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Intelligente Lockfallen in Firmennetzwerken


Telekom will mit Sicherheitslösungen wachsen: Cyberangriffe auf Industrieanlagen und Identitätsdiebstahl steigen
Dr. Ferri Abolhassan führt neuen Bereich "Telekom Security"

(14.01.16) - Cyber Security ist auch 2016 ein Megatrend – fast jeder Internet-Benutzer kommt damit in Berührung. So wird immer mehr Schadsoftware (Malware) über Werbebanner auf populären Webportalen verteilt (Malvertising). Jeden Tag gibt es neue Phishing-Attacken und Angriffe auf die Infrastruktur von Unternehmen. Auch für das neue Jahr geben Security-Experten der Deutschen Telekom keine Entwarnung. Angriffe auf vernetzte Geräte und Prozesse werden weiter zunehmen, so die Prognose der Fachleute. Neben weiteren Attacken gegen die industrielle Produktionsinfrastruktur, zeichnen sich neue Angriffsvarianten auf Lösungen wie smarte Türschlösser oder Fitness Tracker ab. Auch Identitätsdiebstahl wird in den Augen der Fachleute weiter zunehmen und Schadsoftware zunehmend über Office-Dokumente verbreitet.

Die wachsenden Bedrohungen stellen erweiterte Anforderungen an die Cyberabwehr, die sich in drei wesentlichen Trends konkretisieren:

1. Das Risiko, das von Smartphones als mobilen Kleincomputern ausgeht, wird noch immer unterschätzt. Gerade Lücken wie "Stagefright" werden Schwachstellen einer zerklüfteten Infrastruktur mit einer Vielzahl von Soft- und Hardwareversionen im Mobilbereich weiter sichtbar machen. Funktionierender Antivirenschutz für mobile Geräte wird daher immer wichtiger.

2. Verhaltensbasierte Analyse und Analyse von Systemzuständen müssen stärker als bisher eingesetzt werden, um Angreifer innerhalb eines Systems noch schneller anhand von Anomalien im Verhalten oder des Zustands eines Systems erkennen zu können. Entsprechende Analysewerkzeuge werden zunehmend vom Privatkunden bis hin zum Großunternehmen eingesetzt, vom Firmennetzwerk bis zum Rechner und dem Smartphone.

3. Zusätzlich werden zunehmend intelligente Lockfallen in Firmennetzwerken eingesetzt, die Angreifer gezielt anlocken und damit sichtbar machen. Denkbar wäre der Einsatz von Honeypots oder gezielt platzierter vermeintlich relevanter Daten, die Angreifer innerhalb eines Systems anlocken könnten und so die Eindringlinge enttarnen würden.

Eine Antwort der Deutschen Telekom auf die wachsenden Herausforderungen ist die Gründung einer neuen Organisationseinheit für Sicherheitslösungen unter der Leitung von Dr. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer der IT Division von T-Systems. "Das Rennen zwischen Angreifern und Verteidigern nimmt immer mehr Fahrt auf. Zahlreiche Anwender, vom Privatsegment bis hin zu den großen Industriekunden, sind diesem Wettstreit nicht gewachsen. Die Entwicklung und vor allem die Einführung neuer Schutzkonzepte kann das hohe Tempo oft noch nicht mitgehen", begründet T-Systems Chef Reinhard Clemens den strategischen Schritt.

Die neue Einheit soll künftig die Sicherheitsbereiche aus verschiedenen Konzerneinheiten bündeln und so die Schlagkraft der Telekom am Markt für Cybersecurity-Lösungen erhöhen. Gleichzeitig will der Konzern durch Synergieeffekte die interne Sicherheit weiter stärken. "Die Telekom verfügt über jahrelange Expertise im Bereich Cybersicherheit und breite Erfahrung in Produktentwicklung und Partnering. Diese Kompetenz bündeln wir mit dem Ziel, uns ein großes Stück vom Kuchen zu sichern. Wir wollen künftig Privatkunden, kleine und mittelständische Betriebe und Großkunden gleichermaßen mit Sicherheitslösungen ausstatten, die bei der Infrastruktur beginnen und beim Endgerät enden", sagt Dr. Ferri Abolhassan. (Deutsche Telekom: ra)

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Meldungen: Unternehmen

  • Regeln zur Erkennung von Bedrohungen

    Kaspersky eröffnet ein neues Transparenzzentrum in Madrid und lädt vertrauenswürdige Partner und Regierungsvertreter dazu ein, den eigenen Quellcode zu untersuchen. Das Zentrum in Spanien ist Teil der unternehmensweiten globalen Transparenzinitiative und das erste von Kaspersky innerhalb der Europäischen Union. Im neu eröffneten Zentrum stellt Kaspersky Regierungen und Partnern Informationen zu seinen Produkten sowie deren Sicherheit zur Verfügung. Dazu zählen auch wesentliche und wichtige technische Unterlagen, die in einer sicheren Umgebung einer externen Überprüfung unterzogen werden können. Das neue Transparenzzentrum dient nicht nur zur Überprüfung des Codes, sondern auch als Informationszentrum, um mehr über die Technologie und Datenverarbeitungsverfahren von Kaspersky zu erfahren.

  • Schwachstellen in Druckumgebungen

    Angesichts der steigenden Bedrohungslage durch unbefugten Datenzugriff ist die Sicherheit einer der wichtigsten Aspekte in der heutigen Büroumgebung, die sich schnell verändert. Quocirca betont daher in seiner jüngsten Analyse "Global Print Security Landscape 2019*)" die Bedeutung des Themas im Hinblick auf die weitreichenden Auswirkungen, die sich wandelnde Arbeitsplätze/ Büroumgebungen auf ganze Organisationen haben können. Als einer der wichtigsten Anbieter in der Branche hat Konica Minolta die Druckersicherheit frühzeitig als zentrales Thema behandelt und in seinem breiten Produkt- und Dienstleistungsportfolio sichergestellt.

  • Schutzstrategien & -technologien entwickeln

    F-Secure schafft mit der "Tactical Defense Unit" eine neue Einheit, um stärkere Abwehrmechanismen und vorbeugende Maßnahmen zu entwickeln. Das Team besteht aus Forschern und Analysten, die für die Ausarbeitung ganzheitlicher Schutzstrategien verantwortlich sind. Diese stellen sicher, dass sich die Produkte und Dienstleistungen von F-Secure schneller voranschreitet als die Entwicklung von digitalen Bedrohungen für Menschen und Unternehmen. Die Tactical Defence Unit wird von Christine Bejerasco, Vice President bei F-Secure, geleitet. Zuvor leitete sie die Forschung und Entwicklung im Bereich der Desktop-Sicherheit. Das neue Team entwickelt Mechanismen zur Prävention und zum Schutz vor aktuellen und zukünftigen Bedrohungen. erfüllen.

  • Fahrerassistenzsysteme & autonome Fahrzeuge

    Das israelische Startup-Unternehmen TriEye, dessen innovative Kurzwellen-Infrarot-Sensortechnologie (SWIR) auch bei ungünstigen Wetter- und Nachtbedingungen eingesetzt werden kann, hat eine von Intel Capital angeführte Finanzierungsrunde der Serie A im Wert von 17 Mio. USD angekündigt. Zu den weiteren Investoren zählen Marius Nacht, Mitbegründer von Check Point Software Technologies, und TriEyes bestehender Investor Grove Ventures unter der Leitung des TriEye-Vorsitzenden Dov Moran, dem Erfinder des USB-Flash-Laufwerks und Mitbegründer von M-Systems. Seit der Gründung hat TriEye Investments von über 20 Millionen US-Dollar erhalten, einschließlich einer Startkapitalinvestition von 3 Millionen US-Dollar im November 2017 unter der Leitung von Grove Ventures.

  • Ist-Zustand von Cyber-Sicherheit

    Wie ist es um die Cyber-Sicherheit in den Ländern inner- und außerhalb Europas bestellt? Wie sieht die allgemeine Gesetzgebung rund um die digitale Sphäre aus? Diese Frage stellen sich vor allem jene Unternehmen, die in den betreffenden Ländern investieren wollen. Mit den neuen Cyber-Landscapes bietet Deloitte in Partnerschaft mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) auf dessen Website jetzt einen besonderen Service: Diese informiert detailliert über die Rechtslage zum Thema Cyber in ausgesuchten Regionen bzw. Ländern mit hoher Relevanz für die deutsche Industrie, etwa EU, USA, China etc.