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Erste Schritte gegen "Heartbleed"


McAfee zu Heartbleed: Ändern Sie Ihr Passwort – nicht. Testen Sie erst !
Tool, mit dem Nutzer testen können, ob sie betroffen sind

(15.04.14) - "Heartbleed", der Programmierfehler in OpenSSL, betrifft geschätzt zwei Drittel aller Webseiten. OpenSSL schützt die Kommunikation zwischen Nutzern und Servern. Dieser Fehler macht es Hackern möglich, sensible Daten zu extrahieren, beispielsweise Nutzernamen, Passwörter und andere wichtige Informationen. Trotz der schwerwiegenden Sicherheitslücke empfiehlt McAfee Anwendern, Passwörter erst zu ändern wenn sie überprüft haben, ob die Online-Dienste, bei denen sie Konten haben, die OpenSSL-Lücke bereits geschlossen haben, indem sie ihre Server aktualisiert haben. McAfee stellt ab sofort ein Tool bereit, mit dessen Hilfe Nutzer ermitteln können, ob sie betroffen sind. Müssen Passwörter aktualisiert werden, sollten diese möglichst komplex gewählt werden. Um den Überblick zu behalten, rät McAfee zu einem Passwort-Manager.

Bevor Nutzer ihre Passwörter ändern, sollten sie zunächst ermitteln, ob die Onlinedienste, die sie nutzen, ihre Server aktualisiert haben, um die Heartbleed-Schwachstelle zu schließen. Erst wenn beispielsweise Yahoo oder PayPal das getan haben, "lohnt" sich der Passwort-Wechsel, denn sonst besteht die Gefahr, dass auch das neue Passwort wieder ausgelesen wird. Einige Webseiten haben sofort nach Bekanntwerden von Heartbleed dazu aufgerufen, das Passwort sofort zu ändern. Doch das Problem betrifft die Server-Seite der Kommunikation.

Nutzer können selbst ermitteln, ob sie betroffen sind
Das US-Technologiemagazin Mashable hat eine Liste von beliebten Webseiten zusammen­gestellt, die von der Heartbleed-Schwachstelle betroffen sind. Dort ist auch zu sehen, ob eine Passwort-Änderung nötig ist und was die Hersteller sagen. Die Liste ist bei weitem nicht vollständig und umfasst keine Webseiten aus Deutschland. Für alle Seiten, die nicht dort aufgeführt sind, können Anwender nun auch McAfees Heartbleed-Schwachstellen-Scanner nutzen.

Außerdem rechnet McAfee damit, dass Nutzer in den nächsten Tagen E-Mails von den Diensten erhalten, bei denen sie ein Konto haben und die von Heartbleed betroffen sind. Nutzer sollten darauf achten, dass hier die Information enthalten ist, dass der betreffende Dienst seinen Server aktualisiert und die Lücke geschlossen hat. McAfee warnt in diesem Zusammenhang vor sogenannten Pishing-Attacken, also Angriffen Dritter, die sich als Betreiber von bestimmten Diensten ausgeben, um die Zugangsdaten des Nutzers zu erhalten. Phishing-E-Mails lassen sich meist an der schlechten Sprache oder an einer ungenauen Umsetzung der Unternehmensdarstellung erkennen. (McAfee: ra)

McAfee: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Besonders leichte Beute für Hacker

    Nachdem zwei große Ransomware-Angriffe über den Globus gefegt sind und zahlreiche große Organisationen davon betroffen waren, haben viele Unternehmen begonnen, ihre Cyber-Sicherheitspolitik zu überdenken. Doch viele kleine Unternehmen sind immer noch ungeschützt - und sie könnten jederzeit Ziel eines Ransomware-Angriffs werden, da solche Angriffe in Intensität und Raffinesse zunehmen werden. "Kleine Unternehmer und CEOs sollten sich darauf konzentrieren, eine Denkweise in ihrem Unternehmen zu pflegen, die - anstatt die Menschen ohne Grund zu verschrecken - die Kultur der Cybersicherheit und einen vorsichtigen Ansatz für alle Online-Aktivitäten aufbaut", sagte Marty P. Kamden, CMO von NordVPN. "Eine Organisation vor Cyberattacken zu schützen, bedeutet eine vollständige Zusammenarbeit aller Mitarbeiter - und jeder muss die Do's und Don'ts des Online-Verhaltens kennen."

  • Natürliche Personen können haftbar gemacht werden

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist bereits seit dem 24. Mai 2016 beschlossene Sache - die Schonfrist läuft allerdings am 25. Mai 2018 ab. Zu diesem Stichtag gilt für alle Unternehmen verbindlich die neue Rechtslage. Grund genug, sich mit dem Thema jetzt genau auseinanderzusetzen und die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, bevor zeitliche Engpässe für die Umsetzung entstehen. G Data stellt hierzu ein Whitepaper bereit und zählt fünf Änderungen auf, die für Unternehmer von entscheidender Bedeutung sind.

  • Datenkraken greifen immer hemmungsloser zu

    Die ausufernde Datenschnüffelei lässt viele Menschen kalt. Zu Unrecht. Die Brabbler AG erläutert fünf Gründe, warum auch in der digitalen Welt absolut jeder rechtschaffene Bürger etwas zu verbergen hat. Die Datenkraken greifen immer hemmungsloser zu. Sie zeichnen die Spuren der User in der digitalen Welt umfänglich auf, verknüpfen sie miteinander und erstellen umfassende Profile. Dabei ist die Schnüffelei längst nicht mehr auf PCs, Tablets oder Smartphones beschränkt; Connected Cars und Sprachassistenten sorgen dafür, dass Datensammler mittlerweile Gespräche im Auto oder in den eigenen vier Wänden abhören können. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst; und diejenigen, die es wissen oder zumindest ahnen, juckt es oft nicht groß. Sie hätten ja schließlich nichts zu verbergen und deshalb auch nichts zu befürchten. Die Brabbler AG, die sich für den Schutz der Privatsphäre im Internet einsetzt, zeigt, dass das ein Irrtum ist. Sie erläutert, welche Folgen die Datenspionage für ganz normale Bürger haben kann.

  • Schwerpunkt auf Spear-Phishing legen

    Trustwave warnt vor Malware-Angriffen, die so geschickt getarnt sind, dass geschädigte Unternehmen diese Angriffe gar nicht oder sehr spät erkennen - nämlich dann, wenn es bereits zu spät ist und wertvolle Unternehmensdaten bereits gestohlen wurden. Diese oft als Fileless Malware bezeichnete Schadsoftware wird von Cyberkriminellen immer öfter eingesetzt und lässt sich mit herkömmlichen Sicherheitslösungen im Regelfall nicht erkennen. Trustwave gibt Tipps, wie man diese Art von Angriffen unterbinden kann. Fileless Malware, im Deutschen oft als "Dateilose Malware" bezeichnet, ist kein neues Phänomen, erfreut sich aber laut aktuellen Untersuchungen von Trustwave zunehmender Beliebtheit bei Cyberkriminellen.

  • Industriestandards für den Datenschutz

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist seit längerem in aller Munde. Sie zielt darauf ab, den Datenschutz innerhalb der EU zu stärken und regelt auch den Transfer von Daten über die EU hinaus. Wenn sie am 18. Mai 2018 in Kraft tritt und von den Behörden durchgesetzt werden kann, hat sie Auswirkungen für jedes Unternehmen, das Daten in irgendeiner Weise in der EU verarbeitet. Tenable Network Security stellt im ersten Teil ihrer Serie zur Datenschutz-Grundverordnung drei essentielle Schritte vor, um die sicherheitstechnischen Herausforderungen der EU-DSGVO zu bewältigen.