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Shadow IT: Ein erhebliches Compliance-Risiko


Drei Tipps, wie die richtige Technologie Unternehmen bei der Einhaltung der DGSVO helfen kann
Um Verstöße und Cyber-Angriffe zu verhindern und Regel-Konformität nachzuweisen, ist Patch-Management erforderlich

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Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verlangt auf Unternehmensseite Handlungsbedarf. Kaseya gibt Tipps, wie Firmen mit der richtigen Technologie schneller und einfacher zum Ziel der DSGVO-Konformität kommen.

>> Stilllegen von Devices: Verlorene oder gestohlene Geräte müssen auf jeden Fall außer Betrieb genommen werden. Das gilt auch, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt oder das Gerät entfernt wird. Der Nutzer und seine Zugangsmöglichkeiten müssen für alle Systeme genauso sorgfältig aufgehoben werden, wie sie aufgesetzt wurden. Ganz gleich, ob es um Angestellte, Kunden, Admins oder Partner geht. Neben dem Aufheben von Nutzerrechten ist es wichtig, Daten zu beseitigen und zwar so, dass sie nicht wiederhergestellt werden können. Mit regulären Methoden lassen sich die Daten nicht sicher vernichten.

Landet das Gerät dann als Spende in der nächsten Schule oder einfach auf dem Müll, droht das Unternehmen DSGVO-Vorgaben zu verletzen. Wurde ein Gerät gestohlen oder ist es verloren gegangen, muss die Firma in der Lage sein, es per Fernzugriff abzuschalten, Daten zu verschlüsseln oder es sogar zu formatieren.

>> Patch-Management: Um Verstöße und Cyber-Angriffe zu verhindern und Regel-Konformität nachzuweisen, ist Patch-Management erforderlich. Die ideale Lösung sollte Server, Workstations und Remote-Computer automatisch mit Patches (einschließlich Betriebssystem-Fixes) und Software-Updates versorgen. Patches sind unerlässlich, aber für Unternehmen, die auf Endbenutzerüberwachung oder manuelle IT-Prozesse angewiesen sind, eine große Herausforderung.

Die Antwort ist eine Patching-Lösung, die Patches automatisch installiert, sobald sie verfügbar sind – auf allen Endpunkten und Servern. Auch hier sind Policies eine wichtige Grundlage. Richtlinien machen Prozesse nachvollziehbar und stellen sicher, dass beim automatischen Patching alle Systeme entsprechend aktualisiert werden.

>> Shadow IT: Shadow IT oder Schatten-IT wird definiert als Hard- oder Software, die von Individuen oder Abteilungen genutzt wird, ohne, dass die IT-Verantwortlichen dies unterstützen oder genehmigen. Sie stellt ein erhebliches Compliance-Risiko dar.

Zu den üblichen Anwendungen gehören dabei Skype, Evernote oder Dropbox. Speichert bspw. ein Mitarbeiter Daten, die unter die DSGVO fallen, auf Plattformen von Dritten, droht das Unternehmen die Vorgaben zu verletzen. Nötig ist es deshalb, interne Richtlinien klar und deutlich an die Angestellten zu kommunizieren. Diese Maßnahme muss nachweisbar und jedem klar sein: Ohne Genehmigung der IT keine darf Hard- oder Software eingesetzt werden. Würden etwa sensible Kundendaten öffentlich, wären die Folgen für das Unternehmen verheerend. (Kaseya: ra)

eingetragen: 02.05.18
Newsletterlauf: 05.06.18

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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Heimtückische Cybereinbruchsmethode

    Kaspersky Lab warnt Banken und Finanzinstitute vor einer heimtückischen Cybereinbruchsmethode. Dabei schmuggeln die Bankräuber ein Gerät, das von ihnen komplett kontrollierbar ist, in das Gebäude der anvisierten Finanzorganisation und verbinden es anschließend mit dem Unternehmensnetzwerk. Diese Art des digitalen Einbruchs machten die Experten von Kaspersky Lab anlässlich nötiger Vorfallreaktionsuntersuchungen (Incident-Response-Untersuchungen) bei mindestens acht Fällen in Osteuropa zwischen 2017 und 2018 ausfindig. Die Beute beziehungsweise die geschätzten Verluste liegen in zweistelliger Millionenhöhe.

  • Cyberangriffe und Bedrohungen von innen

    Die digitale Infrastruktur von Unternehmen ist aufgrund ständig neu aufkommender Schwachstellen und Bedrohungen zahlreichen Gefahren ausgesetzt. In den Medien wird zum Thema IT-Sicherheit häufig über tatsächliche und theoretische Hackerangriffe in Form von Katastrophenszenarien und von Schäden in Millionenhöhe berichtet. Auch Constanze Kurz und Frank Rieger beleuchten in ihrem neuen Buch "Cyberwar" Gefahren und Bedrohungen, denen die digitalisierte Gesellschaft ausgesetzt ist, sowie Möglichkeiten, IT-Infrastrukturen zu schützen. Dass im Bereich IT-Security Gefahr in Verzug ist, wissen wir aber nicht erst seit kurzem. Seit Jahren sehen wir: Digitale Angriffe durch Hacker sind von unterschiedlicher Komplexität. In den meisten Fällen werden verschiedene Angriffstechniken und Tricks kombiniert, um die vorhandenen Sicherheitssysteme auszuhebeln.

  • Die Konkurrenz schläft nicht, sie spioniert

    Jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland war schon einmal von Wirtschaftsspionage oder Konkurrenzausspähung betroffen. Täter sind ausländische Staaten oder Konkurrenzunternehmen. Wissenschaftler-Team des Max-Planck Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht (Freiburg) und des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (Karlsruhe) stellt europaweite Untersuchung vor. Gesetzlicher Rahmen in Deutschland nicht mehr zeitgemäß Nicht nur die Global Player können Opfer sein - auch jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland war in der Vergangenheit schon von Wirtschaftsspionage oder Konkurrenzausspähung betroffen. Täter können ausländische Staaten, Wettbewerber oder die eigenen Mitarbeiter sein. Zwanzig Prozent der Unternehmen haben keine Strategien zur Entdeckung oder Abwehr von Angriffen auf ihr Know-how entwickelt und wären auf einen solchen Fall nicht vorbereitet. Das sind einige der Ergebnisse des Forschungsprojekts "Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung in Deutschland und Europa" (WISKOS), das ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht (MPICC) in Freiburg und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) in Karlsruhe gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA), dem Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg und der Sächsischen Hochschule der Polizei durchgeführt hat. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

  • Schutz vor Man-in-the-Middle-Angriffen

    Bei der E-Mail-Verschlüsselung bewegt sich etwas: Die IETF hat mit MTA-STS einen neuen Standard zur Absicherung von Verbindungen zwischen Mailservern per TLS und Zertifikaten geschaffen. "Damit wird ein aktiver Schutz vor Man-in-the-Middle-Angriffen gewährleistet. Und das ist längst überfällig. Denn die E-Mail hinkt - verglichen mit anderen Kommunikationskanälen - schon lange in Sachen Verschlüsselung hinterher", begrüßt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group, die Entscheidung. Der IT-Sicherheitsexperte begründet: "Zwar ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung seit Jahren möglich, jedoch wird sie leider kaum genutzt. MTA-STS soll nun eine praktikable Möglichkeit bieten, auch den Transportweg zwischen Mailservern zu sichern."

  • Bessere Methoden für IAM und PAM

    Cybersicherheit als solche und insbesondere der Schutz von vertraulichen Daten waren vielleicht nie wichtiger als gerade jetzt. Die allgemeine Aufmerksamkeit richtet sich inzwischen sehr viel stärker auf das Thema. Das gilt gleichermaßen für Regierungen und Aufsichtsbehörden. Die Risiken sind höher denn je. Kein Unternehmen, keine Organisation kann sich mehr hinter einer magischen "BlackBox" verschanzen, die im Hintergrund sämtliche Sicherheitsvorkehrungen übernimmt. Ohne konzertierte Aktion wird es nicht gehen, und die betrifft Menschen, Prozesse und Technologien zu gleichen Teilen. Tatsächlich haben Identity und Access Management sowie das Privileged Access Management (abgekürzt IAM und PAM) einen großen Anteil an den Sicherheitsbemühungen eines Unternehmens. Das hat einen Grund. Privilegierte Konten betreffen die wichtigsten Daten einer Firma, Benutzer dieser Konten können auf höchst vertrauliche Informationen zugreifen. Es ist also entscheidend, dass wirklich nur die Nutzer auf genau die Daten zugreifen, die sie brauchen, um die mit ihrem Job verbundenen Aufgaben zu erledigen. Und nur auf diese Daten und nicht etwa auf sämtliche sensiblen Informationen eines Unternehmens. Erst das Zusammenspiel von übergreifender Governance, dementsprechenden Praktiken und Richtlinien, gewährleistet überhaupt mit Cyberangriffen Schritt halten zu können.