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Wenn SMS-Nachrichten nicht funktionieren


Fünf Tipps zur Implementierung der Multifaktor-Authentifizierung
Es existieren unzählige länderspezifische Bestimmungen, die eingehalten werden müssen, damit eine SMS ankommt

(12.08.15) - Multifaktor-Authentifizierung wird nicht nur zur Norm (sowohl Apple als auch Snapchat arbeiten mittlerweile mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung), sondern zur Vorschrift. Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) verlangt von Zahlungsdiensten vor der Abwicklung von Online-Zahlungen eine strenge Kundenauthentifizierung durchzuführen. Um die angegebene Identität zu bestätigen, müssen sich die Nutzer anhand von mindestens zwei spezifischen Merkmalen ausweisen können. Zur Auswahl stehen entweder eine Information wie ein statisches Passwort, ein Gerät, das nur der Nutzer besitzt, wie z.B. ein Mobiltelefon oder eine biometrisches Merkmal des Nutzers, etwa ein Fingerabdruck.

Der erste Stichtag zur Umsetzung der neuen Richtlinie ist der 1. August 2015: Bis dahin müssen Payment-Service-Provider verbesserte Authentifizierungslösungen für Nutzer implementiert haben. Auch in Ländern außerhalb der EU sind ähnliche Regelungen bereits in Kraft getreten oder werden wahrscheinlich bald eingeführt. Zur Umsetzung einer starken Authentifizierung gibt es mehrere Möglichkeiten. Die Telefonverifizierung hat sich als eine gute Option für die Zwei-Faktor-Authentifizierung erwiesen. Sie lässt sich leicht einrichten und erfordert nur einen geringen Zusatzaufwand seitens des Kunden.

Nexmo hat ihre Erfahrungen in Form von "Fünf Tipps zur Implementierung der Multifaktor-Authentifizierung" zusammengestellt.

1. Beachten Sie länderspezifische Vorschriften
Es existieren unzählige länderspezifische Bestimmungen, die eingehalten werden müssen, damit eine SMS ankommt. In Deutschland beispielsweise erhält nur derjenige eine Telefonnummer mit deutscher Ländervorwahl, wenn die betreffende Person oder das betreffende Unternehmen einen Wohn- oder Geschäftssitz im Land vorweisen kann. Manche Länder wie z. B. Frankreich verlangen alphabetische Absender-IDs.

2. Verifizieren Sie, ob Ihre Nachrichten ankommen oder gelesen werden können
Es gibt viele Situationen, in denen SMS-Nachrichten nicht funktionieren: Entweder ist der Empfänger nicht in der Lage, die SMS zu lesen, wie beispielsweise Menschen mit einer Sehstörung oder Leseschwäche. Hier wären Sprachnachrichten (text-to-speech) die passende Alternative zur klassischen SMS.

Oder die angegebene Nummer ist überhaupt keine Mobilnummer, sondern eine Festnetz- oder Faxnummer. Das müssen Sie verifizieren, denn in diesem Fall kommt die SMS gar nicht erst an, was ins Geld gehen kann. Auch VoIP-Nummern, die gerade von Betrügern eingesetzt werden, können nicht eindeutig einem Endgerät zugeordnet werden. Somit bleibt auch hier unklar, ob ein Verfizierungscode angezeigt werden kann. Sie werden ebenso aussortiert.

3. Bieten Sie mehrsprachigen Support an
Support in mehreren Sprachen anzubieten ist unproblematisch, wird aber häufig vergessen. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle – billige Übersetzungen können zu einer schlechten Customer Experience führen und Kunden abschrecken.

4. Setzen Sie ein Zeitlimit
Arbeiten Sie mit Zeitalgorithmen wie RFC6238, die Verifizierungscodes löschen, falls diese nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums genutzt werden. Wenn die Codes nicht nach einer angemessenen Zeit ungültig werden (5 Minuten sind empfehlenswert), können Spammer sie sammeln und in Ihren Dienst eindringen.

5. Behalten Sie Ihre Conversion-Rates im Blick
Überprüfen Sie Ihre Conversion-Rates, sobald Ihre Mehrfaktor-Lösung im Einsatz ist und treffen Sie gegebenenfalls entsprechenden Maßnahmen. Ist das Zeitfenster zu klein? Sind Ihre PIN-Codes zu lang? Sicherheit ist wichtig, doch die User Experience auch.
(Nexmo: ra)

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Meldungen: Tipps & Hinweise

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    "Ankündigung der Zwangsvollstreckung - Beitragsservice" - diese Betreffzeile findet sich aktuell in vielen E-Mail-Posteingängen. Getarnt als Mahnung und Androhung einer Zwangsvollstreckung machen sich Cyberkriminelle laut Medienberichten die Korrektheit der deutschen Bürger zunutze und versenden Nachrichten mit gefährlichem Anhang. Die sehr realistisch wirkenden Fake-Mails, die im Namen der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender verschickt werden, weisen den Empfänger darauf hin, dass er im Zahlungsverzug ist und bei ausbleibender Begleichung des Beitrags eine Zwangsvollstreckung droht. Im Rahmen der E-Mail wird das Opfer darauf hingewiesen, dass im Anhang eine genaue Beschreibung der nächsten Handlungsschritte zu finden ist. Doch dieses unscheinbar wirkende Word-Dokument hat es in sich. Das Öffnen allein ist dabei noch nicht gefährlich. Die Angreifer weisen aber darauf hin, dass für die vollständige Einsicht des Dokuments die Bearbeitung und der Inhalt aktiviert werden müssen - sobald dies geschieht, befindet sich der Trojaner auf dem Computer und kann sich von dort theoretisch im kompletten Netzwerk verbreiten.

  • Verwendung von SDKs & Sicherheitslücken

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    Snom erläutert, welche Rolle die Datensicherheit bei der Telefonie spielt - und wie Unternehmen teure Schäden durch Cyberangriffe abwehren können. Auch wenn heute die meisten Nutzer von Businesstelefonen wissen, dass ihre Stimme "over IP" transportiert wird, ist wohl den wenigsten klar, was das im Einzelnen heißt - und worauf es dabei ankommt. Während viele Privatnutzer sich noch auf offene Internetplattformen begeben, um für kein oder ein sehr schmales Budget mit Freunden und Verwandten zu telefonieren, ist das im professionellen Bereich zu Recht verpönt. Denn: Hier hat die Datensicherheit oberste Priorität, um Schäden vom Unternehmen wirksam abzuwenden. Anbieter von offenen Internetplattformen übernehmen in der Regel keine Garantie für die Sicherheit der übermittelten Daten - Gespräche und potenziell sensible Daten können so von Dritten abgehört oder abgefischt werden.

  • Unsicherheit unverschlüsselter Webseiten

    In der Schweiz scheint die IT-Sicherheit in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) noch ausbaufähig zu sein: Ein Großteil aller KMU verzichtet auf SSL-Verschlüsselung. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf Informationen der Swisscom-Tochter localsearch aufmerksam. Für eine Studie wertete localsearch mehr als 18.000 Schweizer KMU-Websites aus. Dabei zeigte sich: Fast jede zweite (41 Prozent) KMU-Webseite verzichtete auf ein SSL-Zertifikat. "Das hat zur Folge, dass weder die Identität der Webseite authentifiziert wurde, noch dass Daten verschlüsselt an Server übermittelt werden. Daraus ergibt sich wiederum ein Sicherheitsrisiko, das auch vom Suchmaschinenriesen Google als überdurchschnittlich relevant eingestuft wird", erläutert Christian Heutger, CTO der PSW Group, die Konsequenz.

  • Warum sollte man die IT-Security outsourcen?

    Das Garantieren der Sicherheit des Netzwerks ist eine der wichtigsten Aufgaben der Unternehmens-IT. Die ständig steigende Bedrohungslage und die immer komplexeren und gewiefteren Angriffe von Cyberkriminellen machen dies jedoch kontinuierlich schwieriger. Auch weil die überlasteten Sicherheitsexperten damit beschäftigt sind, Sicherheitslücken zu stopfen, und darüber hinaus kaum Zeit haben, neue Lösungen zu implementieren, die ihre Arbeit tatsächlich vereinfachen würden. Derzeit straucheln viele Unternehmen damit, dieses wichtige Problem zu lösen, also Sicherheit im hier und jetzt zu gewährleisten und die IT-Security fit für die Zukunft zu machen. Das größte Hindernis ist der akute Fachkräftemangel in der IT allgemein und im Security-Bereich speziell: Der Markt ist leergefegt. Kleine und mittelständige Unternehmen sind dabei am stärksten von diesem Problem betroffen, da die hoch spezialisierten Experten in diesem Bereich schnell von Großunternehmen angeworben werden, die deutlich höhere Gehälter bezahlen können.