- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Verbindung zur Google-Cloud kappen


Es geht auch ohne: Android von Google entkoppeln
Verhindern, dass Google ein detailliertes Profil persönlicher Interessen und Aktivitäten anlegt

- Anzeigen -





Wer ein Android-Smartphone oder Tablet benutzt, braucht auch einen Google-Account - eigentlich. Doch es gibt viele Möglichkeiten, den Zugriff des Internetriesen auf die eigenen Daten einzuschränken, schreibt das Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 4/17. "Google weiß mehr über Android-Nutzer als jede Behörde und jedes andere Unternehmen", erklärt c’t-Redakteur Christian Wölbert. Doch schon mit ein paar Klicks lässt sich die Verbindung zur Google-Cloud kappen. So kann zum Beispiel die Aufzeichnung von Suchbegriffen und Standorten sowie die automatische Sicherung von Fotos und Backups deaktiviert werden. Dadurch verhindert man, dass Google ein detailliertes Profil persönlicher Interessen und Aktivitäten anlegt. Darüber hinaus wird das Datenvolumen geschont.

Was vielen nicht bewusst ist: "Man kann sein Android-Gerät auch komplett ohne Google-Konto verwenden", betont Wölbert. "Dazu überspringt man diesen Punkt einfach bei der Ersteinrichtung oder löscht das Konto nachträglich in den Einstellungen." Alternativ könne man auch ein neues Google-Konto unter einem Pseudonym einrichten. Sollte jemand dann missbräuchlich an die Daten gelangen, kann der tatsächliche Nutzer nicht so schnell identifiziert werden.

Wer sich dazu entscheidet, das Android-Gerät ohne Google zu nutzen, muss sich nicht groß einschränken. Laut Wölbert gibt es genügend Apps und Web-Dienste, die beispielsweise das Verwalten von Fotos oder Mails vereinfachen und dabei weniger persönliche Daten sammeln als Google. Allerdings kann man nicht mehr von unterwegs auf Googles Play Store zugreifen und muss auf andere App-Quellen ausweichen. (Heise Medien: ra)

eingetragen: 09.02.17
Home & Newsletterlauf: 01.03.17


Heise Medien: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Angriffsszenarien auf Fertigungsanlagen

    Beim Stichwort Cybersecurity denkt jeder zunächst einmal an die Absicherung gegen unberechtigte Zugriffe auf ein Netzwerk oder an Datendiebstahl. Dass Cyber-Risiken Produktionsbetriebe jedoch sogar komplett lahmlegen können, wird häufig nicht bedacht. Das Hauptrisiko von Fertigungsbetrieben besteht oft nicht in Form von Zugriffen auf vertrauliche Informationen, sondern darin, eine lückenlose Fertigung in der Produktion zu gewährleisten. Die Funktionalität einer Maschine kann beispielsweise beeinträchtigt werden, wenn sie durch sogenannte Kontaktplanlogik infiltriert wird. Es handelt sich dabei um eine graphische Programmiersprache, die auf ein Steuergerät oder eine programmierbare Logiksteuerung gespielt wird. Dieser Low-Level-Code wird nicht aktualisiert und High-Priority-Geräte werden sowieso selten rebootet. So hat der injizierte Code eine längere Halbwertszeit und kann als Bug im Unternehmensnetzwerk aktiv ins Produktionsgeschehen eingreifen.

  • Robotic Process Automation ein Sicherheitsrisiko

    In immer größerem Maße verwenden Unternehmen Robotic Process Automation. Die damit verbundenen Sicherheitsgefahren übersehen sie allerdings in aller Regel, warnt CyberArk. Ohne Verwaltung, Sicherung und Überwachung der genutzten Zugangsdaten bleiben RPA-Anwender extrem verwundbar. Unternehmen setzen in den Bereichen Prozesssteuerung und -automatisierung zunehmend auf Robotic Process Automation (RPA). Die Nutzung verspricht viele Vorteile: Zeit- und Kosteneinsparung, Erhöhung von Qualität, Konsistenz und Transparenz durch Reduzierung manueller Tätigkeiten sowie Beseitigung redundanter Prozesse.

  • Das Phänomen Remote Ransomware

    Gekidnappte Daten - per se bereits ein Alptraum-Szenario, aber es ist besonders perfide, wenn Dateien verschlüsselt werden, obwohl der eigene PC gar nicht von Schadsoftware befallen ist. Sophos Experte Michael Veit hat die Mutation der Remote Ransomware unter die Lupe genommen. Jeder kann Opfer eines Ransomware-Angriffs werden. Hat sich der erste Schock gelegt - idealerweise nachdem man seine Daten aus dem gesicherten Backup zurückgewonnen hat statt Lösegeld zu zahlen - stellt sich die entscheidende Frage: Wie habe ich mir das eingefangen? Insbesondere dann, wenn selbst die gründlichste Recherche und Durchsicht potenzieller Einfallstore keinerlei Spur für Schadsoftware auf den eigenen Geräten erkennen lässt?

  • Angriffe auf Basis von BEC/EAC

    Das FBI hat seinen jährlichen Cybersecurity-Bericht "2018 Internet Crime Report" veröffentlicht. Kaum überraschend, aber dennoch beunruhigend, ist die weitere Zunahme der Schäden durch Cyber-Betrug und die ebenfalls weiterhin zunehmende - im negativen Sinne zu verstehen - Professionalisierung der Angriffe. Doch die Anwender können sich durchaus schützen. Rob Holmes, VP of Email Security, Proofpoint, empfiehlt die Kombination aus technischen Vorkehrungen und dem Training der Mitarbeiter, um dieser stetig wachsenden Gefahr zu begegnen.

  • Von öffentlichen WLAN-Netzwerken fernhalten

    Datenschutzverletzungen sind auf einem historischen Höchststand und es ist äußerst wahrscheinlich, dass viele Passwörter enthüllt wurden. Diese werden nun im Dark Web mit sämtlichen Benutzerinformationen verkauft. Schlagzeilen über massive Datenmissbräuche, die Millionen von Nutzern betreffen, waren noch nie so häufig. Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbundes sind zwei Drittel der deutschen Hersteller von Cyberkriminalität betroffen. Sensible digitale Daten sind von etwa einem Viertel der deutschen Unternehmen verloren gegangen, wohingegen 11 Prozent angegeben haben, dass ihre Kommunikationssysteme abgehört wurden. Bei fast jedem fünften deutschen Unternehmen (19 Prozent) wurden die IT- und Produktionssysteme durch Cyberangriffe manipuliert.