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Cyberkriminalität ein weltumspannendes Phänomen


Gemeinsam gegen Cyberkriminalität: "German Competence Centre against Cybercrime e. V." (G4C) und BKA unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
Sicherheit im Internet kann nur durch Kooperationen gewährleistet werden

(14.02.14) - Vertreter des neu gegründeten Vereins "German Competence Centre against Cybercrime e. V.", kurz G4C, und BKA-Präsident Jörg Ziercke haben im Bundeskriminalamt (BKA) Wiesbaden eine Vereinbarung über die Kooperation im Phänomenbereich Cyberkriminalität unterzeichnet. Für G4C unterschrieben die Vereinsvorstände Alexander Klotz (HypoVereinsbank), Heiko Wolf (ING-DiBa) und Roland Wolf (Commerzbank). Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit, die mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung formal besiegelt wird, steht die Optimierung des Schutzes vor Cyberkriminalität.

Der Verein G4C bildet ein in dieser Form neuartiges operatives Zentrum, in dem die Mitglieder aus der Wirtschaft in Kooperation mit dem BKA Informationen austauschen, Maßnahmen zum Schutz vor Cyberkriminalität entwickeln und Lösungen zu aktuellen und zukunftsorientierten Themen im Phänomenbereich Cyberkriminalität erarbeiten. Im Vordergrund steht dabei zunächst das Thema Betrug im Online-Banking.

Das German Competence Centre against Cybercrime ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wiesbaden. Er wird seine operative Tätigkeit in den nächsten Monaten aufnehmen. Derzeit wird der Verein von drei Unternehmen aus der Finanzbranche getragen (Commerzbank, INGDiBa und HypoVereinsbank), die je ein Mitglied des Vorstands stellen. Die Mitgliedschaft von Organisationen und Unternehmen auch aus anderen Branchen sowie von weiteren Kompetenzträgern auf dem Gebiet der Cybersicherheit wird angestrebt.

BKA-Präsident Jörg Ziercke sagte: "Sicherheit im Internet kann nur durch Kooperationen gewährleistet werden. Sie sind der Schlüssel, um die in Unternehmen, Forschungsinstituten, Wirtschaft und Wissenschaft vorhandene Fachkompetenz umfassender in die Bekämpfung der Cyberkriminalität einzubeziehen. Der zeitnahe Austausch über neue modi operandi ist entscheidend, um Täter möglichst schnell an der Begehung weiterer Straftaten zu hindern." G4C begrüßt die Unterzeichnung als wichtigen Schritt: "Unser Ziel ist der Aufbau und die Optimierung von Schutzmaßnahmen vor Cyberkriminalität. Weil Cyberkriminalität ein weltumspannendes Phänomen ist, ist das BKA als nationale Zentralstelle der Deutschen Polizei mit seiner nationalen wie internationalen Vernetzung der richtige Partner für den Verein", erklärte G4C-Vorstand Roland Wolf. (Bundeskriminalamt: ra)


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