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Hackerangriffe werden immer raffinierter


Cyber-Attacken: Oftmals handeln Führungsebenen erst dann, wenn bereits ein Angriff geschehen ist und zahlreiche Daten verloren sind
Um bei einem Datenausfall schnell den vorherigen Status quo wiederherzustellen, sind regelmäßige Backups unabdingbar

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Die Anzahl von Cyber-Attacken steigt ebenso rasant wie deren Variantenreichtum: Egal ob Phishing-Links, die Weiten des Darknets oder Malware – Hackerangriffe werden immer raffinierter, ihre Folgen immer schwerwiegender. Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, entsprechende Maßnahmen zu treffen und ihre Daten zu schützen. Im Expertentipp gibt Björn Blatt, Geschäftsführer der readypartner GmbH und Experte für Digital-Strategie und digitale Wirtschaft sowie Spezialist für Cloud- und Kommunikationsservices, Tipps, wie Unternehmen sich und ihre Daten vor Cyber-Attacken bewahren.

"Die Anzahl von Cyber-Attacken steigt ebenso rasant wie deren Variantenreichtum: Egal ob Phishing-Links, die Weiten des Darknets oder Malware – Hackerangriffe werden immer raffinierter, ihre Folgen immer schwerwiegender. Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen, entsprechende Maßnahmen zu treffen und ihre Daten zu schützen. Unsichere Homeoffice-Vereinbarungen, der Einsatz mobiler Endgeräte und Cloud Computing vergrößern die Angriffsfläche zusätzlich. Hinzu kommt, dass die Reaktionszeit, bis Ausfälle und Datenlecks entdeckt werden, mit fast 100 Tagen noch deutlich zu lang ist. Doch bereits einfache Tipps helfen Unternehmen schon dabei, ihre Daten vor Cyber-Attacken zu schützen.

Immer up to date
Oftmals handeln Führungsebenen erst dann, wenn bereits ein Angriff geschehen ist und zahlreiche Daten verloren sind. Dabei sollten im Vorfeld schon entsprechende Maßnahmen greifen, um sich abzusichern. Dazu zählt die Installation der aktuellsten Betriebssysteme, sowohl auf den Unternehmens-Rechnern als auch auf Homeoffice- und mobilen Geräten. Vollständige Sicherheit gewährleisten allerdings nur regelmäßige Updates. Veraltete Software-Versionen weisen häufig Sicherheitslücken auf, die mithilfe der Aktualisierungen geschlossen werden. Das zählt auch für E-Mail-Programme und verwendete Internet-Browser. Zusätzlichen Schutz bieten Firewalls und Virenschutzprogramme. Auch hier gilt: Immer ‚up to date‘ sein!

Backup, Backup, Backup!
Um bei einem Datenausfall schnell den vorherigen Status quo wiederherzustellen, sind regelmäßige Backups unabdingbar. Während tägliche Datensicherungen bei kleinen Unternehmen oftmals bereits helfen, sollten Großbetriebe aufgrund der enormen Datenmenge mehrmals am Tag ihren aktuellen Stand speichern. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, die Daten doppelt abzulegen und eine Kopie außerhalb der eigenen Wohnung oder der Büroräume aufzubewahren. Das schützt auch im Brandfall vor Datenverlust. Wichtig ist hierbei jedoch, auch die erstellten Sicherungskopien zu überprüfen. Denn bei fehlerhaften Backups und Festplatten sind entweder die Dateien nicht mehr nutzbar oder im schlimmsten Fall die gespeicherten Daten vollständig unbrauchbar.

Bewusstsein schärfen
Neben aktiven Sicherheitsmaßnahmen gilt der richtige Umgang mit den eigenen Daten als ein elementarer Punkt. Diese sollten nur auf sicheren und seriösen Websites eingetragen werden. Ob eine Internetseite unter diese Kriterien fällt, lässt sich unter anderem im Impressum erkennen. Seriöse Betreiber geben offen ihre Datenschutzerklärungen an. Achtung vor ominösen E-Mails und Kurznachrichten: Bei anonymen Absendern und vor allem bei im Spam-Ordner gelandeten E-Mails mit auffälligen Betreffzeilen die Nachrichten nicht anklicken. Hier verstecken sich häufig Phishing-Links, die den Hackern den Zugriff auf Daten ermöglichen. Besondere Vorsicht ist bei E-Mails und Nachrichten mit Dateianhängen geboten, denn diese beinhalten oftmals Viren in Word- und Zip-Dokumenten, die im schlimmsten Fall das gesamte Gerät zum Stillstand bringen. Anwender löschen diese E-Mails im Idealfall ungelesen und leeren den Papierkorb im Anschluss direkt, um die Nachrichten vollständig zu entfernen."
(readypartner: ra)

eingetragen: 19.11.17
Home & Newsletterlauf: 11.12.17


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Meldungen: Tipps & Hinweise

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    Kaspersky Lab warnt Banken und Finanzinstitute vor einer heimtückischen Cybereinbruchsmethode. Dabei schmuggeln die Bankräuber ein Gerät, das von ihnen komplett kontrollierbar ist, in das Gebäude der anvisierten Finanzorganisation und verbinden es anschließend mit dem Unternehmensnetzwerk. Diese Art des digitalen Einbruchs machten die Experten von Kaspersky Lab anlässlich nötiger Vorfallreaktionsuntersuchungen (Incident-Response-Untersuchungen) bei mindestens acht Fällen in Osteuropa zwischen 2017 und 2018 ausfindig. Die Beute beziehungsweise die geschätzten Verluste liegen in zweistelliger Millionenhöhe.

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