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Bald mit Exploits zu rechnen


Trend Micro empfiehlt: Deinstallieren Sie QuickTime für Windows – jetzt gleich
Apple liefert keine Patches mehr - Trend Micro entdeckt neue Sicherheitslücken

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Apple wird für die Windows-Version seines beliebten Mediaplayers "QuickTime" keine Sicherheitsaktualisierungen mehr ausliefern. Damit wird die Software schon bald ein Einfallstor für Cyberkriminelle und -spione sein, um die Geräte zu kapern, persönliche Informationen zu stehlen und finanziellen Schaden zuzufügen. Vor diesem Hintergrund bleibt nur eines zu tun: QuickTime für Windows zu deinstallieren, und zwar sofort.

Das Risiko, die Software weiter zu behalten und zu nutzen, ist ganz real. Im Rahmen seiner Zero-Day-Initiative hat Trend Micro Informationen zu zwei akuten Sicherheitslücken (mit der Bezeichnung ZDI-16-241 und ZDI-16-242) veröffentlicht. Da Apple diese Lücken nicht mehr schließen wird, ist schon bald mit bösartigen Programmen, so genannten "Exploits", zu rechnen, die diese Lücken ausnutzen und den Online-Gangstern Zugang zu den Geräten der Anwender verschaffen. Freilich gilt dies nicht für QuickTime-Versionen, die auf dem Apple-Betriebssystem Mac OSX laufen. Dafür wird Apple weiter Patches entwickeln und bereitstellen. Eine Anleitung zur Deinstallation findet sich hier.

Unternehmen, die aufgrund organisatorischer und wirtschaftlicher Erwägungen die Software nicht sofort von ihren Rechnern entfernen können, sollten über alternative Maßnahmen wie die Nutzung virtueller Patches nachdenken. (Trend Micro: ra)

eingetragen: 20.04.16
Home & Newsletterlauf: 06.05.16


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Meldungen: Tipps & Hinweise

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    Trustwave warnt vor Malware-Angriffen, die so geschickt getarnt sind, dass geschädigte Unternehmen diese Angriffe gar nicht oder sehr spät erkennen - nämlich dann, wenn es bereits zu spät ist und wertvolle Unternehmensdaten bereits gestohlen wurden. Diese oft als Fileless Malware bezeichnete Schadsoftware wird von Cyberkriminellen immer öfter eingesetzt und lässt sich mit herkömmlichen Sicherheitslösungen im Regelfall nicht erkennen. Trustwave gibt Tipps, wie man diese Art von Angriffen unterbinden kann. Fileless Malware, im Deutschen oft als "Dateilose Malware" bezeichnet, ist kein neues Phänomen, erfreut sich aber laut aktuellen Untersuchungen von Trustwave zunehmender Beliebtheit bei Cyberkriminellen.

  • Industriestandards für den Datenschutz

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist seit längerem in aller Munde. Sie zielt darauf ab, den Datenschutz innerhalb der EU zu stärken und regelt auch den Transfer von Daten über die EU hinaus. Wenn sie am 18. Mai 2018 in Kraft tritt und von den Behörden durchgesetzt werden kann, hat sie Auswirkungen für jedes Unternehmen, das Daten in irgendeiner Weise in der EU verarbeitet. Tenable Network Security stellt im ersten Teil ihrer Serie zur Datenschutz-Grundverordnung drei essentielle Schritte vor, um die sicherheitstechnischen Herausforderungen der EU-DSGVO zu bewältigen.