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Container: Vorteile und Security-Herausforderungen


In welcher Verbindung steht die Container-Technologie mit den DevOps?
Warum sind Container ein Risiko und wie können sie gesichert werden?

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Immer mehr Unternehmen in Deutschland nutzen Container für ihre DevOps, vernachlässigen aber den Schutz. Hinzu kommt, dass bei vielen Sicherheitslösungen DevOps nicht einmal zur Asset-Demografie gehören. Der richtige Schutz ist allerdings entscheidend: In Zeiten zunehmend komplexer Angriffsoberflächen, mit einem Mix von vernetzten Geräten, Services und Computing-Plattformen, müssen auch Container gesichert werden. Tenable erklärt, was es mit den DevOps und ihrer "Aufbewahrung" in Containern auf sich hat, welche Vorteile diese Technologie mit sich bringt und wie Unternehmen sich vor unbefugten Zugriffen und Ausfällen schützen können.

Welche Rolle spielen DevOps in Unternehmen und welche Vorteile haben sie?
DevOps ist ein Konzept zur Prozessverbesserung in Rahmen der Systemadministration und Softwareentwicklung: Gemeinsame Tools in der Entwicklung, im IT-Betrieb und der Qualitätssicherung ermöglichen eine effizientere Zusammenarbeit. Zudem bieten sie mehr Stabilität und lassen sich gut skalieren. Produkte können so schneller auf den Markt kommen, Neuveröffentlichungen sind weniger fehlerhaft, Zeitfenster bis zur Fehlerbehebung verkleinern sich und schnellere Wiederherstellungen sind möglich. Unternehmen profitieren also von besserer Softwarequalität sowie schnellerer Organisation und steigern somit ihren Unternehmenswert.

In welcher Verbindung steht die Container-Technologie mit den DevOps?
Container sind eigenständige Datenpakete, die alles Nötige beinhalten, um eine Applikation auszuführen. Sie speichern die Daten und die gesamte Laufzeitumgebung von Applikationen mit allen Einheiten (Binär- und Konfigurationseinheiten), sowie aller Sammlungen. Der Clou dabei ist, dass der Container den benötigten Speicherplatz besonders effizient zur Verfügung stellt: Zugriffsberechtigte können sehr schnell auf die Daten zugreifen.

Dies hat nicht nur den Vorteil, dass auf diese Weise Applikationen schneller entwickelt und angewandt werden können, sondern Unternehmen mit Containern auch kostenreduzierend und zeitsparend arbeiten. Sie bieten Entwicklern und Administratoren eine perfekt integrierte Komplettlösung für plattformübergreifende, containerbasierte Anwendungen.

Warum sind Container ein Risiko und wie können sie gesichert werden?
Doch wie steht es eigentlich um die Container-Sicherheit? Container sind nicht per se unsicher, können aber schnell zu Schatten-IT führen: Unternehmen vergessen, dass sie existieren, Updates werden nicht mehr durchgeführt, eine Sicherheitslücke entsteht. Ein weiteres Problem: Wird eine Schwachstelle in einen Code programmiert, bleibt diese erhalten und ist auch in künftigen Versionen zu finden.

Doch auch bei Webpräsenzen gibt es Risiken. So stellen etwa große Online-Versandhändler ihre Webpräsenzen heute per Container dar, nicht mehr über Webserver. Das heißt, die Websites werden durch hunderte oder tausende Container über eine Art Cluster erreichbar gemacht – die Webserver sind obsolet. Der Vorteil an diesem Vorgehen: Besucher der Webseite erleben keine überlasteten Webserver mehr. Der Nachteil: Schwachstellen in den Containern des Clusters machen die Webpräsenz angreifbar, etwa über Apache-Sicherheitslücken.

Auch mit Blick auf Container muss sich das Verständnis von IT-Security also hin zu Cyber Exposure entwickeln. Für die Verantwortlichen heißt das: Vollständige Einblicke in alle Assets, auch Container, sind nötig. Befinden sich Container in der eigenen Unternehmensumgebung? Wie erkennen IT-Verantwortliche Zusammenhänge ohne dabei das zu System beeinträchtigen? (Tenable: ra)

eingetragen: 17.10.17
Home & Newsletterlauf: 23.11.17


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Meldungen: Tipps & Hinweise

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    F-Secure meldet ein Sicherheitsproblem, das die meisten von Firmen ausgegebenen Laptops betrifft. Ein Angreifer mit Zugang zum Gerät kann es in weniger als einer Minute mit einer Hintertür ausstatten. Dabei lassen sich die Abfragen von Kennwörtern wie BIOS- oder Bitlocker-Passwörter oder TPM-Pins umgehen um einen Remote-Zugriff einzurichten. Erfolgreiche Angreifer können anschließend aus der Ferne auf die Systeme zugreifen. Die Schwachstelle existiert in Intels Active Management Technology (ATM) und betrifft Millionen Laptops weltweit.

  • IT-Sicherheitslücken Spectre & Meltdown

    Derzeit werden durch Microsoft Windows-Updates an Microsoft-Anwender verteilt, die das Risiko durch die jüngst bekannt gewordenen IT-Sicherheitslücken Spectre und Meltdown mindern sollen. Dabei kommt es zu Kompatibilitätsproblemen mit einigen Virenschutzprogrammen, die dazu führen können, dass dieses und weitere Windows-Updates blockiert werden und den Anwender nicht erreichen. Dies kann zu erheblichen Sicherheitsrisiken führen: Die aktuellen und etwaige weitere Sicherheitslücken werden in diesen Fällen nicht geschlossen, die Systeme bleiben verwundbar.

  • Sicherheitsprobleme in Hardware-Produkten

    Prozessoren verschiedener Hersteller haben nach Kenntnis des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schwer zu behebende IT-Sicherheitslücken. Diese ermöglichen unter anderem das Auslesen von sensiblen Daten wie Passwörtern, Schlüsseln und beliebigen Speicherinhalten. Betroffen sind nahezu alle Geräte, die über einen komplexen Prozessorchip der betroffenen Hersteller verfügen. Dazu zählen u.a. Computer, Smartphones undTablets aller gängigen Betriebssysteme. Auch Anbieter virtueller Dienste, wie etwa Cloud-Anbieter und Hosting-Provider, sind von den Sicherheitslücken betroffen. Derzeit ist dem BSI kein Fall der aktiven Ausnutzung dieser Sicherheitslücken bekannt.

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    Die Entwicklung von Firewalls steht vor ganz neuen Herausforderungen. Verschiebungen in der Bedrohungslandschaft, ein dramatischer Anstieg in Anzahl und Komplexität von Technologien, mit denen System-Administratoren sich auseinandersetzen müssen, und nicht zu vergessen: eine Flut an Daten. Die modernen Firewalls können zwar heute weitaus mehr, doch auch viele sogenannte Next-Gen-Lösungen haben eine Problem: App-Traffic.