- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Angriffe von Krypto-Trojanern verzehnfacht


Verschlüsselungstrojaner: GBS empfiehlt technische Sicherheitsmaßnahmen und Gefahrenaufklärung
Wirkungsvoller Schutz vor Krypto-Trojanern beginnt beim Blockieren verdächtiger Dateitypen, geht über das Entfernen von potentiell verdächtigen E-Mail-Inhalten bis hin zum Umwandeln von E-Mails ins PDF-Format, wodurch ebenfalls verdächtige und verseuchte Inhalte entfernt werden

- Anzeigen -





Von Oktober 2015 bis Februar dieses Jahres hat sich das Aufkommen der Angriffe durch Verschlüsselungstrojaner auf Unternehmensnetzwerke weltweit deutlich erhöht. Allein in Deutschland hat sich die Zahl der Krypto-Trojaner verzehnfacht. Darauf verweisen die E-Mail-Experten der Group Business Software Europa GmbH (GBS) unter Berufung auf entsprechende Informationen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

"Die Bedrohungslage ist heikel. Verschlüsselungstrojaner wie Locky und TeslaCrypt verbreiten sich trotz massiver Berichterstattung und Aufklärung in den Medien auch deshalb so rasend schnell, weil ihre Tarnung sehr gut ausfällt. Selbst erfahrene Anwender können nicht immer auf Anhieb erkennen, ob es sich um einen Angriff handelt", warnt Andreas Richter, EVP Marketing & Product Management bei GBS. Das Problem: Durch vortäuschen eines vertrauenswürdigen Absenders oder legitimen Anliegens werden Mitarbeiter dazu verleitet, schadhafte E-Mail-Anhänge zu öffnen oder verseuchte Links anzuklicken, um so die Schadprogramme in Unternehmen einzuschleusen. Dort verschlüsseln sie Geschäftsdaten, um für deren Freigabe Lösegeld zu erpressen.

Ransomware, auch getarnt als Makroviren in Office-Anhängen von E-Mails, erlebt derzeit Hochkonjunktur. Einmal ausgeführt, können sie zu massivem Datenverlust führen. "Eine Sensibilisierung von Mitarbeitern reicht angesichts solcher Attacken nicht aus. Unternehmen müssen geeignete technische Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, die an zentraler Stelle ansetzen sollten, um den einzelnen Anwender nicht mit Sicherheitsaspekten zu belasten", so der E-Mail-Experte weiter.

Wirkungsvoller Schutz vor Krypto-Trojanern beginnt beim Blockieren verdächtiger Dateitypen, geht über das Entfernen von potentiell verdächtigen E-Mail-Inhalten bis hin zum Umwandeln von E-Mails ins PDF-Format, wodurch ebenfalls verdächtige und verseuchte Inhalte entfernt werden. "Grundsätzlich ist auch eine Mehrscanner-Strategie eine erste Hürde für Angreifer. Viren werden im Minutentakt entwickelt, laut IT-Verband Bitkom sind es täglich 350.000 neue Schadprogramme. Schon der parallele Einsatz mehrerer Anti-Virenscanner mit zusätzlicher Cloud-Erkennungstechnologie kann unbekannte Schädlinge mit hoher Wahrscheinlichkeit zeitnah erkennen und unterbinden", ergänzt Andreas Richter.

GBS hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um im Bereich der E-Mail-Sicherheit innovative und leicht handhabbare Lösungen zu entwickeln. Um das Sicherheitsbewusstsein von Unternehmen weiter zu stärken, hat der Lösungsanbieter einen kostenlosen Security Guide veröffentlicht. Darin klärt der Anbieter von E-Mail-Sicherheitslösungen über die aktuelle Bedrohungslage durch Verschlüsselungstrojaner auf und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für den Fall eines Angriffs. (GBS - GROUP Business Software Europa: ra)

eingetragen: 20.04.16
Home & Newsletterlauf: 12.05.16


Group Business Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Mail Transfer Agent - Strict Transport Security

    Ein neuer Standard zur Absicherung von Verbindungen zwischen Mailservern und Zertifikaten soll den E-Mail-Versand sicherer machen: "Mit MTA-STS ist tatsächlich der Durchbruch gelungen, die E-Mail-Kommunikation vor Lauschangriffen sowie Manipulation abzusichern, indem er die Verschlüsselung für den Mail-Transport via SMTP erzwingt und so die Verbindung zwischen zwei Servern schützt", zeigt sich Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte und CTO der PSW Group erfreut. MTA-STS ist die Abkürzung für "Mail Transfer Agent - Strict Transport Security". Beteiligt an der Entwicklung waren unter anderem die großen Mailserver-Betreiber, wie Google, Microsoft oder Oath. Ein Mailserver signalisiert mit MTA-STS, dass TLS-gesicherte Verbindungen unterstützt werden. Der anfragende Mailserver wird angewiesen, künftig ausschließlich verschlüsselte Verbindungen zu akzeptieren. Über DNS und HTTPS werden die STS-Informationen bereitgestellt.

  • Was macht öffentliches WLAN unsicher?

    In einer Ära, in der die Cyberkriminalität floriert, ist das öffentliche WLAN zu einer hervorragenden Gelegenheit für die verschiedensten Kriminellen geworden. Die jüngste Umfrage zeigt, dass 79 Prozent der öffentlichen WLAN-Nutzer bei der Wahl ihrer WLAN-Verbindung erhebliche Risiken eingehen. Sie wählen einen Hotspot aufgrund seiner WLAN-Qualität, suchen sich einen angemessenen Namen aus oder wählen einfach eine kostenlose Variante. Öffentliche Orte sind jedoch eine ausgezeichnete Tarnung für Hacker, die leicht bösartige Hotspots einrichten und persönliche Daten von Personen stehlen können. Daniel Markuson, der Experte für digitale Datensicherheit bei NordVPN, sprach mit Hackern in anonymen Online-Foren über die Risiken eines unsicheren öffentlichen WLANs. Sie einigten sich darauf, ihr Fachwissen weiterzugeben und im Gegenzug anonym zu bleiben.

  • Vielzahl von Risiken für Gaming-Branche

    Angesichts ständig steigender Umsätze und Preisgelder in der Gaming- und E-Sports-Industrie gerät diese Branche immer stärker ins Visier krimineller Hacker. Nach Beobachtung der Sicherheitsspezialisten von Radware zielen die Angriffe dabei zunehmend auf individuelle Spieler statt auf die Infrastruktur. Allein bei der diesjährigen Dota 2-Weltmeisterschaft, die von fast einer Million Menschen weltweit online und von Tausenden persönlich in der Mercedes-Benz Arena in der Shanghai Chain beobachtet wurden, konnten 18 Teams über 34 Millionen Dollar an Geldpreisen gewinnen. Doch junge Erwachsene mit Firmensponsoring, die bei E-Sports-Events solche Preise abräumen, sind nur die Spitze des Eisbergs für die Branche. Mehrere aktuelle Berichte schätzen, dass auf dem Videospielmarkt im Jahr 2018 zwischen 130 und 140 Milliarden Dollar umgesetzt wurden und es in fünf Jahren bis zu 300 Milliarden Dollar sein könnten. Die Bedrohungen für Spieler und Betreiber werden vermutlich im Gleichschritt mit dem Marktvolumen wachsen.

  • Bisher keine technischen Abwehrmaßnahmen

    Bereits vor gut einem Jahr hat NTT Security, das "Security Center of Excellence" der NTT, vor Deepfakes gewarnt. Jetzt ist aus der bloßen Gefahr bittere Realität geworden: Mit einem Voice-Deepfake konnten Diebe mehr als 240.000 US-Dollar erbeuten. Bereits seit Längerem sind Foto- und Video-Deepfakes im Umlauf, die von echtem Bildmaterial kaum mehr zu unterscheiden sind. Jetzt hat erstmals in größerem Ausmaß ein Voice-Deepfake zugeschlagen. Mit einer KI-basierten Software und der Imitation der Stimme eines CEO ist es Angreifern gelungen, in den Besitz von 243.000 US-Dollar zu gelangen.

  • Der Kampf gegen Efail geht weiter

    Die Entdeckung der Sicherheitslücke Efail kam einem SuperGAU gleich: 2018 entdeckte ein deutsch-belgisches Forscherteam Schwachstellen, die es Angreifern erlauben, mit OpenPGP oder S/MIME verschlüsselte Nachrichten abzufangen und so zu manipulieren, dass der E-Mail-Klartext nach der Entschlüsselung zu einer vom Angreifer kontrollierten Adresse versandt wird. "Seitdem wird natürlich gegen Efail vorgegangen. Allerdings können die Risiken für eine sichere E-Mail-Kommunikation nur in kleinen Schritten minimiert werden", fasst IT-Sicherheitsexperte Christian Heutger zusammen. So wird seit Bekanntwerden der Sicherheitslücke kontinuierlich am S/MIME-Standard gearbeitet, um die Risiken zu minimieren: Der E-Mail-Zertifikat-Standard wurde auf Version 4 aktualisiert; die IETF empfiehlt sogar, auf AES-GCM zu migrieren. Zudem soll der entschlüsselte Inhalt vor Abschluss einer Integritätsprüfung nicht bearbeitet werden.