- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Hacker-Warnung für Reisende


Wie Sie auf Reisen Ihre persönlichen Daten schützen
Sicherheitstipps für Reisende, die öffentliche WLAN-Netzwerke nutzen

- Anzeigen -





Reisende sollten vor Internetkriminalität auf der Hut sein. Das WLAN in Hotels, Restaurants, an Flughäfen und anderen öffentlichen Orten ist meist ungeschützt und unsicher und Internetkriminelle halten sich oft an diesen Plätzen auf, um persönliche Informationen von denen zu stehlen, die sich mit offenen Netzwerken verbinden. Eine andere Taktik, die Kriminelle nutzen, ist es, einen gefälschten WLAN-Hotspot einzurichten und ihm den Namen eines echten Hotels zu geben, wie z.B. "Gäste WLAN". Wenn sich Nutzer mit solch einem Hotspot verbinden, können ganz einfach all ihre persönlichen Daten gestohlen werden.

Allerdings ist selbst das tatsächliche WLAN des Hotels oder Flughafens nicht sicher, da es sich um ein öffentliches Netzwerk handelt. Hacker können sich jederzeit mit öffentlichen Netzwerken verbinden, die Online-Aktivitäten eines Users ausspionieren und Passwörter und persönliche Daten stehlen. Sie können außerdem Schadsoftware auf dem Computer eines Nutzers installieren oder sich in die Datenbank des Hotels einhacken, um dort die Kreditkartendaten der Gäste herunterzuladen.

Meist werden von Flughäfen, Restaurants und öffentlichen Plätzen die gleichen offenen Netzwerke genutzt, d.h. überall dort, wo sich ein Nutzer mit dem Internet verbindet, können seine Daten gestohlen werden.

"Das wichtigste, das Internetnutzer tun sollten, ist es, sicherzustellen, dass die Informationen, die sie online übertragen, verschlüsselt sind. Ein Virtuelles Privates Netzwerk verschlüsselt sicher alle Informationen, die ein Nutzer online eingibt", sagt Marty P. Kamden, Vertriebsleiter von NordVPN. "Andere Maßnahmen, die Nutzer ergreifen können, beinhalten meist den gesunden Menschenverstand – das Installieren neuster Sicherheitsupdates, Backups wichtiger Daten, usw."

Die Nutzung eines VPN während des Surfens im Internet kann einen Nutzer vor Spionage und Schadsoftware schützen, die vor allem auf Online-Zugangsportale abzielt. Dies ist speziell für den Gebrauch öffentlicher WLAN-Hotspots relevant.

Hier sind NordVPNs Tipps, wie man bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netzwerke sicher bleibt:

1. Nutzen Sie ein VPN.
VPNs (Virtuelle Private Netzwerke) verschlüsseln alle Daten, die ein Nutzer über das Internet auf einer Webseite teilt. Sie sind die beste Sicherheitsmaßnahme, um sicherzustellen, dass die Daten, die Sie über das Internet senden, sicher vor neugierigen Blicken sind und damit vertraulich bleiben.

2. Vermeiden Sie die Nutzung von Debitkarten. Es ist besser, keine finanziellen Transaktionen online durchzuführen, während Sie mit einem öffentlichen Netzwerk verbunden sind. Sollten Sie es jedoch auf keinen Fall vermeiden können, ist es sicherer eine Kreditkarte zu nutzen, da diese einen besseren Schutz bietet.

3. Nutzen Sie sichere Passwörter. Sobald ein Nutzer dasselbe Passwort für viele unterschiedliche Benutzerkonten verwendet, können diese Konten leicht gehackt werden. Daher ist es ratsam, für unterschiedliche Konten, unterschiedliche Passwörter zu verwenden und einen Passwort-Manager für die Generierung von Passwörtern zu verwenden.

4. Nutzen Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung erschwert es Hackern auf Ihr Konto zuzugreifen, da eines der Passwörter ein temporärer Code sein wird, den nur der tatsächliche Nutzer empfängt.

Es kann nicht oft genug gesagt werden, wie gefährlich es ist, Ihre persönlichen oder finanziellen Daten auf Webseiten oder mit anderen Personen im Internet zu teilen, während Sie mit einer öffentlichen Internetverbindung verbunden sind. Öffentliche WLAN-Netzwerke sind beliebte Jagdgründe für Angreifer und Datenschnüffler, die versuchen, auf Ihre persönlichen Daten zuzugreifen und sie zu Ihrem Nachteil zu nutzen. Können Sie es nicht vermeiden, online Transaktionen durchzuführen, während Sie ein öffentliches Netzwerk nutzen, sollten sie ein VPN nutzen, um auf der sicheren Seite zu bleiben. (NordVPN: ra)

eingetragen: 18.12.17
Home & Newsletterlauf: 19.01.18


NordVPN: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Mail Transfer Agent - Strict Transport Security

    Ein neuer Standard zur Absicherung von Verbindungen zwischen Mailservern und Zertifikaten soll den E-Mail-Versand sicherer machen: "Mit MTA-STS ist tatsächlich der Durchbruch gelungen, die E-Mail-Kommunikation vor Lauschangriffen sowie Manipulation abzusichern, indem er die Verschlüsselung für den Mail-Transport via SMTP erzwingt und so die Verbindung zwischen zwei Servern schützt", zeigt sich Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte und CTO der PSW Group erfreut. MTA-STS ist die Abkürzung für "Mail Transfer Agent - Strict Transport Security". Beteiligt an der Entwicklung waren unter anderem die großen Mailserver-Betreiber, wie Google, Microsoft oder Oath. Ein Mailserver signalisiert mit MTA-STS, dass TLS-gesicherte Verbindungen unterstützt werden. Der anfragende Mailserver wird angewiesen, künftig ausschließlich verschlüsselte Verbindungen zu akzeptieren. Über DNS und HTTPS werden die STS-Informationen bereitgestellt.

  • Was macht öffentliches WLAN unsicher?

    In einer Ära, in der die Cyberkriminalität floriert, ist das öffentliche WLAN zu einer hervorragenden Gelegenheit für die verschiedensten Kriminellen geworden. Die jüngste Umfrage zeigt, dass 79 Prozent der öffentlichen WLAN-Nutzer bei der Wahl ihrer WLAN-Verbindung erhebliche Risiken eingehen. Sie wählen einen Hotspot aufgrund seiner WLAN-Qualität, suchen sich einen angemessenen Namen aus oder wählen einfach eine kostenlose Variante. Öffentliche Orte sind jedoch eine ausgezeichnete Tarnung für Hacker, die leicht bösartige Hotspots einrichten und persönliche Daten von Personen stehlen können. Daniel Markuson, der Experte für digitale Datensicherheit bei NordVPN, sprach mit Hackern in anonymen Online-Foren über die Risiken eines unsicheren öffentlichen WLANs. Sie einigten sich darauf, ihr Fachwissen weiterzugeben und im Gegenzug anonym zu bleiben.

  • Vielzahl von Risiken für Gaming-Branche

    Angesichts ständig steigender Umsätze und Preisgelder in der Gaming- und E-Sports-Industrie gerät diese Branche immer stärker ins Visier krimineller Hacker. Nach Beobachtung der Sicherheitsspezialisten von Radware zielen die Angriffe dabei zunehmend auf individuelle Spieler statt auf die Infrastruktur. Allein bei der diesjährigen Dota 2-Weltmeisterschaft, die von fast einer Million Menschen weltweit online und von Tausenden persönlich in der Mercedes-Benz Arena in der Shanghai Chain beobachtet wurden, konnten 18 Teams über 34 Millionen Dollar an Geldpreisen gewinnen. Doch junge Erwachsene mit Firmensponsoring, die bei E-Sports-Events solche Preise abräumen, sind nur die Spitze des Eisbergs für die Branche. Mehrere aktuelle Berichte schätzen, dass auf dem Videospielmarkt im Jahr 2018 zwischen 130 und 140 Milliarden Dollar umgesetzt wurden und es in fünf Jahren bis zu 300 Milliarden Dollar sein könnten. Die Bedrohungen für Spieler und Betreiber werden vermutlich im Gleichschritt mit dem Marktvolumen wachsen.

  • Bisher keine technischen Abwehrmaßnahmen

    Bereits vor gut einem Jahr hat NTT Security, das "Security Center of Excellence" der NTT, vor Deepfakes gewarnt. Jetzt ist aus der bloßen Gefahr bittere Realität geworden: Mit einem Voice-Deepfake konnten Diebe mehr als 240.000 US-Dollar erbeuten. Bereits seit Längerem sind Foto- und Video-Deepfakes im Umlauf, die von echtem Bildmaterial kaum mehr zu unterscheiden sind. Jetzt hat erstmals in größerem Ausmaß ein Voice-Deepfake zugeschlagen. Mit einer KI-basierten Software und der Imitation der Stimme eines CEO ist es Angreifern gelungen, in den Besitz von 243.000 US-Dollar zu gelangen.

  • Der Kampf gegen Efail geht weiter

    Die Entdeckung der Sicherheitslücke Efail kam einem SuperGAU gleich: 2018 entdeckte ein deutsch-belgisches Forscherteam Schwachstellen, die es Angreifern erlauben, mit OpenPGP oder S/MIME verschlüsselte Nachrichten abzufangen und so zu manipulieren, dass der E-Mail-Klartext nach der Entschlüsselung zu einer vom Angreifer kontrollierten Adresse versandt wird. "Seitdem wird natürlich gegen Efail vorgegangen. Allerdings können die Risiken für eine sichere E-Mail-Kommunikation nur in kleinen Schritten minimiert werden", fasst IT-Sicherheitsexperte Christian Heutger zusammen. So wird seit Bekanntwerden der Sicherheitslücke kontinuierlich am S/MIME-Standard gearbeitet, um die Risiken zu minimieren: Der E-Mail-Zertifikat-Standard wurde auf Version 4 aktualisiert; die IETF empfiehlt sogar, auf AES-GCM zu migrieren. Zudem soll der entschlüsselte Inhalt vor Abschluss einer Integritätsprüfung nicht bearbeitet werden.