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Sichere & kontrollierte Vernetzung von Unternehmen


Volle Kontrolle: T-Systems schafft sicheren Handelsplatz für Datenaustausch
Souveräner, verschlüsselter und direkter Datenaustausch ohne zentrale Datenhaltung mit dem "Telekom Data Intelligence Hub" - Marktplatz für Echtzeit-Austausch von Daten für z.B. Produktionsvernetzung, Internet of Things und Datenanalyse

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T-Systems liefert jetzt einen wichtigen Baustein für die Digitalisierung der Industrie. Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom startet mit dem "Telekom Data Intelligence Hub" (Telekom DIH) eine Plattform für den sicheren Datenaustausch. Das Besondere daran: Der Datenverkehr wird unmittelbar und ausschließlich zwischen Unternehmen, die Daten liefern, und seinen Partnern in Ende-zu-Ende-Verschlüsselung abgewickelt – eine externe oder zentrale Datenspeicherung ist dafür nicht erforderlich.

Datenliefernde Unternehmen behalten dabei die volle Kontrolle über ihre Daten und können jederzeit steuern, an wen welche Daten in welchem Umfang weitergegeben werden. Dies dient beispielsweise dem vereinfachten Datenaustausch in Planung, Produktion und Logistik zwischen Herstellern und Lieferanten. So schafft der Telekom DIH eine wichtige Voraussetzung für die digitale Fabrik.

Sicherer Handelsplatz für Daten
Über den reinen Datenaustausch hinaus bietet der Telekom DIH den einfachen Zugang zu Tools für die Weiterverarbeitung und Analyse von Daten, wie z.B. Internet-of-Things-Services und Anwendungen für maschinelles Lernen oder Künstliche Intelligenz. Damit steht erstmals ein sicherer Marktplatz zur Verfügung, auf dem Daten gehandelt und je nach Bedarf weiterverarbeitet und analysiert werden können. Die digitalen Services für den Marktplatz werden aus der sicheren Cloud der Deutschen Telekom erbracht. Der Telekom DIH wird im Laufe des zweiten Halbjahres 2018 für Kunden zur Verfügung stehen.
"Der Telekom Data Intelligence Hub ist ein sicherer Marktplatz für Daten, Daten-Analysewerkzeuge sowie Algorithmen über unterschiedliche Unternehmen und Industrien hinweg. Damit erfüllt er eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Anbietern von Daten und Lösungen sowie deren Nutzern, die es bisher im Bereich des Datenmanagements noch nicht gibt. Der Telekom DIH bietet eine ganzheitliche Marktübersicht von Daten, die einerseits frei zur Verfügung stehen, andererseits zum Kauf und Verkauf angeboten werden", erklärt Dr. Ingo Hofacker, verantwortlich für das IoT-Geschäft in der Deutschen Telekom.

Unternehmen können nun einfach und sicher ihre Daten monetarisieren, neue Geschäftsmodelle und datenbasierte Produkte oder Services entwickeln und dabei auf die hohen Datensicherheitsstandards der Deutschen Telekom vertrauen.

Salzgitter AG zeigte Anwendung auf Hannover Messe
Auf der Hannover Messe Industrie zeigten die Salzgitter AG und T-Systems ein gemeinsam erarbeitetes Anwendungsbeispiel für den Telekom DIH. Dabei nutzt der Stahlkonzern die Schnittstellen des Hub, um mit einem Vormaterial-Lieferanten automatisiert Daten zum Bestellprozess auszutauschen. Die Daten zu z.B. Stahlgüte oder Lieferwegen stammen aus verschiedenen Systemen und sind daher zu großen Teilen nicht kompatibel.

Für eine Verarbeitung in den Systemen des jeweils anderen Geschäftspartners mussten solche Daten bislang aufwändig übersetzt und angepasst werden. Mit dem Telekom DIH erfolgt nun ein intelligenter und automatisierter Abgleich und Austausch der Daten zwischen der Salzgitter AG und ihrem Lieferanten. Dadurch steigt die Verarbeitungsgeschwindigkeit massiv bei gleichzeitig drastisch reduziertem Koordinationsaufwand für alle am Datenaustausch Beteiligten.

Herausforderung steigender Datenaustausch
Nach einer Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers teilen 74 Prozent aller mittleren und großen Unternehmen in Deutschland Daten mit Kunden und Geschäftspartnern. Dabei gehen drei von vier Unternehmen davon aus, dass die Notwendigkeit, eigene Daten zur Verfügung zu stellen, in den nächsten Jahren weiter stark zunehmen wird. Gleichzeitig sind die Unternehmen von der Sorge getrieben, im Zuge des Datenaustauschs die Souveränität über sensible, unternehmensinterne Daten zu verlieren und dabei Gefahr zu laufen, Geschäftsgeheimnisse preiszugeben.

Digitale Wirtschaft sicher vernetzt
Politik, Forschung und Industrie treiben daher mit Initiativen wie der International Data Spaces Association (IDSA), der auch die Deutsche Telekom angehört, die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft voran. Das Ziel des Forschungsprojekts IDSA unter Führung des Fraunhofer-Instituts ist die Schaffung von virtuellen Datenräumen, die einen sicheren Austausch von Daten und die einfache Verknüpfung in Geschäftsökosystemen auch über nationale Grenzen hinaus unterstützen. "Für Unternehmen ist es existentiell, ihre sensiblen Geschäftsinformationen zu schützen. Deswegen ist es enorm wichtig, dass sie mit dem Telekom Data Intelligence Hub die Möglichkeit haben, selbst entscheiden zu können, unter welchen Bedingungen sie Partnern ihre Daten zur Verfügung stellen", sagt Lars Nagel, Managing Director der IDSA.

T-Systems ist das erste Unternehmen, das die in der IDSA erarbeitete sichere Referenzarchitektur implementiert. Die Umsetzung wurde eng begleitet von den Spezialisten für IT und Cybersecurity der Deutschen Telekom. (Deutsche Telekom: ra)

eingetragen: 02.05.18
Newsletterlauf: 08.06.18

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Meldungen: Unternehmen

  • Fortschrittliche Predictive-Maintenance

    Aurora Labs erhält in einer ersten Finanzierungsrunde 8,4 Millionen US-Dollar. Die Finanzierung ermöglichen Fraser McCombs Capital sowie MizMaa Ventures, das bereits früher in Aurora Labs investiert hat. Das Unternehmen Aurora Labs, das bereits drei namhafte internationale OEM-Kunden hat, wird die finanziellen Mittel nutzen, um seine weltweite Marktpräsenz, nach der Eröffnung seiner deutschen Niederlassung im Mai, weiter auszubauen und seine Aktivitäten in Forschung und Entwicklung voranzutreiben. In einer Branche, in der Fahrzeuginnovationen maßgeblich durch Software vorangetrieben werden, sind Automobilhersteller mit immer kürzeren Entwicklungszyklen sowie häufigen und unvorhersehbaren Softwareproblemen konfrontiert, was zu höheren Rückrufraten führt.

  • Erkennung und Absicherung privilegierter Accounts

    Bomgar, Enterprise-Anbieterin für sichere Zugriffslösungen, wird Avecto übernehmen, eine englische Anbieterin für Privileged Endpoint Management. Avectos Defendpoint-Lösung verbindet Privileged Management und Application Control, um Tausende Endpunkte im Unternehmen zu schützten, indem Nutzer auch ohne Admin-Rechte gewisse administrative Tätigkeiten durchführen können. Durch Kombination von Avectos und Bomgars Privileged Account- und Session Management-Technologien werden Firmen in die Lage versetzt, nur die tatsächlich benötigten Benutzerrechte zuzuteilen und damit wirksame Sicherheitsvorkehrungen gegen die aktuell häufigsten Bedrohungen zu treffen.

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    Für die Datendiode vs-diode hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Zulassung bis zur Geheimhaltungsstufe GEHEIM erteilt. Die Datendiode des deutschen IT-Sicherheitsherstellers genua GmbH kann somit eingesetzt werden, um Daten in GEHEIM-eingestufte Netze zu übertragen. In Gegenrichtung wird dagegen jeglicher Informationsfluss abgeblockt, um das Abfließen geheimer Daten in ungesicherte Netze zuverlässig auszuschließen. Die vs-diode erreicht beim Einbahn-Datenverkehr bis zu 1 Gbit/s Durchsatz und ermöglicht die Übertragung großer Datenmengen in eingestufte Netze.

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    Matrix42 übernimmt EgoSecure, Anbieterin für Endpoint Security-Software. Die Mehrheit der Eigentumsanteile übernimmt Matrix42 von InfoWatch, einer Unternehmensgruppe für integrierte Lösungen zur Gewährleistung der Informationssicherheit. EgoSecure, mit Hauptsitz in Ettlingen bei Karlsruhe, hat sich seit über zehn Jahren auf den Schutz von Endgeräten und Daten spezialisiert. EgoSecure ist ein etablierter Softwareanbieter im deutschsprachigen und europäischen Markt mit über 2.000 Kunden und seit mehreren Jahren Technologiepartner von Matrix42. Matrix42 ist bereits letztes Jahr über eine Technologieallianz mit dem Security Start-up enSilo in den Markt für Endgerätesicherheit eingestiegen. Die Produkte für Datenverschlüsselung, Schnittstellen- und Applikationskontrolle sowie Security Monitoring vervollständigen nun die Matrix42 Endpoint Security Suite.

  • Keine umfassende IT-Sicherheitsstrategie

    Stormshield forciert im Zuge ihres Wachstumskurses in der DACH-Region ihre Aktivitäten in Österreich. Der französische Hersteller hat sein Team neu aufgestellt und erweitert. Mit Andreas Kroisenbrunner als neuem Sales Manager verstärkt Stormshield ihre Sales-Aktivitäten auf dem österreichischen Markt. Ziel ist es, mit der direkten Nähe zu den Unternehmen vor Ort diese für das Thema Cybersicherheit zu sensibilisieren und den Marktanteil weiter auszubauen. Was die firmeninterne IT-Sicherheit angeht, sind Österreichs Unternehmen deutlich im Rückstand. Laut der aktuellen PwC-Studie "Global State of Information Security Survey 2018" haben ganze 84 Prozent der österreichischen Unternehmen keine umfassende IT-Sicherheitsstrategie.