- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Das bisherige Patching reicht nicht mehr aus


Drittanbieter-Software im Fokus von Hackern – was können MSP tun?
Wer weiterhin nur das Betriebssystem an sich patcht, lässt andere Einfallstore weit offenstehen


- Anzeigen -





Der traditionelle Ansatz der IT lautet: Wenn dein Betriebssystem gepatcht ist, dann ist die Umgebung effektiv vor den meisten Einfallstoren geschützt. Das könnte falscher nicht sein! Sowohl Microsoft als auch Apple haben das Patching ihrer Betriebssysteme aggressiv vorangetrieben, was Cyberkriminelle bewegen wird, sich der Software von Drittanbietern zuzuwenden. Hier erhoffen sie sich neue Exploits.

Wenn sich die Angreifer mehr auf Schwachstellen in den Anwendungen Dritter konzentrieren, heißt das im Umkehrschluss: Das bisherige Patching reicht nicht mehr aus. Wer weiterhin nur das Betriebssystem an sich patcht, lässt andere Einfallstore weit offenstehen.

Dabei sind die am häufigsten genutzten Dritt-Anwendungen die interessantesten Ziele für Hacker. Laut dem Common Vulnerabilities and Exposures Index haben Google Chrome, Mozilla Firefox oder Adobe Acrobat Reader DC zahlreiche Schwachstellen. Andere weit verbreitete Software mit zahlreichen Schwachstellen umfasst z.B. Apple iTunes, Oracle Java SE Development Kit (JDK) und Microsoft .NET Framework.

Bis diese Anwendungen gesichert sind, ist das Unternehmen in größerer Gefahr als viele denken. Die gute Nachricht: Auch diese Schwachstellen können mit beständigem Patchen behoben werden. Die schlechte Nachricht: Viele MSP haben das Patching von Drittanbieter-Software weit weniger verinnerlicht als das Patching von Windows oder Microsoft-Anwendungen. Die 2018 "Kaseya MSP Benechmark Survey" ergab, dass nur 67 Prozent der MSP ihren Kunden Patching und Updates für Dritt-Software anbieten. Und viele, die es anbieten, erledigen die Aufgabe manuell.

Was können MSP also tun? Die Antwort ist ein ganzheitlicher Ansatz beim Patch-Management, der Drittanbieter-Software in Gänze erfasst. Sie benötigen eine Lösung, die ihnen alle Funktionen bietet, die ihnen ein einheitliches Management über Arbeitsabläufe hinweg sowie umfassende Einblicke in zahlreiche Interfaces und eine skalierbare Automatisierung bereitstellt. Zudem können Administratoren mithilfe von Profilen und Richtlinien die Kontrolle behalten.

Schlagen MSP diesen Weg ein, ergibt sich eine Win-win-Situation: MSP können neue Services anbieten und mit der richtigen Lösung Patching-Prozesse effizienter gestalten. Ihre Kunden hingegen erreichen ein höheres Maß an Sicherheit, was Geld, Zeit und Ressourcen spart, weil Angriffe verhindert werden. (Kaseya: ra)

eingetragen: 20.07.18
Newsletterlauf: 30.07.18

Kaseya: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Verräterische Anzeichen von Cyberkriminalität

    Die Verbindung zu öffentlichen WLAN-Netzen an überfüllten Orten birgt ein ziemlich hohes Risiko, deshalb sollten Urlauber in diesem Jahr sowohl den Sonnen- als auch den Cyberschutz dabei haben. Die kostenlosen WLAN-Hotspots an Orten wie Flughäfen, Cafés, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Hotelzimmern sind ein bequemer Weg, um mit dem Büro oder der Familie in Kontakt zu bleiben. Die offenen Netzwerke sind jedoch nicht ohne Risiko. Der sicherste Weg seine wertvollen Daten zu schützen, würde natürlich darin besteht, keine Verbindung mit öffentlichen Netzwerken herzustellen. Es gibt jedoch verschiedene Technologien, die es möglich machen, sich auch über solche Wi-Fi-Hotspots sicher und ohne Sorge zu verbinden.

  • Tipps zum sicheren Umgang mit Zugriffsrechten

    Zugriffskontrolle und Whitelisting gehören zu den ersten und stärksten Maßnahmen zur Absicherung der Firmen-IT. Viele Unternehmen geben sich dabei allerdings mit der Erstellung von Listen vertrauenswürdiger Webseiten, Anwendungen oder Benutzer zufrieden. Selten werden diese Listen an einem Ort zusammengeführt. Dafür kommen umso häufiger selbst entwickelte Provisioning-Skripte zum Einsatz, um Benutzerrechte zu verwalten - nicht gerade der Königsweg der IT-Sicherheit. Whitelisting kann heute jedoch durchaus moderner arbeiten: Als dynamische Methode hilft es, Zugriffskontrollen auf der Grundlage individueller Identitäten und kontextbezogener Attribute durchzusetzen.

  • Forschungsobjekt Phishing

    Ein Drittel der im Umlauf schwirrenden Phishing-E-Mails wird auch tatsächlich geöffnet. Wie kommt das? Sind die Angriffe zu geschickt, die Nutzer zu lax? Wie kann man die Quote senken und Mitarbeiter und Unternehmen schützen? Sophos hat sich intensiv mit Phishing auseinandergesetzt und die Ergebnisse in einem White Paper zusammengefasst. Phishing ist eine der häufigsten und aggressivsten Angriffsmethoden von Hackern. Phishing-Attacken nutzen das Verhalten des Endanwenders als schwächstes Glied in der Cyber-Abwehr eines Unternehmens aus.

  • Nutzung von Passwörtern und PINs

    Die Nutzung von Passwörtern und PINs auf einem mobilen Gerät kann zu einer Herausforderung werden, insbesondere wenn man diese möglichst sicher mit Sonderzeichen und Zahlen-Buchstaben-Kombinationen anlegt. Semantische Symbole könnten Abhilfe schaffen, kommen jedoch nicht verbreitet zum Einsatz. John E Dunn, Security Spezialist bei Sophos, beschreibt dieses Thema in einem Artikel auf Naked Security. In einer Welt mobiler Geräte erscheint es seltsam, dass ihre Nutzer an ein Passwortmodell gekettet sind, das für Computer mit voll ausgestatteter Tastatur und Monitor entwickelt wurde. Dunn hat sich die neuesten Authentifizierungsideen aus den Entwicklerlaboren angesehen. Ist das gute alte Passwort also bald Geschichte? Es ist keine Überraschung, dass die Passworteingabe auf einem mobilen Gerät knifflig sein kann, völlig unabhängig von dem generellen Problem, unzählige Passwörter und PINs zu kreieren, geschweige denn, sie sich zu merken.

  • Malware als kostenlose VPN-Software

    Die Sonne scheint, die Ferienzeit ist in vollem Gange und es zieht uns an die Seen, Flüsse, Meere oder in die Berge. Doch leider ist uns die Büroarbeit häufig auf den Fersen. Von den Flughafen-Lounges bis hin zu Strandbars sind immer mehr Menschen auch im Urlaub per Smartphone und Laptop erreichbar und halten sich über Projekte oder dringende Deadlines auf dem Laufenden. Aber die Verbindung zu öffentlichen WLAN-Netzen an überfüllten Orten birgt ein ziemlich hohes Risiko, deshalb sollten Urlauber in diesem Jahr sowohl den Sonnen- als auch den Cyberschutz dabei haben. Die kostenlosen WLAN-Hotspots an Orten wie Flughäfen, Cafés, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Hotelzimmern sind ein bequemer Weg, um mit dem Büro oder der Familie in Kontakt zu bleiben. Die offenen Netzwerke sind jedoch nicht ohne Risiko. Der sicherste Weg seine wertvollen Daten zu schützen, würde natürlich darin besteht, keine Verbindung mit öffentlichen Netzwerken herzustellen. Es gibt jedoch verschiedene Technologien, die es möglich machen, sich auch über solche Wi-Fi-Hotspots sicher und ohne Sorge zu verbinden.

Varonis: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.