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Verhaltensregeln zur Informationssicherheit


Das Einmaleins der IT-Security: Sicherheitstipps für KMU
Vorsicht beim Surfen im Internet: Nicht jeder Link führt zum gewünschten Ergebnis

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Bevor Unternehmen ihre IT mit zusätzlichen Tools schützen, gibt es eine ganze Reihe von kleinen, aber effektiven Maßnahmen, die maßgeblich zu erhöhter IT-Sicherheit in Unternehmen beitragen können. Giegerich & Partner hat eine Liste mit konkreten Handlungsempfehlungen zusammengestellt. Mit den Maßnahmen auf kommunikativer, organisatorischer und technischer Ebene können Unternehmen ihre IT sicherer machen und Mitarbeitern helfen, die schädlichsten und zugleich vermeidbaren Fehler zu verhindern.

IT-Sicherheit beginnt mit Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter sowie mit einer klaren Kommunikation der internen Verhaltensregeln zur Informationssicherheit:

>> Sichere Passwörter: Komplexe Passwörter aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, mind. achtstellig.

>> Passwortdiebstahl: Niemals vertrauliche Daten weitergeben oder/und notieren.

>> E-Mailsicherheit: E-Mails signieren, sensible Daten verschlüsseln, Vorsicht beim Öffnen von E-Mail Anlagen und Links.

>> Soziale Manipulation: Bewusst mit vertraulichen Informationen umgehen, nur an berechtigte Personen weitergeben, sich nicht manipulieren oder aushorchen lassen.

>> Vorsicht beim Surfen im Internet: Nicht jeder Link führt zum gewünschten Ergebnis.

>> Nur aktuelle Software einsetzen: Eine nicht aktualisierte Software lässt mehr Sicherheitslücken offen.

>> Verwendung eigener Software: Unternehmensvorgaben beachten und niemals Software fragwürdiger Herkunft installieren.

>> Unternehmensvorgaben: Nur erlaubte Daten, Software (Apps) und Anwendungen einsetzen.

>> Backups: Betriebliche Daten regelmäßig auf einem Netzlaufwerk speichern und Daten auf externen Datenträgern sichern.

>> Diebstahlschutz: Mobile Geräte und Datenträger vor Verlust schützen.
>> Gerätezugriff: Keine Weitergabe von Geräten an Dritte, mobile Geräte nicht unbeaufsichtigt lassen und Arbeitsplatz-PCs beim Verlassen sperren.

Organisatorische Maßnahmen
Die organisatorischen Strukturen im Hintergrund bilden den erforderlichen Rahmen der IT-Sicherheit. Hier gilt es, klare Regelungen zu formulieren und einzuhalten:

>> Definition und Kommunikation von Sicherheitsrichtlinien
>> Regelung der Zugriffsrechte auf sensible Daten
>> Keine Vergabe von Administratorenrechten an Mitarbeiter
>> Automatische und regelmäßige Verteilung von Softwareupdates
>> Kontrolle der Logfiles
>> Vollständige und regelmäßige Dokumentation der IT
>> Auslagerung der Datensicherung
>> Regelmäßige Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen durch interne und externe Sicherheitsanalysen
>> Erstellung eines Notfallplans für die Reaktion auf Systemausfälle und Angriffe

Technische Maßnahmen
Auf technischer Ebene muss ein Mindeststandard gewährleistet sein.
Dieser lässt größtenteils sich ohne großen Kostenaufwand realisieren:

>> Dokumentation der WLAN-Nutzung, auch durch Gäste
>> Absicherung der Internetverbindung durch Firewalls
>> Einsatz von Zugangsschutz/Kennwörter/Biometrie
>> Physische Sicherung/Zugangskontrolle und -dokumentation
>> Schutz vor Schadsoftware sowohl am Endgerät als auch am Internet-Gateway, idealerweise durch zwei verschiedene Antivirenprogramme
>> Definition einer strukturierten Regelung der Webzugriffe
>> Verschlüsselung zum Schutz von Dateien und Nachrichten mit sensiblen Inhalten
>> Sicheres Löschen der Daten bei Außerbetriebnahme
>> Sicherstellung regelmäßiger Updates der Sicherheitssysteme
>> Permanente Überwachung des Netzwerkverkehrs auf Auffälligkeiten
>> Neben den genannten Maßnahmen im Unternehmen sollte die IT-Landschaft regelmäßig auf interne und externe Schwachstellen geprüft werden.
(Giegerich & Partner: ra)

eingetragen: 20.04.16
Home & Newsletterlauf: 06.05.16


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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Soziale Medien, Kinder & Privatsphäreeinstellungen

    Was Kindern (und einigen Erwachsenen) wahrscheinlich nicht klar ist: Es existieren reale Konsequenzen für die Dinge, die man online tut. Daran sollten wir unsere Kinder immer wieder erinnern. Um ehrlich zu sein: Es ist leicht zu vergessen, was auf dem Spiel steht, wenn man schnell und vergleichsweise einfach das bekommt, was man will. Und in den meisten Fällen denken Kinder nicht darüber nach, persönliche Informationen weiterzugeben. Wenn man die Online-Privatsphäre seiner Kinder nicht ernst nimmt, können sie in ernsthafte digitale Schwierigkeiten geraten, oder schlimmer noch: Sie nehmen emotionalen oder physischen Schaden. Wenn es um Kriminelle geht, die speziell nach persönlichen Daten von Kindern suchen, ist Identitätsdiebstahl etwas, worüber sich Eltern Gedanken machen müssen. Die Seiten, die sie besuchen, können zwar kinderfreundlich sein, aber das bedeutet nicht, dass sich dort auch besonders um die Daten des Kindes gekümmert wird.

  • Unterschätztes Risiko Insider-Angriff

    Beim Stichwort Cyber-Bedrohung denkt man häufig an großangelegte Malware-Angriffe wie Ransomware, mit denen Kriminelle versuchen, das Firmennetzwerk zu kompromittieren. Unterschätzt wird jedoch oft eine Gefahr, die bereits im Firmengebäude sitzt: Die Insider-Bedrohung. Insider - seien es unachtsame Angestellte oder böswillige Mitarbeiter, die aus finanziellen oder persönlichen Motiven Daten stehlen oder gar löschen - sind ein enormes Risiko für die Datensicherheit in Unternehmen. Oft haben Angestellte, externe Auftragnehmer und andere Dritte legitimen Zugriff auf sensible Daten, um effektiv und flexibel arbeiten zu können. Dies stellt eine Herausforderung für Sicherheitsteams dar, denn es ist wesentlich schwieriger, Bedrohungen zu erkennen, wenn der betreffende Akteur gültigen Zugriff auf Unternehmensdaten hat. Mit entsprechenden Richtlinien und Technologien kann die Gefahr eines internen Datenverlustes oder -diebstahls jedoch erheblich reduziert werden.

  • Tückisch: Cyberkriminalität im Sommer

    Cyberkriminalität ist das Letzte, woran die meisten Urlauber denken. Tatsächlich nutzen unterwegs 75 Prozent von Privatanwendern weltweit kein sogenanntes Virtual Private Network (VPN), um ihre Internetverbindung abzusichern und erstaunliche 87 Prozent setzen ihre persönlichen Daten Risiken aus, wenn sie ein öffentliches WLAN benutzen. In Deutschland sind es immer noch stattliche 76 Prozent. "In unserer vernetzten Welt ist es nicht genug, nur sein Haus abzuschließen. Es ist ebenfalls wichtig, seine Identität,Privatsphäre und persönlichen Daten auf allen Geräten während der Urlaubsreise zu schützen," sagt Stefan Kühn, Director Consumer Central Europe bei Norton by Symantec.

  • Stark gefährdet: Infrastruktur rund um Bitcoin

    Die wichtigsten IT-Risiken bei der Nutzung von Kryptowährungen: Bei spekulativen Finanzanlagen müssen Anleger immer mit Verlusten rechnen. Das ist bei Kryptowährungen nicht anders als bei Aktien oder Derivaten. Jenseits wirtschaftlicher Risiken stellt sich bei Bitcoin und Co. aber auch die Frage nach der IT-Sicherheit. Die Experten von NTT Security informieren über die wesentlichen Punkte: Bitcoin ist die bekannteste Implementierung der Blockchain-Technologie und kann nach heutigem Wissenstand als sicher gelten. Die kryptographischen Verfahren sind sehr aufwändig und gut durchdacht. Trotz des Aufsehen erregenden Höhenflugs des Bitcoins, der ihn für Cyber-Kriminelle eigentlich zu einem lohnenden Ziel macht, ist bisher kein erfolgreicher Angriff auf diese Technologie bekannt geworden.

  • Realisierung einer höchstmöglichen IT-Sicherheit

    Mitarbeiter stellen eine potenzielle Schwachstelle für die IT-Sicherheit dar. Eine sicherheitsorientierte Unternehmenskultur soll die Antwort darauf sein, vielfach bleibt sie aber auf halbem Weg stehen. Wie der Aufbau einer solchen Kultur gelingen kann, erläutert NTT Security (Germany), das auf Sicherheit spezialisierte Unternehmen und "Security Center of Excellence" der NTT Group. Bei der Realisierung einer höchstmöglichen Sicherheit müssen Unternehmen IT-Lösungen und Prozesse, aber auch den Faktor Mensch berücksichtigen. Diesen Punkt adressieren sie verstärkt und ergreifen umfassende Initiativen, die nicht primär auf Compliance abzielen, sondern auf die Sensibilisierung von Mitarbeitern.