- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Cyber-Sicherheit braucht permanentes Training


Tipps: Gefährdung durch Schwachstellen und Bedrohungen verringern
80 Prozent aller Angriffe finden auf Anwendungsebene statt

- Anzeigen -





Auf eine Billion Dollar summieren sich die weltweiten Aufwände im Kampf gegen Cyber-Kriminalität bis 2021 laut einer Studie des Marktbeobachters Cybersecurity Ventures. Damit sich diese Investitionen auszahlen, ist eine umfassende Strategie erforderlich. Denn Cyber-Sicherheit ist wie ein Muskel: Je häufiger er trainiert wird, desto stärker wird er. Trotz umfassender Sicherheitsvorkehrungen bleibt der Mitarbeiter der entscheidende Faktor. Denn Sicherheitssysteme schützen gegen bekannte Gefahren – Mitarbeiter werden mit dem Unbekannten konfrontiert.

Die Unternehmens-IT und Mitarbeiter stehen in wechselseitiger Abhängigkeit: "Obwohl Mechanismen der Cyber-Sicherheit das ganze Jahr über einzuhalten sind, sollte man sich jetzt daran erinnern, dass wir alle gemeinsam eine Rolle bei der IT-Sicherheit und Minderung von Risiken spielen", sagt Chris Goettl, Director of Product Management, Security, Ivanti. "Um IT-Abteilungen bei der Schulung von Nutzern zu helfen, haben wir diese Liste der wichtigsten Tipps zusammengestellt. Damit soll die Gefährdung durch Schwachstellen und Bedrohungen verringert werden."

1. Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter. Heute finden laut F5 Networks rund 80 Prozent der Angriffe auf Anwendungsebene statt. Phishing oder andere Social-Engineering-Attacken sowie Ransomware greifen über das Endgerät den Nutzer an, damit dieser auf gefälschte Anhänge oder Links klickt. Daher muss der Schutz des Endgeräts und der Anwendungen inklusive einer entsprechenden Schulung der Mitarbeiter in die Sicherheitsstrategie von Unternehmen integriert sein. Dieses umfassende Verständnis von IT-Sicherheit hat Ivanti im Konzept der "Operational Security" zusammengeführt: Es geht von der Annahme aus, dass sich IT-Sicherheit unmittelbar in die IT-Betriebskonzepte integrieren muss. Es handelt sich also um einen Ansatz, der IT-Sicherheit grundsätzlich im Betrieb verankert und dort seinen Ausgangspunkt hat, um Sicherheitslücken so früh wie möglich im Prozess zu vermeiden.

2. Komplexe Passwörter schützen. Die Komplexität eines Passworts ist ein entscheidender Hebel für eine nachhaltige IT-Sicherheit. Jeder Benutzer sollte seine Passwörter häufig ändern und einzigartige Passwörter mit mindestens 13 Zeichen erstellen, die eine Kombination aus Wörtern, Zahlen, Symbolen sowie Groß- und Kleinbuchstaben verwenden. Vermeiden Sie leicht zu erratende Begriffe, Zahlenkombinationen oder Variationen. Unternehmen sollten zudem einen formalen Passwort-Prozess entwickeln, so dass Anmeldeinformationen organisationsübergreifend stark sind. Zudem sollten Sie ein System installieren, das Passwörter regelmäßig überprüft. Vermeiden Sie es beispielsweise auch, eine Ziffer als letztes Zeichen eines Passworts zu setzen. Eine Ziffer am Ende bringt Ihnen kein Plus in punkto IT-Sicherheit.

3. Kontextbezogene Zugriffsrechte durch Geo-Fencing. Öffentliches WIFI ist ein willkommenes Einfallstor für Hacker. Zum Schutz sensibler Daten können daher standortbezogene Zugriffsrechte sinnvoll sein. Ein Arzt sollte beispielsweise einen drahtlosen Zugriff auf bestimmte Daten des klinischen Systems haben, während er in der Gesundheitseinrichtung vor Ort ist. Verlässt er sein Krankenhaus, so sollten Sie ihm den Zugang zu diesen Daten nicht länger gestatten. Machen Sie Zugriffsrechte außerdem davon abhängig, ob die WIFI-Verbindung öffentlich, also unsicher, oder privat und dementsprechend sicher ist.
Wenn Kollegen außerhalb des Büros arbeiten, sollten sie sich in jedem Fall sofort mit dem Firmen-VPN verbinden, bevor sie E-Mail oder Browser nutzen. Dies fügt eine zusätzliche Verschlüsselung hinzu.

4. Integrieren Sie Patching in die gesamte IT. Idealerweise sollte das Patch-Management integriert und automatisiert laufen. Die Zusammenführung von Schwachstellenanalyse und Patching im Service Desk sowie die Nutzung von Automatisierungstools und Reporting-Lösungen stellt sicher, dass die IT-Abteilung Einblicke in den Sicherheitsstatus aller Systeme gewinnt. Da immer mehr Endgeräte das Netzwerk physisch verlassen können, wird zudem die Frequenz beim Patching zur Achillesferse. Das Aufspielen neuer Patches zweimal wöchentlich ist daher ein ausgezeichneter Ansatz, der vor allem Laptops schützt.

5. Sichern Sie Ihre Daten. Regelmäßige Backups auf Unternehmensservern oder firmeneigenen Cloud-Speichern sind elementar. Im Falle eines Cyberangriffs können infizierte Computer gelöscht und die Daten hinterher wiederhergestellt werden. Machen Sie Ihre Mitarbeiter darauf aufmerksam: Die haben es letztlich in der Hand, dass ihre beruflich genutzten Daten von den Backup- und Wiederherstellungsprozessen des Unternehmens wirksam erfasst werden. Ohne ordnungsgemäße Backups können im Falle eines Cyberangriffs Daten für immer verloren gehen. Die Auslagerung von Daten in die Cloud bietet eine zusätzliche Sicherheitsstufe für den Fall, dass Ihre Unternehmensserver von einem Angriff betroffen sind.

Die Entwicklung einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie ist alles andere als trivial. Um wirklich sämtliche Aspekte zu berücksichtigen, erfordert sie ein Zusammenwirken aller Unternehmensbereiche. Noch schwieriger gestaltet sich häufig die Umsetzung dieser Strategie in die Praxis. Denn hier ist eine Transferleistung der aufgestellten Richtlinien in die konkreten Prozesse und Arbeitsabläufe gefordert. Auch hier sind die Mitarbeiter von Anfang an zu integrieren, da sie ja letztlich meist die ersten Betroffenen von möglichen Angriffsversuchen sind. (Ivanti: ra)

eingetragen: 28.10.18
Newsletterlauf: 22.11.18

Ivanti: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Vorsicht vor Phishing-Betrug

    Mehr als 3 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt benutzen mindestens einmal im Monat soziale Medien. Und diese Zahl wächst weiterhin rasant: Der 2018 Global Digital Berichtsreihe zufolge ist die Anzahl der Benutzer der Top-Plattform in allen Ländern um fast 1 Mio. pro Tag gestiegen. Obwohl soziale Medien in unserem alltäglichen Leben eine außergewöhnliche Rolle spielen, warnen Sicherheitsexperten vor den weiterhin oft unterschätzten Gefahren. Das letzte Jahr hat einige eklatante Sicherheitslücken der sozialen Plattformen im Hinblick auf Privatsphäre und Datenschutz offenbart. Man denke an den Facebook und Cambridge Analytica Skandal, Quora oder auch die vorangegangenen Pannen bei LinkedIn und Snapchat.

  • Hacker auf Schatzsuche

    Mittlerweile lautet die Frage nicht mehr, ob ein Unternehmen einen Sicherheitsverstoß erleidet, sondern wann. Durch Sabotage, Datendiebstahl und Spionage ist der deutschen Industrie in den vergangenen beiden Jahren ein Gesamtschaden von insgesamt 43,4 Milliarden Euro entstanden, so eine aktuelle Studie des Digitalverbandes Bitkom. Datendiebstahl bleibt eine der größten Bedrohungen für die Unternehmenssicherheit. Der Schwarzmarkt mit gestohlenen Datensätzen floriert, im Darknet sind Exploit-Kits für Datendiebe laut des Underground Hacker Marketplace Reports schon ab 100 US-Dollar zu haben und Cyberkriminelle mit Fortbildungsbedarf bekommen Schulungen zu den unterschiedlichsten Angriffstechniken bereits ab 20 Dollar feilgeboten.

  • In 5 Schritten zum ganzheitlichen Risikomanagement

    Controlware hat einen kompakten Leitfaden für die Durchführung von Risikoanalysen entwickelt. Unternehmen schaffen so in fünf einfachen Schritten die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Informationssicherheitsmanagement und stellen die Weichen für eine bereichsübergreifende Risikominimierung. Cyberattacken auf Daten und Systeme der Unternehmen nehmen rasant zu - und bedeuten in Zeiten strenger Compliance-Vorgaben und hoher Bußgelder ein erhebliches finanzielles Risiko. Hinzu kommt, dass ein erfolgreicher Angriff oder Datendiebstahl auch den Ruf des betroffenen Unternehmens nachhaltig schädigt. IT-Abteilungen sind daher mehr denn je auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte angewiesen. Voraussetzung dafür ist aber zunächst ein unternehmensweites Risikomanagement.

  • Trotz hoher Risiken sicher mobil arbeiten

    Egal, ob BYOD oder klassische Firmenhandys, der Einsatz von Smartphones und Tablets ist mittlerweile auch in Unternehmen üblich. Unternehmen ist es durchaus bewusst, dass es Risiken beim Einsatz von mobilen Geräten gibt, doch mit der richtigen Lösung kann sicheres mobiles Arbeiten gewährleistet werden. Virtual Solution erklärt, worauf Anwender unbedingt achten müssen. Mobile Endgeräte stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala und kommen deshalb auch vermehrt für betriebliche Aufgaben zum Einsatz. Dabei geraten oft die Risiken aus dem Blickfeld. Letztlich haben bei dieser Geräte-Kooperation beide Partner, also sowohl die Unternehmens-IT als auch der Anwender, eine Verantwortung, wenn es um die Sicherheit geht. Virtual Solution zeigt, worauf sie achten müssen.

  • Fünf Tipps für sicheres Onlineshopping

    Eine Studie des Digitalverbands Bitkom ergab, dass im Jahr 2017 insgesamt 96 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahren online eingekauft haben. Dieses Potenzial haben jedoch auch Cyber-Betrüger erkannt. Für sie sind Onlineeinkäufe eine wahre Goldgrube und dementsprechend nutzen sie alle möglichen Tricks, um unvorsichtige Käufer zu betrügen. Bereits im Jahr 2014 lag nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) e.V. die Gesamtschadenssumme durch Betrug im Onlinehandel bei 2,4 Milliarden Euro. Inzwischen dürfte diese Zahl noch einmal deutlich gestiegen sein. Wer jedoch einige einfache Sicherheitstipps befolgt, gibt Betrügern keine Chance und kauft sicher online ein. BullGuard hat fünf Tipps zusammengestellt, die für Schutz beim Online-Shopping sorgen.