.

  • Kontrolle von und über Zugriffsberechtigungen

    Gesetzliche Vorgaben einhalten, IT-Sicherheit gewährleisten und den Datenschutz nicht vernachlässigen - nur ein kleiner Einblick in die Aufgaben und Herausforderungen, die Unternehmen bewältigen müssen. Doch wie lassen sich diese Anforderungen professionell erfüllen? Die Verwaltung von Benutzern und deren Zugriffsberechtigungen nimmt dabei in jeder ganzheitlich ausgerichteten IT-Security-Strategie eine wesentliche Rolle ein. Access-Management ist im Zeitalter von Industrie 4.0 und Internet of Things unverzichtbar. Heutzutage vernetzt sich jedes Unternehmen vielfach mit Lieferanten, Kunden, Partnern sowie Mitarbeitern und tauscht sämtliche Daten mit diesen aus. Diese weltweite Vernetzung bietet viele Chancen aber auch Risiken: Denn die Zahl virtueller Angriffe mit dem Ziel an geschützte, häufig hoch brisante Daten zu gelangen, steigt stetig. "Ohne die Kontrolle von und über Zugriffsberechtigungen funktioniert deshalb nichts mehr. Der Mehrwert von konsequentem, transparentem Access-Management stellt die flexible Nutzung von Vernetzungen bei deutlicher Risikominimierung dar", erläutert Dr. Consuela Utsch, Geschäftsführerin der Acuroc Solutions und der AQRO GmbH. "Ein effektives Access-Management führt dazu, dass sich Funktionen, Rollen und damit Verantwortlichkeiten an Veränderungen bei Bedarf automatisch anpassen."

  • Ein Jahr DSGVO: keinerlei Anlass zur Freude

    Im ersten Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO hat sich das Datenrisiko in Deutschland nicht reduziert, sondern ist tendenziell noch gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Datenrisiko-Report der Security-Spezialistin Varonis Systems dem Risk Assessments bei rund 50 deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe - vom mittelständischen Hersteller bis hin zum international agierenden Healthcare/Biotech-Konzern - zugrunde liegen. Weltweit wurden insgesamt 700 Unternehmen aus rund 30 Branchen und mehr als 30 Ländern mit einem Datenvolumen von insgesamt 54,6 Petabytes analysiert.

  • Ausweitung der Videoüberwachung

    Spätestens seit den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden ist klar: Jeder kann in einem schier unglaublichen Umfang überwacht und ausspioniert werden, und das nicht nur von der NSA. Auch Unternehmen wie Facebook, Google und Amazon überwachen, wo es nur geht. Die Überwachung fängt zwar im Internet an, ist aber nicht auf dieses beschränkt. "Der Datenskandal der Deutschen Post zeigt, dass die Überwacher längst in den eigenen Reihen sitzen. Da wäre die Meldebehörde, die unsere Daten für Parteiwerbung weitergibt, wenn wir nicht widersprechen. Oder Reise-Anbieter, die aufgrund bisher gebuchter Reisen neue passende Angebote machen. Oder auch Auskunfteien wie die Schufa, die überlegt hatte, Facebook-Daten für die Schufa-Auskunft mit auszuwerten", macht Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte bei der PSW Group Consulting aufmerksam.

  • Best Practices-Checkliste für die Cyber-Hygiene

    Nicht nur für die menschliche Gesundheit, sondern auch in der IT-Sicherheit gilt: Vorbeugen ist besser als Heilen. Angesichts steigender Bedrohungen durch fortschrittliche Malware und Datendiebstahl in großem Stil, ist eine solide Cyber-Hygiene für die gesamte Hard- und Software eines Unternehmens essentiell. Regelmäßig durchgeführte Hygienepraktiken sorgen dafür, Systeme effizient zu halten und vor Angriffen zu schützen. In Unternehmen gibt es viele Elemente, die ohne adäquaten Cyber-Hygiene-Plan zu Schwachstellen führen und damit die Geschäftskontinuität gefährden können. Deshalb sollten alle Geräte, Softwareprogramme und Web-Anwendungen in einen kontinuierlichen Wartungsplan aufgenommen werden. Hierdurch erfolgt eine grundlegende Prävention gegen Cyberattacken. Zudem ermöglicht die regelmäßige Wartung bestmögliche Effizienz der eingesetzten Soft- und Hardware. Schwachstellen werden frühzeitig erkannt und schwerwiegende Probleme vermieden. Obwohl mit jedem digitalen Puzzleteil zahlreiche Bedrohungen einhergehen, ist die Einführung einer effektiven Cyber-Hygiene-Routine nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick scheint. Einige wenige Best Practices, die regelmäßig umgesetzt werden, können die Sicherheit eines jeden Systems enorm verbessern.