- Anzeigen -


Anmeldeverfahren durch neue Sicherheitskonzepte ab


D-Trust, das Trustcenter der Bundesdruckerei, schließt sich der Fido-Allianz an
Gemeinsam mit Mitgliedern wie Google, PayPal und Microsoft arbeitet das Unternehmen an der Weiterentwicklung von Passwort-Verfahren

(18.02.14) - D-Trust, das akkreditierte Trustcenter der Bundesdruckerei GmbH, ist das 50. Mitglied der Vereinigung "Fido" (Fast IDentity Online). Die von Google und PayPal gegründete Initiative hat das Ziel, das übliche Anmeldeverfahren mit Benutzername und Passwort durch neue Sicherheitskonzepte abzulösen. Sichere Identitäten sind das Schlüsselthema im 21. Jahrhundert. Im Zeitalter des Internets und der weltweiten Mobilität ist es zu einer anspruchsvollen Aufgabe geworden, persönliche Daten, E-Mail-Accounts und Identitäten zu schützen. Die Bundesdruckerei ist Spezialistin bei innovativen Lösungen rund um die "Sichere Identität".

Millionenfach gestohlene Passwörter und gehackte E-Mail- und Nutzer-Accounts machen deutlich, dass das Verwenden eines Passworts längst nicht mehr genügt, um persönliche Daten ausreichend zu schützen. Die Fido-Allianz hat das Ziel, einen neuen Standard zu etablieren, der das Sicherheitslevel des üblichen Benutzername-Passwort-Verfahrens deutlich erhöht, dabei aber genauso einfach und benutzerfreundlich anzuwenden ist. Bei der sogenannten "Universal Second Factor" (U2F) Authentifizierung kommt zusätzlich zum Passwort ein Token zum Einsatz, beispielweise ein USB-Sicherheitsstick für den Computer oder die kontaktlose NFC-Smartcard für die mobile Nutzung via Handy und Tablet. Der Nutzer gibt wie gewohnt sein Passwort ein, weist sich aber zudem durch den Besitz des Tokens aus, den er per USB anschließt oder via NFC überträgt.

Zwei Faktoren – Wissen und Besitz – ergänzt um sichere Identitäten
Das D-Trust-Konzept sieht vor, diese Zwei-Faktoren-Authentifizierung um die Identität des Nutzers zu ergänzen. Dabei wird zusätzlich zu Passwort (Wissen) und Token (Besitz) die digitale Identität mithilfe eines Zertifikats eindeutig sichergestellt. Als akkreditiertes Trustcenter ist D-Trust berechtigt, elektronische Zertifikate auszustellen, die auf Basis der Personalausweisdaten erstellt werden. Mit der digitalen Identität auf dem Token kann der Nutzer z. B. eine Online-Überweisung bewilligen oder eine digitale Unterschrift leisten. "Die Fido-Standards setzen hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit und Integration in Geräte und Anwendungen neue Maßstäbe. In Kombination mit den Dienstleistungen der D-Trust zur digitalen Signatur und Verschlüsselung entsteht hier ein attraktiver neuer Token, der vielfältige Einsatzmöglichkeiten unterstützt", erklärt Dr. Kim Nguyen, Managing Director D-Trust GmbH, der die Lösung auf der Omnicard in Berlin vom 21. bis 23. Januar 2014 vorstellt. (Bundesdruckerei: ra)

Bundesdruckerei: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Unternehmen

  • Joint Ventures für industrielle Security

    Trend Micro und Moxa stellten die erste gemeinsam entwickelte Sicherheitslösung ihres Joint Ventures TXOne Networks vor. Das neue industrielle Intrusion-Prevention-System (IPS), das sich aktuell im Beta-Status befindet, entdeckt und blockiert weitverbreitete Exploits und bietet Whitelisting für OT-Umgebungen (Operational Technology/Betriebstechnik). Die Lösung wurde erstmals auf dem Stand von Trend Micro (Halle 6, Stand B16) auf der diesjährigen Hannover Messe (1. bis 5. April, Deutsche Messe Hannover) gezeigt.

  • Neue Denk- und Lösungsansätze

    Mit X-Labs gründet Forcepoint eine weltweit eine Forschungseinrichtung und ein globales Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Verhaltenswissenschaft. Erstmalig arbeiten Sicherheitsforscher, Datenwissenschaftler, Psychologen und Spionageabwehrspezialisten zusammen, um verhaltensbasierte Sicherheitslösungen rund um das Thema Mensch und Maschine zu entwickeln. Dabei greifen die X-Labs-Spezialisten auf Daten und Erkenntnisse aus dem gesamten Forcepoint-Produktportfolio zurück, um Innovationen im Bereich Risk Adaptive Protection voranzutreiben.

  • Orange im europäischen Cybersicherheitsmarkt

    Orange hat die Übernahme der SecureData Group für einen nicht offen gelegten Betrag bekannt gegeben. Die Akquisition ist weiterer Schritt, um die Position von Orange im europäischen Cybersicherheitsmarkt zu stärken. Das britische Unternehmen SecureData ist der größte unabhängige Cybersicherheitsdienstleister in Großbritannien. Das Unternehmen blickt auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte zurück und bietet integrierte Cyber-Lösungen zur Risikobewertung, Erkennung von Bedrohungen, zum Schutz der IT-Ressourcen von Kunden und zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle an. Der führende Beratungsarm des Unternehmens, SensePost, genießt weltweites Ansehen für seine Expertise in den Bereichen Cyberkriminalität, Forschung zu Cybersecurity und Sicherheitstests. SecureData erzielte 2018 einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Euro und verzeichnet seit 2016 konstante Wachstumsraten von rund 20 Prozent.

  • Zusätzliche Garantie auf USV-Batterien

    Anmelden, registrieren und Garantie verlängern - Mit einer besonderen Aktion startet APC by Schneider Electric in das neue Jahr. Reseller und Endkunden, die bis Jahresende ihre SmartConnect-Modelle auf dem APC-Webportal registrieren lassen, erhalten auf die Batterie eine zusätzliche Garantie von einem Jahr. Die Garantie verlängert sich damit kostenfrei von zwei auf insgesamt drei Jahre.

  • IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen

    NTT Security (Germany) arbeitet an der Entwicklung von Vehicle Security Operation Centers (V-SOCs). Automobilhersteller können die IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen damit deutlich reduzieren. Mit der zunehmenden Digitalisierung von Fahrzeugen, unter anderem für Connected Cars und autonomes Fahren, rückt auch die Sicherheit der IT-Systeme in den Fokus von Fahrzeugherstellern. Das Risiko, dass Fahrzeuge angegriffen werden können, ist beträchtlich: Es reicht vom Öffnen einzelner Fahrzeuge per App über das verdeckte Anlegen von Benutzerprofilen bis zum Manipulieren kompletter Fahrzeugdaten. Bei ungesicherten Systemen kann ein Angreifer ohne weiteres feststellen, wer wann auf welchem Weg wohin gefahren ist und wie lange er sich wo aufgehalten hat. Im schlimmsten Fall können Hacker ganze Fahrzeugflotten lahm legen oder, noch schlimmer, sogar Unfälle provozieren.