- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Security-Tipps zum Cyber-Angriff auf den Bundestag


SolarWinds gibt Handlungsempfehlungen, damit es bei Cyber-Angriffen zu keinem Schaden im System kommt
IT-Verantwortliche sollten nie denken, sie hätten hinsichtlich Sicherheitsvorkehrungen genug getan

(16.07.15) - Noch immer ist das Ausmaß des Cyber-Angriffs auf die Rechner des Bundestags nicht genau bekannt. Dass es trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen dazu kommen konnte zeigt, dass IT-Verantwortliche – egal ob in Unternehmen oder Behörden – nie denken sollten, sie hätten genug getan und damit ihre Sicherheitsvorkehrungen überschätzen.

Eine aktuelle Umfrage von SolarWinds zeigt, dass fast die Hälfte (45 Prozent) der Befragten nicht glaubt, dass ihr Arbeitgeber zum Ziel eines Angriffs werden könnte. 13 Prozent sind der Meinung, dass nur ein geringes Risiko für einen solchen Angriff besteht. Doch insgesamt mussten 77 Prozent zugeben, dass ihre Unternehmen bereit Opfer einer Cyber-Attacke wurden.

Nachfolgend gibt von Mav Turner, Director of Product Marketing, Security, bei SolarWinds einige Handlungsempfehlungen:

>> Schränken Sie lokalen Zugriff nach Möglichkeit ein (niedrigste Berechtigungsstufe).
>> Nutzen Sie SSH für den Fernzugriff. Dies sorgt sowohl für eine sichere als auch eine anpassbare Ebene, die die Offenlegung beschränkt.
>> Wenn Management-Apps aus dem Internet genutzt werden, schränken Sie die Netzwerkbereiche ein, in denen diese genutzt werden können.
>> Prüfen Sie Apps auf mögliche Systemzugriffe (z.B. wenn eine Anwendereingabe zur Ausführung benötigt wird) und versuchen Sie, diese zu beschränken.
>> Priorisieren Sie das Patching je nach Exponiertheit; erwägen Sie die folgende Hierarchisierung:
>> Betroffene Systeme mit Web-Apps, die Input benötigen und Anweisungen ausschicken
>> Betroffene Systeme auf die über das Internet über einen wenig vertrauenswürdigen Anwenderzugriff zugegriffen werden kann
>> Betroffene Systeme mit wenig vertrauenswürdigem Anwenderzugriff
>> Betroffene Systeme mit kritischem oder empfindlichem Daten-/Netzwerkzugriff
>> Betroffene Systeme mit beliebigem Anwenderzugriff, egal ob vertrauenswürdig oder nicht
>> Prüfen und überwachen Sie System- und Netzwerkaktivitäten auf verdächtige Aktivitäten – warten Sie nicht auf die Sicherheitslücke sondern wissen Sie Bescheid.
(SolarWinds: ra)

SolarWinds: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Gefahr für jedes Sicherheitssystem

    Auch wenn die Methoden von Cyber-Angreifern immer raffinierter werden, die Hauptangriffswege bleiben gleich: gefälschte E-Mails und bösartige Downloads. Nur eine vollständige Isolierung dieser Gefahrenherde garantiert ein sicheres Surfen und Downloaden von Dokumenten, meint Sicherheitssoftware-Anbieter Bromium. Cyber-Angreifer nehmen Unternehmen und Behörden nach wie vor unter Nutzung der Angriffswege E-Mail und Download ins Visier. So vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Phishing-Mails mit gefährlicher Schadsoftware auftauchen. Auch Social Engineering, das vor allem in Form von Spear-Phishing-Mails auftritt, liegt im Trend und stellt eine große Gefahr für jedes Sicherheitssystem dar. Zudem stellen bösartige Downloads, also Downloads mit unbekanntem Schadcode, die IT immer noch vor vermeintlich unlösbare Probleme. Bei Downloads von Dateien aus externen Quellen besteht immer die Gefahr, Opfer von Malware zu werden: sei es durch die Installation von Programmen oder das Starten von FTP-Filetransfers. Die Angriffsvarianten der Hacker sind dabei äußerst vielfältig: Sie reichen von Fake-Updates über URL-Weiterleitungen und DNS-Manipulationen bis hin zu fingierten Treibern und System-Tools.

  • Sicherheits-Tipps für das Arbeiten von unterwegs

    Immer mehr Menschen arbeiten bei schweißtreibenden Temperaturen nicht nur im Büro, sondern auf dem Balkon, im Schwimmbad, an Urlaubsorten oder wo auch immer Abkühlung geboten wird. Einige verwandeln ihren gesamten Arbeitsplatz in eine Weltreise: Die Zahl der digitalen Nomaden beläuft sich laut Schätzungen auf eine halbe Million Menschen. Das Arbeiten von unterwegs bietet zwar eine willkommene Ablenkung, aber auch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Deshalb hat die OTRS AG folgende Tipps zusammengestellt, wie das Sicherheitsrisiko beim Arbeiten außerhalb des Büros möglichst gering gehalten werden kann.

  • KRITIS-Unternehmen sind attraktive Ziele

    Der Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) vor Cyberangriffen ist eine besonders heikle Aufgabe, da bei erfolgreichen Cyberangriffen darauf nicht nur die öffentliche Ordnung bedroht ist und gravierende Störungen von vielen Lebensbereichen eintreten werden, sondern auch ganz konkret Menschenleben in Gefahr sind. Wenn Strom plötzlich nicht mehr so fließt, wie es die Menschen und Unternehmen gewohnt sind, funktionieren beispielsweise schlagartig keine Ampeln mehr. Verkehrsunfälle sind vorprogrammiert. Umso länger der Strom wegbleibt, umso schlimmer werden die Folgen: Produktion, Transport und Verkauf von Wasser, Lebensmitteln, Arzneimitteln und vielem mehr kommen fast vollständig zum Erliegen. Der breiten Öffentlichkeit wurde ein solches Horrorszenario - ein länger andauernder europaweiter Stromausfall - erstmals durch den Roman Blackout von Marc Elsberg veranschaulicht.

  • Verwendung von PGP und Keyservern

    In letzter Zeit traten gehäuft Probleme bei der Verwendung von PGP und Keyservern auf: Bereits Angriffe mit einfachsten Methoden auf SKS Keyserver führten zu Überlastungen und dazu, dass Schlüssel unbrauchbar wurden. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group aufmerksam. Die E-Mail-Verschlüsselung per PGP ist attraktiv: Kostenfrei und mit wenig Aufwand können Anwender ihren Mail-Verkehr verschlüsseln. Dieses Verfahren hat jedoch deutliche Schwächen, die dazu führen, dass das vermeintliche Gefühl von Sicherheit tatsächlich beeinträchtigt wird. "Mittels eines PGP Key Servers kann jeder Nutzer auf einfache Art ein Schlüsselpaar erstellen. Das allerdings ist das erste Problem: Jeder kann für jeden x-beliebigen anderen Menschen eine Nutzerkennung anlegen, die aus Vor- und Zunamen sowie der E-Mail-Adresse besteht. Eine Identitätsprüfung findet dabei nicht statt", so Christian Heutger, CTO der PSW Group. Stattdessen verifizieren und bestätigen andere Nutzer die Identität nach dem Ansatz des Web of Trust: Durch eine PGP-Signatur bekunden PGP-Nutzer ihr Vertrauen am öffentlichen Schlüssel.

  • Laterales Phishing: Die wachsende Bedrohung

    Der Missbrauch gehackter E-Mail-Konten durch Cyberkriminelle ist nach wie vor eine der größten Bedrohungen für die E-Mail-Sicherheit. Dabei entwickeln Angreifer ihre Taktiken kontinuierlich weiter: In Zusammenarbeit mit Forschern der UC Berkeley und der UC San Diego entdeckten Sicherheitsforscher von Barracuda eine neue und wachsende Art des Kontoübernahme-Angriffs: das laterale Phishing. Bei lateralen Phishing-Angriffen missbrauchen Cyberkriminelle kompromittierte Konten, um Phishing-Mails an eine Reihe von Empfängern zu senden, von engen Kontakten innerhalb des Unternehmens bis hin zu Geschäftspartnern anderer Unternehmen. Die Studie ergab, dass eines von sieben Unternehmen in den letzten sieben Monaten laterale Phishing-Angriffe erlebt hat.