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Schutz gegen Ransomware


Wie man den Krieg gegen Ransomware gewinnt
Keine Chance für Ransomware - Sechs Tipps, die wirklich helfen

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Die Zahl der Ransomware-Angriffe nimmt kontinuierlich zu. Besonders die Ransomware WannaCry und Ransomware-ähnliche Malware wie Petya/NotPetya hat in den letzten Monaten weltweit IT-Verantwortliche in Atem gehalten. Viele Unternehmen setzen beim Schutz gegen Ransomware auf Endpoint-Security und Netzwerksicherheit. Trustwave empfiehlt jedoch, beim Schutz gegen Ransomware auch das Thema Datenbanksicherheit nicht zu vernachlässigen und verrät, wie Unternehmen sich mit nur sechs Arbeitsschritten wirkungsvoll gegen Ransomware schützen können.

WannaCry und andere Ransomware-Varianten haben es nicht nur auf persönliche Dokumente, Bilder und Videos abgesehen, die sich auf Rechnern im Unternehmensnetzwerk befinden, sondern auch auf unternehmenskritische Datenbank-Dateierweiterungen wie .accdb, .dbf, .mdb, .myd, .odb und .sql.

Das bedeutet, dass Unternehmen mit Datenbanken, die auf anfälligen Windows-Hosts laufen, sich selbst gefährden. Schon ein kompromittierter Datenbankserver kann dafür sorgen, dass sich der Kryptotrojaner im gesamten Netzwerk ausbreitet.

Trotzdem wird dem Thema Datenbanksicherheit nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Trustwave empfiehlt daher dringend, den Schutz der IT-Umgebung so zu priorisieren, dass dabei auch die Sicherheit von Datenbanken im Fokus steht.

Dies kann nur proaktiv erreicht werden, indem Unternehmen folgende sechs Schritte befolgen:

1) Umgehend die neuesten Patches auf Datenbankservern einpflegen.

2) Sicherungskopien von Datenbanken erstellen.

3) Leistungsfähige Antivirus- und Anti-Malware-Programme installieren.

4) Regelmäßig Tests auf Schwachstellen und andere Sicherheitsbedrohungen, beispielsweise einem unberechtigten Zugriff, durchführen.

5) Eine Technologie implementieren, die E-Mail-Gateway- und Endpoint-Security umfasst.

6) IT-Security-Schulungen für Mitarbeiter durchführen. Obwohl WannaCry & Co. durch offene SMB-Ports in die Unternehmensnetzwerke geschleust wurde und keine Nutzerinteraktionen dafür verantwortlich waren, sind oft falsche Klicks der Mitarbeiter Auslöser für Ransomware-Angriffe.

Grundsätzlich kann man den Kampf gegen Ransomware nur gewinnen, wenn die gesamte IT-Umgebung wirkungsvoll geschützt ist. Trotzdem sollten die Bereiche, auf denen die wertvollsten Unternehmensdaten liegen, nämlich die Datenbanken, separat geschützt werden.
(Trustwave: ra)

eingetragen: 07.07.17
Home & Newsletterlauf: 19.07.17


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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Besonders leichte Beute für Hacker

    Nachdem zwei große Ransomware-Angriffe über den Globus gefegt sind und zahlreiche große Organisationen davon betroffen waren, haben viele Unternehmen begonnen, ihre Cyber-Sicherheitspolitik zu überdenken. Doch viele kleine Unternehmen sind immer noch ungeschützt - und sie könnten jederzeit Ziel eines Ransomware-Angriffs werden, da solche Angriffe in Intensität und Raffinesse zunehmen werden. "Kleine Unternehmer und CEOs sollten sich darauf konzentrieren, eine Denkweise in ihrem Unternehmen zu pflegen, die - anstatt die Menschen ohne Grund zu verschrecken - die Kultur der Cybersicherheit und einen vorsichtigen Ansatz für alle Online-Aktivitäten aufbaut", sagte Marty P. Kamden, CMO von NordVPN. "Eine Organisation vor Cyberattacken zu schützen, bedeutet eine vollständige Zusammenarbeit aller Mitarbeiter - und jeder muss die Do's und Don'ts des Online-Verhaltens kennen."

  • Natürliche Personen können haftbar gemacht werden

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist bereits seit dem 24. Mai 2016 beschlossene Sache - die Schonfrist läuft allerdings am 25. Mai 2018 ab. Zu diesem Stichtag gilt für alle Unternehmen verbindlich die neue Rechtslage. Grund genug, sich mit dem Thema jetzt genau auseinanderzusetzen und die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, bevor zeitliche Engpässe für die Umsetzung entstehen. G Data stellt hierzu ein Whitepaper bereit und zählt fünf Änderungen auf, die für Unternehmer von entscheidender Bedeutung sind.

  • Datenkraken greifen immer hemmungsloser zu

    Die ausufernde Datenschnüffelei lässt viele Menschen kalt. Zu Unrecht. Die Brabbler AG erläutert fünf Gründe, warum auch in der digitalen Welt absolut jeder rechtschaffene Bürger etwas zu verbergen hat. Die Datenkraken greifen immer hemmungsloser zu. Sie zeichnen die Spuren der User in der digitalen Welt umfänglich auf, verknüpfen sie miteinander und erstellen umfassende Profile. Dabei ist die Schnüffelei längst nicht mehr auf PCs, Tablets oder Smartphones beschränkt; Connected Cars und Sprachassistenten sorgen dafür, dass Datensammler mittlerweile Gespräche im Auto oder in den eigenen vier Wänden abhören können. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst; und diejenigen, die es wissen oder zumindest ahnen, juckt es oft nicht groß. Sie hätten ja schließlich nichts zu verbergen und deshalb auch nichts zu befürchten. Die Brabbler AG, die sich für den Schutz der Privatsphäre im Internet einsetzt, zeigt, dass das ein Irrtum ist. Sie erläutert, welche Folgen die Datenspionage für ganz normale Bürger haben kann.

  • Schwerpunkt auf Spear-Phishing legen

    Trustwave warnt vor Malware-Angriffen, die so geschickt getarnt sind, dass geschädigte Unternehmen diese Angriffe gar nicht oder sehr spät erkennen - nämlich dann, wenn es bereits zu spät ist und wertvolle Unternehmensdaten bereits gestohlen wurden. Diese oft als Fileless Malware bezeichnete Schadsoftware wird von Cyberkriminellen immer öfter eingesetzt und lässt sich mit herkömmlichen Sicherheitslösungen im Regelfall nicht erkennen. Trustwave gibt Tipps, wie man diese Art von Angriffen unterbinden kann. Fileless Malware, im Deutschen oft als "Dateilose Malware" bezeichnet, ist kein neues Phänomen, erfreut sich aber laut aktuellen Untersuchungen von Trustwave zunehmender Beliebtheit bei Cyberkriminellen.

  • Industriestandards für den Datenschutz

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist seit längerem in aller Munde. Sie zielt darauf ab, den Datenschutz innerhalb der EU zu stärken und regelt auch den Transfer von Daten über die EU hinaus. Wenn sie am 18. Mai 2018 in Kraft tritt und von den Behörden durchgesetzt werden kann, hat sie Auswirkungen für jedes Unternehmen, das Daten in irgendeiner Weise in der EU verarbeitet. Tenable Network Security stellt im ersten Teil ihrer Serie zur Datenschutz-Grundverordnung drei essentielle Schritte vor, um die sicherheitstechnischen Herausforderungen der EU-DSGVO zu bewältigen.