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Detektion von Cyber-Angriffen


Niedersachsen und BSI kooperieren für mehr Cyber-Sicherheit
Das BSI unterstützt die lokalen Kräfte bei der Bewältigung von herausgehobenen IT-Sicherheitsvorfällen in Behörden des Landes Niedersachsen durch Mobile Incident Response Teams (MIRTs)

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Das Land Niedersachsen und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) arbeiten in Fragen der Cyber-Sicherheit künftig noch stärker zusammen. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius und BSI-Präsident Arne Schönbohm heute im Rahmen der CeBIT in Hannover.

Dazu erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm: "Als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde und zentrales Kompetenzzentrum für die IT-Sicherheit in Deutschland stellen wir unser Know-how sowie unsere Produkte und Dienstleistungen, die sich im Bund bereits seit langem bewährt haben, auch den Ländern gerne zur Verfügung. Wir haben ein großes Interesse daran, die Länder zu unterstützen, auch damit starke Länder wie Niedersachsen noch stärker werden.

Doppelstrukturen in Bund und Ländern sind mit Blick auf die aktuelle Gefährdungslage nicht zielführend, wenn es um einen starken und abwehrbereiten Standort Deutschland geht. In der Cyber-Sicherheit muss es einen geben, der den Hut aufhat und auf den alle anderen zugreifen können. Daher freue ich mich über die zukünftig noch engere Zusammenarbeit mit Niedersachsen und den regelmäßigen Austausch mit Minister Pistorius zu strategischen Themen der Informationssicherheit."

"Niedersachsen will ganz vorne mit dabei sein, wenn es um die Sicherheit in der Cyberwelt geht. Derartige Angriffe sind zuletzt immer häufiger und heftiger geworden, ein Ende ist nicht in Sicht", so der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius. "Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern müssen darum in dieser Frage noch enger zusammenrücken und noch stärker kooperieren, schließlich kümmern sich die Angreifer nicht um irgendwelche Landesgrenzen. Mit dem BSI als starkem Partner an unserer Seite sehe ich uns für die Zukunft gut gewappnet."

Mit der Kooperation kommt das BSI seinem gesetzlichen Auftrag zur Beratung und Unterstützung der Bundesländer nach. Mit der Absichtserklärung vereinbarten das BSI und das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport eine engere Zusammenarbeit unter anderem in den folgenden Bereichen:

>> Das BSI wird Niedersachsen beim Aufbau einer Technologie zur Detektion von Cyber-Angriffen beratend unterstützen.

>> Das BSI unterstützt die lokalen Kräfte bei der Bewältigung von herausgehobenen IT-Sicherheitsvorfällen in Behörden des Landes Niedersachsen durch Mobile Incident Response Teams (MIRTs).

>> Aus- und Fortbildung: Das Ministerium wird Qualifizierungsangebote des BSI für die Länder nutzen, etwa das Übungszentrum Netzverteidigung.

>> Als Multiplikator der Allianz für Cyber-Sicherheit stellt das Niedersächsische Innenministerium seine Möglichkeiten zur Kommunikation und Information zur Verfügung, beispielsweise durch den Wirtschaftsschutz des niedersächsischen Verfassungsschutzes. Geplant sind gemeinsame Veranstaltungen sowie Informationskampagnen. Dadurch profitieren auch die zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Niedersachsen von der Zusammenarbeit mit dem BSI.

>> Das BSI plant die Einrichtung einer Verbindungsstelle in Hamburg, die auch als fester Ansprechpartner für das Land Niedersachsen fungieren soll. Perspektivisch ist ein Ausbau des Nationalen Verbindungswesens des BSI im Raum Hannover denkbar. Das Verbindungswesen des BSI ist ein wesentliches Element zur Stärkung der Bund-Länder-Zusammenarbeit. Die Verbindungspersonen des BSI dienen als feste Ansprechpartner vor Ort. Sie bieten Beratung und Unterstützung staatlicher und privatwirtschaftlicher Einrichtungen in grundlegenden Fragen der IT-Sicherheit, insbesondere im Bereich der Prävention. (BSI: ra)

eingetragen: 22.05.18
Newsletterlauf: 26.06.18

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