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Passwörter: Nicht selten von internen Quellen


Neues IT-Sicherheitsgesetz: Sicherheitstipps für Unternehmen
Hacker attackieren häufig gezielt privilegierte Accounts, um sich Zugriff auf die wirklich wertvollen Daten im Unternehmen oder in einer Behörde zu verschaffen

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Seit kurzem kochen die Diskussionen über das IT-Sicherheitsgesetz wieder hoch, denn die erste Verordnung dazu ist in Kraft getreten. Damit können Unternehmen aus einigen Branchen wie Energie und Informationstechnik feststellen, ob sie von dem Gesetz betroffen sind oder nicht. Für die übrigen im Gesetz erwähnten Branchen wird es noch eine separate Verordnung geben.

Anlass genug auch für Unternehmen, die noch nicht von diesem Gesetz betroffen sind, ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen. Deshalb haben die IT-Experten von SolarWinds Tipps zusammengestellt, wie Unternehmen die wichtigsten Sicherheitsbedrohungen erkennen und sich darauf vorbereiten können:

>> Zugang zu privilegierten Accounts:
Hacker attackieren häufig gezielt privilegierte Accounts, um sich Zugriff auf die wirklich wertvollen Daten im Unternehmen oder in einer Behörde zu verschaffen. Die Passwörter dazu kommen nicht selten von internen Quellen.

Admin ToDo:
>> Standardadministratorkonten überwachen, um Richtlinienverstöße und Missbrauch zu erkennen
>> Warnungen bei verdächtigen Aktivitäten auf privilegierter Accounts einrichten, z.B. bei einer signifikanten Änderung in der Anzahl von fehlgeschlagenen Authentifizierungsversuchen oder einer Erhöhung der täglichen Logins.

>> Botnets:
Angreifer kapern mit Roboter-Programmen infizierte Rechner und befehlen ihnen zum Beispiel eine bestimmte Website mit Angriffen zu überhäufen. Diese bricht unter dem Ansturm zusammen, man spricht von (Distributed)-Denial-of-Service, kurz DDoS.

Admin ToDo:
>> Kontinuierliche Log-Überwachung aus vielfältigen Quellen, um Kommunikation mit Command Control Servern zu erkennen.
>> Automatische Antwort einrichten, z.B. Warnmeldung verschicken, IP-Blockierung, Account schließen.

>> SQL-Einschleusung:
Durch eine Sicherheitslücke in SQL-Datenbanken tricksen Hacker die Zugangsanwendung zur Datenbank aus. Sie schleusen eigene Befehle ein und erlangen so Zugang zu wichtigen Daten oder sogar Benutzernamen und Passwörter für interne Systeme.

Admin ToDo:
>> Fehlerraten beobachten: Wenn Angreifer versuchen, in fremden SQL-Umgebungen zu navigieren, generieren sie fast immer SQL-Fehler. Sie zu erkennen ist der beste Weg, um einen Angriff zu erkennen, während es geschieht.
>> Web-Anwendungsprotokolle auf Vektoren, die üblicherweise bei Cross-Site-Scripting- und SQL-Injection-Angriffen gefunden werden, hin überwachen.

>> Spearfishing:
Hierbei werden Nutzer auf eine infizierte Website geschleust oder, was die häufigste Ursache ist, holen sich durch Attachments in E-Mails einen Schädling auf den Rechner. Die Folge sind Sabotage oder Datendiebstahl.

Admin ToDo:
>> Datei-Integritätsüberwachung (FIM) einrichten, um Änderungen an Dateien, Ordnern und Registry-Einstellungen zu erkennen
>>Nutzungsmuster privilegierter Accounts überwachen, da die meisten externen Verstöße den Versuch beinhalten, Anmeldedaten zu kompromittieren.
(SolarWinds: ra)

eingetragen: 08.06.16
Home & Newsletterlauf: 27.06.16


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Meldungen: Tipps & Hinweise

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    Technologien verändern unseren Alltag, das zeigt ein kurzer Blick auf die Kommunikation: Vom Anruf per Festnetztelefon, hin zu WhatsApp, Mail und vielen anderen Möglichkeiten. Dieser Wandel geht noch weiter: Smarte Geräte sind Standard und nicht nur unsere Telefone und Tablets, auch Fernseher, Kühlschränke und Heizungen kommunizieren mittlerweile über das Internet miteinander und mit uns. Die Vernetzung macht jedoch heute nicht mehr an der Haustüre halt: Viele Kommunen setzen auf die "Smart City", um den Verkehr effizient zu regeln oder das Parken besser zu organisieren. Tenable erläutert, warum der Faktor Sicherheit bei Smart Cities oft vergessen wird und worauf es für Städte ankommt.

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    NTT Security weist darauf hin, dass Unternehmen verstärkt von Mining-Malware für die Kryptowährung Monero angegriffen werden. In einer aktuellen Analyse berichten die Forscher des Global Threat Intelligence Center (GTIC) von NTT Security über Malware, die ausschließlich für das Mining der anonymen Kryptowährung Monero entwickelt wurde. Die Malware wird, ohne dass die Betroffenen es merken, auf deren Rechner oder Smartphone installiert und nutzt nach der Installation die Computerressourcen, um Kryptowährungen zu schürfen. Den Gewinn streichen die Hacker ein. NTT Security hat Zugriff auf circa 40 Prozent des weltweiten Internet-Datenverkehrs und analysiert darüber hinaus Informationen aus einem breiten Spektrum von Bedrohungsquellen. Auf Basis dieser Datenlage hat NTT Security nachgewiesen, dass Miner und andere Cyber-Kriminelle hauptsächlich Phishing-Mails für den Zugang auf Rechner und ungepatchte Schwachstellen oder Backdoors für das Eindringen in Netzwerke nutzen.

  • ISOs am E-Mail-Gateway blockieren

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  • Kryptowährung zieht Cyberkriminelle an

    2017 war das Jahr der Kryptowährungen. Die boomende Branche zog allerdings nicht nur neue Nutzer an, sondern lenkte auch das Interesse von Cyberkriminellen auf sich. Unternehmen, Privatnutzer und Kryptobörsen sind heute gleichermaßen Zielscheibe von Phishingversuchen, Hackerangriffen und heimlichem Cryptomining über kompromittierte Geräte und Browser. In seinem neuen Whitepaper hat der europäische Security-Hersteller Eset die am weitesten verbreiteten Bedrohungen für Kryptowährungen bei Android-Geräten zusammengefasst und Empfehlungen für Nutzer zusammengestellt, die sich vor virtuellen Geldräubern schützen wollen.

  • Nötige Aufmerksamkeit in punkto Sicherheit

    Die Aktivitäten der IT-Sicherheit erzielen häufig nicht die erwünschten Resultate. Dass in solchen Fällen guter Rat teuer ist, ist eine Binsenweisheit. Denn oftmals sind es relativ simple Dinge, die die effiziente Umsetzung einer Sicherheitsstrategie behindern. Julian Totzek-Hallhuber, Solution Architect bei CA Veracode, nennt fünf vermeidbare Fehler in der Anwendungssicherheit. Kunden sollten eine Aufstellung ihrer geschäftskritischen Anwendungen anfertigen und diese in Risikogruppen einteilen. Das ist deshalb wichtig, da für die Anwendungssicherheit keine unbegrenzten Mittel zur Verfügung stehen. Wenn ein Unternehmen zu Beginn seiner Sicherheitsoffensive beispielsweise 20 Anwendungen schützen will, müssen diejenigen Vorrang haben, die am gefährdetsten sind.