- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Tipps zur Absicherung von APIs


Zugriffsbeschränkung auf bestimmte APIs, bei denen z.B. einige APIs für den öffentlichen Zugriff freigegeben werden sollen, während andere nur für den internen Gebrauch bestimmt sind
Starke Typisierung und ein positives Sicherheitsmodell schützen die API-Infrastruktur - Die meisten Angriffe werden unmöglich, wenn z.B. der einzige erlaubte Werttyp im JSON-Element eine ganze Zahl mit dem Wertebereich von 1 - 100 ist

- Anzeigen -





APIs (Application Programming Interfaces) sind ein zweischneidiges Schwert für moderne Anwendungen wie mobile Apps, IoT-Anwendungen und Dienste von Drittanbietern, die in bestehende Anwendungen eingebettet sind. Sie vereinfachen die Architektur und die Bereitstellung, bringen aber eine Vielzahl von Risiken und Schwachstellen mit sich. Leider erhalten API-Schwachstellen immer noch nicht die erforderliche Aufmerksamkeit. Alle Risiken, die Webanwendungen betreffen, betreffen auch Web Services, und dennoch funktionieren herkömmliche Tools zur Bewertung der Anwendungssicherheit wie Dynamic Application Security Testing (DAST) und Static Application Security Testing (SAST) entweder nicht gut mit APIs oder sind einfach irrelevant für sie.

APIs werden das Herzstück vieler KI-Fähigkeiten sein. Ihr Schutz könnte das größte Problem der Zukunft des Internets sein. Nachfolgend Tipps von Radware für Sicherheitsmaßnahmen, mit denen APIs besser geschützt werden können:

>> TLS ist erforderlich, um bei der Kommunikation zwischen dem Client und den APIs die Vertraulichkeit und Integrität der Daten während des Transports zu gewährleisten.

>> TCP-Terminierung für die Erkennung von Netzwerk-Angriffen, bei denen IP-Fragmentierung angewendet wird.

>> HTTP-Protokoll-Parsing und Durchsetzung des HTTP-RFC schützt vor verschiedenen HTTP-Angriffen wie NULL-Byte-Injection, verschlüsselte Angriffe, HRS-Angriffe, Content-Type-Mismatch, etc.

>> Verkehrsnormalisierung zur Erkennung von Umgehungsangriffen. Verschlüsselte Angriffe können viele Sicherheitslösungen leicht umgehen.

>> Message Size Policy Enforcement für HTTP-Nachrichten, Body, Header und JSON/XML-Elementgrößen schützt die Anwendung vor Pufferüberlauf-Angriffen, Ressourcenerschöpfung und anderen Verfügbarkeitsangriffen auf die API-Infrastruktur.

Verwaltung von Zugriffskontrollrichtlinien mit:
>> IP-basierten und geografischen Standortbeschränkungen, falls relevant

>> Zugriffsbeschränkung auf bestimmte APIs, bei denen z.B. einige APIs für den öffentlichen Zugriff freigegeben werden sollen, während andere nur für den internen Gebrauch bestimmt sind.

>> Zugriffsbeschränkungen auf bestimmte HTTP-Methoden, bei denen die für bestimmte Benutzer erlaubten Operationen für andere Benutzer oder Quellen verboten sind. (Ein Benutzer kann z.B. eine Lizenz generieren, aber die einmal generierte Lizenz nicht löschen.)

>> Starke Typisierung und ein positives Sicherheitsmodell schützen die API-Infrastruktur. Die meisten Angriffe werden unmöglich, wenn z.B. der einzige erlaubte Werttyp im JSON-Element eine ganze Zahl mit dem Wertebereich von 1 - 100 ist.

>> XML/JSON Gültigkeitsprüfung und Schemavalidierung bilden einen äußerst wichtigen Schutz. Typen, Wertebereiche, Größen und Reihenfolge der XML-Elemente müssen konfigurierbar sein.

>> Datenraten-basierter Schutz pro Anwendung oder pro API ist ein wichtiger Schutz vor Servicemissbrauch, Brute-Force-Angriffen und DoS-Angriffen.
XSS-Schutz sollte auf Regeln und Signaturen bekannter Angriffsmuster basieren.

>> SQL- und No-SQL-Injection-Schutz kann durch Bereinigung und Validierung von Benutzereingaben sowie durch regelbasierte Angriffserkennung erreicht werden.

>> Das Session-Management kann verwendet werden, um den API-Schlüssel zu schützen, der als Body-Argument oder im Cookie gepostet wird.

>> Schutz vor Datenlecks ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass Fehlermeldungen und sensible Informationen nicht an den potenziellen Angreifer gelangen.

>> DDoS-Schutz ist der Schlüssel zur Verhinderung und Abschwächung einer Vielzahl von DDoS-Angriffstechniken, die API-Schwachstellen ausnutzen können.
(Radware: ra)

eingetragen: 04.06.18
Newsletterlauf: 19.06.18

Radware: Kontakt & Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Angriffsszenarien auf Fertigungsanlagen

    Beim Stichwort Cybersecurity denkt jeder zunächst einmal an die Absicherung gegen unberechtigte Zugriffe auf ein Netzwerk oder an Datendiebstahl. Dass Cyber-Risiken Produktionsbetriebe jedoch sogar komplett lahmlegen können, wird häufig nicht bedacht. Das Hauptrisiko von Fertigungsbetrieben besteht oft nicht in Form von Zugriffen auf vertrauliche Informationen, sondern darin, eine lückenlose Fertigung in der Produktion zu gewährleisten. Die Funktionalität einer Maschine kann beispielsweise beeinträchtigt werden, wenn sie durch sogenannte Kontaktplanlogik infiltriert wird. Es handelt sich dabei um eine graphische Programmiersprache, die auf ein Steuergerät oder eine programmierbare Logiksteuerung gespielt wird. Dieser Low-Level-Code wird nicht aktualisiert und High-Priority-Geräte werden sowieso selten rebootet. So hat der injizierte Code eine längere Halbwertszeit und kann als Bug im Unternehmensnetzwerk aktiv ins Produktionsgeschehen eingreifen.

  • Robotic Process Automation ein Sicherheitsrisiko

    In immer größerem Maße verwenden Unternehmen Robotic Process Automation. Die damit verbundenen Sicherheitsgefahren übersehen sie allerdings in aller Regel, warnt CyberArk. Ohne Verwaltung, Sicherung und Überwachung der genutzten Zugangsdaten bleiben RPA-Anwender extrem verwundbar. Unternehmen setzen in den Bereichen Prozesssteuerung und -automatisierung zunehmend auf Robotic Process Automation (RPA). Die Nutzung verspricht viele Vorteile: Zeit- und Kosteneinsparung, Erhöhung von Qualität, Konsistenz und Transparenz durch Reduzierung manueller Tätigkeiten sowie Beseitigung redundanter Prozesse.

  • Das Phänomen Remote Ransomware

    Gekidnappte Daten - per se bereits ein Alptraum-Szenario, aber es ist besonders perfide, wenn Dateien verschlüsselt werden, obwohl der eigene PC gar nicht von Schadsoftware befallen ist. Sophos Experte Michael Veit hat die Mutation der Remote Ransomware unter die Lupe genommen. Jeder kann Opfer eines Ransomware-Angriffs werden. Hat sich der erste Schock gelegt - idealerweise nachdem man seine Daten aus dem gesicherten Backup zurückgewonnen hat statt Lösegeld zu zahlen - stellt sich die entscheidende Frage: Wie habe ich mir das eingefangen? Insbesondere dann, wenn selbst die gründlichste Recherche und Durchsicht potenzieller Einfallstore keinerlei Spur für Schadsoftware auf den eigenen Geräten erkennen lässt?

  • Angriffe auf Basis von BEC/EAC

    Das FBI hat seinen jährlichen Cybersecurity-Bericht "2018 Internet Crime Report" veröffentlicht. Kaum überraschend, aber dennoch beunruhigend, ist die weitere Zunahme der Schäden durch Cyber-Betrug und die ebenfalls weiterhin zunehmende - im negativen Sinne zu verstehen - Professionalisierung der Angriffe. Doch die Anwender können sich durchaus schützen. Rob Holmes, VP of Email Security, Proofpoint, empfiehlt die Kombination aus technischen Vorkehrungen und dem Training der Mitarbeiter, um dieser stetig wachsenden Gefahr zu begegnen.

  • Von öffentlichen WLAN-Netzwerken fernhalten

    Datenschutzverletzungen sind auf einem historischen Höchststand und es ist äußerst wahrscheinlich, dass viele Passwörter enthüllt wurden. Diese werden nun im Dark Web mit sämtlichen Benutzerinformationen verkauft. Schlagzeilen über massive Datenmissbräuche, die Millionen von Nutzern betreffen, waren noch nie so häufig. Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbundes sind zwei Drittel der deutschen Hersteller von Cyberkriminalität betroffen. Sensible digitale Daten sind von etwa einem Viertel der deutschen Unternehmen verloren gegangen, wohingegen 11 Prozent angegeben haben, dass ihre Kommunikationssysteme abgehört wurden. Bei fast jedem fünften deutschen Unternehmen (19 Prozent) wurden die IT- und Produktionssysteme durch Cyberangriffe manipuliert.