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Gefährdungen in der Cyber-Welt


IT-Sicherheit betrifft alle: Oktober 2016 ist der European Cyber Security Month
Als Koordinierungsstelle für den ECSM ruft das BSI Organisationen und Unternehmen dazu auf, den Aktionsmonat für eigene Projekte zu nutzen, die das Thema Cyber-Sicherheit in den Fokus stellen

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterstützt und koordiniert im kommenden Oktober den European Cyber Security Month (ECSM) in Deutschland. Unter dem Motto "Ins Internet – mit Sicherheit" informiert das BSI während des Aktionsmonats über die alltäglichen Gefährdungen in der Cyber-Welt und sensibilisiert Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen für einen umsichtigen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet. Hierzu führt das BSI sowohl eigene als auch gemeinsame Aktivitäten mit Partnern durch und ruft interessierte Organisationen auf, sich am ECSM zu beteiligen.

Seit 2012 bieten unter Federführung der europäischen IT-Sicherheitsbehörde ENISA (European Union Agency for Network and Information Security) die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zum ECSM verschiedene Veranstaltungen, Informationen und andere Aktionen an. Im Jahr 2015 haben 32 Staaten mit mehr als 240 Aktivitäten am ECSM erfolgreich teilgenommen.

Beteiligung für Unternehmen und Organisationen möglich
Als Koordinierungsstelle für den ECSM ruft das BSI Organisationen und Unternehmen dazu auf, den Aktionsmonat für eigene Projekte zu nutzen, die das Thema Cyber-Sicherheit in den Fokus stellen. Von Pressearbeit über Veranstaltungen bis hin zu Videos, Webseiten und Social Media-Aktionen sind verschiedenste Formen der Beteiligung möglich. Auch interne Maßnahmen wie Schulungen für Mitarbeiter sind ein wertvoller Beitrag und können als Aktion angemeldet werden. Auf Wunsch nimmt das BSI die Aktivitäten im Veranstaltungskalender des ECSM auf und trägt diese auch auf der Webseite des Aktionsmonats ein.

Erste Partner wie die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), die Fraunhofer-Gesellschaft, das BayerischeWissensnetzwerk Digitale Infrastrukturen, IT-Sicherheit und Recht für Unternehmen (BayWiDi) sowie SIUS Consulting haben ihre Teilnahme am diesjährigen Aktionsmonat bereits zugesagt. (BSI: ra)

eingetragen: 06.07.16
Home & Newsletterlauf: 08.08.16


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Meldungen: Unternehmen

  • Regeln zur Erkennung von Bedrohungen

    Kaspersky eröffnet ein neues Transparenzzentrum in Madrid und lädt vertrauenswürdige Partner und Regierungsvertreter dazu ein, den eigenen Quellcode zu untersuchen. Das Zentrum in Spanien ist Teil der unternehmensweiten globalen Transparenzinitiative und das erste von Kaspersky innerhalb der Europäischen Union. Im neu eröffneten Zentrum stellt Kaspersky Regierungen und Partnern Informationen zu seinen Produkten sowie deren Sicherheit zur Verfügung. Dazu zählen auch wesentliche und wichtige technische Unterlagen, die in einer sicheren Umgebung einer externen Überprüfung unterzogen werden können. Das neue Transparenzzentrum dient nicht nur zur Überprüfung des Codes, sondern auch als Informationszentrum, um mehr über die Technologie und Datenverarbeitungsverfahren von Kaspersky zu erfahren.

  • Schwachstellen in Druckumgebungen

    Angesichts der steigenden Bedrohungslage durch unbefugten Datenzugriff ist die Sicherheit einer der wichtigsten Aspekte in der heutigen Büroumgebung, die sich schnell verändert. Quocirca betont daher in seiner jüngsten Analyse "Global Print Security Landscape 2019*)" die Bedeutung des Themas im Hinblick auf die weitreichenden Auswirkungen, die sich wandelnde Arbeitsplätze/ Büroumgebungen auf ganze Organisationen haben können. Als einer der wichtigsten Anbieter in der Branche hat Konica Minolta die Druckersicherheit frühzeitig als zentrales Thema behandelt und in seinem breiten Produkt- und Dienstleistungsportfolio sichergestellt.

  • Schutzstrategien & -technologien entwickeln

    F-Secure schafft mit der "Tactical Defense Unit" eine neue Einheit, um stärkere Abwehrmechanismen und vorbeugende Maßnahmen zu entwickeln. Das Team besteht aus Forschern und Analysten, die für die Ausarbeitung ganzheitlicher Schutzstrategien verantwortlich sind. Diese stellen sicher, dass sich die Produkte und Dienstleistungen von F-Secure schneller voranschreitet als die Entwicklung von digitalen Bedrohungen für Menschen und Unternehmen. Die Tactical Defence Unit wird von Christine Bejerasco, Vice President bei F-Secure, geleitet. Zuvor leitete sie die Forschung und Entwicklung im Bereich der Desktop-Sicherheit. Das neue Team entwickelt Mechanismen zur Prävention und zum Schutz vor aktuellen und zukünftigen Bedrohungen. erfüllen.

  • Fahrerassistenzsysteme & autonome Fahrzeuge

    Das israelische Startup-Unternehmen TriEye, dessen innovative Kurzwellen-Infrarot-Sensortechnologie (SWIR) auch bei ungünstigen Wetter- und Nachtbedingungen eingesetzt werden kann, hat eine von Intel Capital angeführte Finanzierungsrunde der Serie A im Wert von 17 Mio. USD angekündigt. Zu den weiteren Investoren zählen Marius Nacht, Mitbegründer von Check Point Software Technologies, und TriEyes bestehender Investor Grove Ventures unter der Leitung des TriEye-Vorsitzenden Dov Moran, dem Erfinder des USB-Flash-Laufwerks und Mitbegründer von M-Systems. Seit der Gründung hat TriEye Investments von über 20 Millionen US-Dollar erhalten, einschließlich einer Startkapitalinvestition von 3 Millionen US-Dollar im November 2017 unter der Leitung von Grove Ventures.

  • Ist-Zustand von Cyber-Sicherheit

    Wie ist es um die Cyber-Sicherheit in den Ländern inner- und außerhalb Europas bestellt? Wie sieht die allgemeine Gesetzgebung rund um die digitale Sphäre aus? Diese Frage stellen sich vor allem jene Unternehmen, die in den betreffenden Ländern investieren wollen. Mit den neuen Cyber-Landscapes bietet Deloitte in Partnerschaft mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) auf dessen Website jetzt einen besonderen Service: Diese informiert detailliert über die Rechtslage zum Thema Cyber in ausgesuchten Regionen bzw. Ländern mit hoher Relevanz für die deutsche Industrie, etwa EU, USA, China etc.