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Sieben Tipps zum Router-Wechsel


Vectoring-VoIP-VDSL: Neue Technologien erfordern (oft) neue Hardware
Router sollte sowohl im 2,4 GHz- als auch im 5 GHz-Band funken können, denn das 2,4 GHz-Band ist häufig überlastet

(19.11.15) - Internet und Telefonie sind im Aufbruch: Nachdem nun auch die Politik die Bedeutung von flächendeckender Versorgung mit Highspeed-Internet erkannt hat, sollen überall im Land (Download-) Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) erreichbar sein. Ebenso auf Wachstum stehen die Zeichen bei Glasfasernetzen und VDSL-Anschlüssen, da sie für noch schnelleren Datentransfer sorgen können. In der Telefonie läuten flächendeckende All-IP-Netze ein neues Zeitalter ein, denn alle großen Telekommunikationsanbieter stellen ihre Anschlüsse auf das digitale Telefonieren übers Internet um. VoIP (Voice over Internet Protocol) wird zum Standard. Weiterentwicklungen gibt es auch beim WLAN: Immer mehr Verbraucher weichen vom überlasteten 2,4 GHz-Band auf das noch nicht so stark frequentierte 5 GHz-Band aus.

Damit Anwender von diesen neuen Technologien profitieren können, brauchen sie leistungsfähigere Hardware. Sie müssen in der Regel den WLAN-Router austauschen, denn in vielen Fällen sind die vorhandenen Geräte nicht schnell genug oder mit der neuen Technik nicht kompatibel. Für Anwender ist das eine Chance, sich jenseits der Angebote der Provider nach alternativen Lösungen umzusehen.

Auf diese Funktionen sollten Anwender bei der Wahl des neuen Routers achten:

>> VoIP sowie DECT mit CAT-iq 2.0 Unterstützung: So können Anwender in vielen Fällen ihre vorhandenen Telefongeräte, etwa Speedphones der Telekom oder verschiedene Telefone von Gigaset oder Swissvoice, ohne Einschränkungen weiterhin nutzen.

>> Unterstützung von Dualband-WLAN: Das heißt, der Router sollte sowohl im 2,4 GHz- als auch im 5 GHz-Band funken können, denn das 2,4 GHz-Band ist häufig überlastet. Mehrere Geräte im WLAN stören sich dann gegenseitig und beinträchtigen die Übertragungsrate. Mit einem Dualband-Router kann der Anwender das weniger frequentierte 5 GHz-Band nutzen und damit auch eine gute WLAN-Anbindung selbst bei einer großen Anzahl von Geräten im Haushalt sicherstellen.
USB-3.0-Anschluss: Damit lässt sich der Router als netzgebundener Speicher (NAS, Network Attached Storage) oder Quelle für Media-Player verwenden.
und die Kür ...

Getrennte WLAN-Zeitpläne für den 2,4 GHz- und den 5 GHz-Kanal: So können etwa Eltern ihren Kindern ein eigenes WLAN zuweisen und dieses zu einer bestimmten Uhrzeit abschalten, ohne sich selbst einzuschränken.

Kindersicherung: Im Idealfall sollte diese Funktion auch verschlüsselte Verbindungen zu einer Webseite blocken können, und zwar ganz einfach durch Eingabe von Schlüsselwörtern. So lässt sich etwa die Facebook-App auf dem Smartphone ganz einfach blocken.

Beamforming: Durch diese Technologie erkennt der Router, wo sich die mobilen Geräte befinden. So kann das WLAN-Signal mit der vollen Sendeleistung gerichtet zum Client gesendet werden. Dadurch steigen die WLAN-Reichweite und der Datendurchsatz.

6000V-Blitzschutz: Diese Funktion gewährleistet einen störungsfreien Betrieb auch bei Überspannungen auf dem Stromnetz.
(TP-Link: ra)

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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Ansatz zur Cyberresilienz

    "Ankündigung der Zwangsvollstreckung - Beitragsservice" - diese Betreffzeile findet sich aktuell in vielen E-Mail-Posteingängen. Getarnt als Mahnung und Androhung einer Zwangsvollstreckung machen sich Cyberkriminelle laut Medienberichten die Korrektheit der deutschen Bürger zunutze und versenden Nachrichten mit gefährlichem Anhang. Die sehr realistisch wirkenden Fake-Mails, die im Namen der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender verschickt werden, weisen den Empfänger darauf hin, dass er im Zahlungsverzug ist und bei ausbleibender Begleichung des Beitrags eine Zwangsvollstreckung droht. Im Rahmen der E-Mail wird das Opfer darauf hingewiesen, dass im Anhang eine genaue Beschreibung der nächsten Handlungsschritte zu finden ist. Doch dieses unscheinbar wirkende Word-Dokument hat es in sich. Das Öffnen allein ist dabei noch nicht gefährlich. Die Angreifer weisen aber darauf hin, dass für die vollständige Einsicht des Dokuments die Bearbeitung und der Inhalt aktiviert werden müssen - sobald dies geschieht, befindet sich der Trojaner auf dem Computer und kann sich von dort theoretisch im kompletten Netzwerk verbreiten.

  • Verwendung von SDKs & Sicherheitslücken

    Vor kurzem wurde BitSight dank seiner weltweit führenden Sinkhole-Infrastruktur auf eine Domain aufmerksam, die mit dem Android Mobile Advertising Software Development Kit (SDK) Arrkii in Verbindung steht. Bei ihrer Analyse sind die BitSight Experten zu dem Ergebnis gekommen, dass das SDK Arrkii Funktionen und Verhaltensweisen einer potenziell unerwünschten Anwendung (Potentially Unwanted Application, PUA) aufweist. Ein SDK ist generell ein Software-Paket, das Programmcodes, Schnittstellen und häufig auch Anleitungen zur Verfügung stellt. Im speziellen Fall von Mobile Advertising SDKs integrieren App-Entwickler ein solches SDK in ihre App. Damit wird den Nutzern der App Werbung angezeigt und die Entwickler werden an den Werbeeinnahmen beteiligt. Das hilft den Entwicklern, die von ihnen entwickelten Anwendungen zu monetarisieren. Die App-Entwickler nehmen das SDK in ihre Apps auf, und das SDK übernimmt die Arbeit der Verbindung zu Werbeanbietern und der Einblendung von Anzeigen für die Benutzer.

  • Datensicherheit bei der Telefonie

    Snom erläutert, welche Rolle die Datensicherheit bei der Telefonie spielt - und wie Unternehmen teure Schäden durch Cyberangriffe abwehren können. Auch wenn heute die meisten Nutzer von Businesstelefonen wissen, dass ihre Stimme "over IP" transportiert wird, ist wohl den wenigsten klar, was das im Einzelnen heißt - und worauf es dabei ankommt. Während viele Privatnutzer sich noch auf offene Internetplattformen begeben, um für kein oder ein sehr schmales Budget mit Freunden und Verwandten zu telefonieren, ist das im professionellen Bereich zu Recht verpönt. Denn: Hier hat die Datensicherheit oberste Priorität, um Schäden vom Unternehmen wirksam abzuwenden. Anbieter von offenen Internetplattformen übernehmen in der Regel keine Garantie für die Sicherheit der übermittelten Daten - Gespräche und potenziell sensible Daten können so von Dritten abgehört oder abgefischt werden.

  • Unsicherheit unverschlüsselter Webseiten

    In der Schweiz scheint die IT-Sicherheit in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) noch ausbaufähig zu sein: Ein Großteil aller KMU verzichtet auf SSL-Verschlüsselung. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf Informationen der Swisscom-Tochter localsearch aufmerksam. Für eine Studie wertete localsearch mehr als 18.000 Schweizer KMU-Websites aus. Dabei zeigte sich: Fast jede zweite (41 Prozent) KMU-Webseite verzichtete auf ein SSL-Zertifikat. "Das hat zur Folge, dass weder die Identität der Webseite authentifiziert wurde, noch dass Daten verschlüsselt an Server übermittelt werden. Daraus ergibt sich wiederum ein Sicherheitsrisiko, das auch vom Suchmaschinenriesen Google als überdurchschnittlich relevant eingestuft wird", erläutert Christian Heutger, CTO der PSW Group, die Konsequenz.

  • Warum sollte man die IT-Security outsourcen?

    Das Garantieren der Sicherheit des Netzwerks ist eine der wichtigsten Aufgaben der Unternehmens-IT. Die ständig steigende Bedrohungslage und die immer komplexeren und gewiefteren Angriffe von Cyberkriminellen machen dies jedoch kontinuierlich schwieriger. Auch weil die überlasteten Sicherheitsexperten damit beschäftigt sind, Sicherheitslücken zu stopfen, und darüber hinaus kaum Zeit haben, neue Lösungen zu implementieren, die ihre Arbeit tatsächlich vereinfachen würden. Derzeit straucheln viele Unternehmen damit, dieses wichtige Problem zu lösen, also Sicherheit im hier und jetzt zu gewährleisten und die IT-Security fit für die Zukunft zu machen. Das größte Hindernis ist der akute Fachkräftemangel in der IT allgemein und im Security-Bereich speziell: Der Markt ist leergefegt. Kleine und mittelständige Unternehmen sind dabei am stärksten von diesem Problem betroffen, da die hoch spezialisierten Experten in diesem Bereich schnell von Großunternehmen angeworben werden, die deutlich höhere Gehälter bezahlen können.