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Erkennen zielgerichteter Angriffe


Eröffnung des neuen Cyber Defense Centers: Startschuss für intelligente Analyse-Tools zum Aufdecken von gezielten Cyberangriffen
Die Deutsche Telekom setzt in ihrem Cyberabwehrzentrum auf verhaltensbasierte Analysemethoden

(22.05.14) - Telekom-Chef Timotheus Höttges hat in Anwesenheit von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière das neue Cyber Defense Center der Deutschen Telekom in Bonn in Betrieb genommen. Das Zentrum soll künftig noch früher als bisher möglich Cyberangriffe auf die Deutsche Telekom erkennen, abwehren und verfolgen. "Eine gezielte Vorbeugung vor und die verlässliche Analyse von Cyberangriffen ist von größter Wichtigkeit. Daher begrüße ich die beispielhaften Anstrengungen der Deutschen Telekom AG" so Bundesinnenminister Thomas de Maizière.

"Sicherheit ist heute nicht mehr nur Prävention, sondern immer stärker Analyse. Mit unserem Cyber Defense Center entwickeln wir neue Analysestandards", sagte Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom anlässlich der Eröffnung.

Die Deutsche Telekom setzt in ihrem Cyberabwehrzentrum auf verhaltensbasierte Analysemethoden: Mittels spezieller Sensoren werden gezielt Verhaltensmuster erkannt, die auf einen Cyberangriff verweisen. Durch den punktuellen Ansatz reduziert diese Analysemethode die relevanten Datenmengen erheblich, die bisher zur Erkennung von Cyberangriffen untersucht werden mussten. Durch diese Analyse in Echtzeit ist es möglich, im Falle einer Attacke schnell Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Die eingesetzten Werkzeuge beruhen auf dem Gedanken eines modularen Sicherheitsansatzes: Es ergänzt präventive Maßnahmen dort, wo reine Abschottung nicht mehr möglich oder wirtschaftlich sinnvoll ist. Für Großkunden wird T-Systems aus dem Abwehrzentrum heraus neue Security-Dienste entwickeln, die das bisherige Angebot unter dem Titel "Advanced Cyber Defense" ergänzen.

Basisdienstleistungen für das neue Zentrum erbringt das bisherige Telekom Cyber Emergency Response Team (CERT), das Cybervorfälle weltweit beobachtet, analysiert und Gegenmaßnahmen entwickelt. Das Team teilt weltweit sein Wissen mit CERTs von Behörden, Institutionen und Unternehmen sowie mit Fachleuten und Virenschutz-Herstellern. Es zeichnet umfassende Lagebilder von Cyberbedrohungen und -angriffen und ergreift notwendige Gegenmaßnahmen. T-Systems bietet seit Jahren Sicherheitsdienstleistungen und befasst sich mit dem Erkennen zielgerichteter Angriffe, dem Aufspüren bislang unbekannter Schwachstellen in Netzen und Softwaresystemen (Penetrationstests) sowie der Analyse digitaler Spuren von Cyberangriffen. (Deutsche Telekom: ra)

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Meldungen: Unternehmen

  • Joint Ventures für industrielle Security

    Trend Micro und Moxa stellten die erste gemeinsam entwickelte Sicherheitslösung ihres Joint Ventures TXOne Networks vor. Das neue industrielle Intrusion-Prevention-System (IPS), das sich aktuell im Beta-Status befindet, entdeckt und blockiert weitverbreitete Exploits und bietet Whitelisting für OT-Umgebungen (Operational Technology/Betriebstechnik). Die Lösung wurde erstmals auf dem Stand von Trend Micro (Halle 6, Stand B16) auf der diesjährigen Hannover Messe (1. bis 5. April, Deutsche Messe Hannover) gezeigt.

  • Neue Denk- und Lösungsansätze

    Mit X-Labs gründet Forcepoint eine weltweit eine Forschungseinrichtung und ein globales Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Verhaltenswissenschaft. Erstmalig arbeiten Sicherheitsforscher, Datenwissenschaftler, Psychologen und Spionageabwehrspezialisten zusammen, um verhaltensbasierte Sicherheitslösungen rund um das Thema Mensch und Maschine zu entwickeln. Dabei greifen die X-Labs-Spezialisten auf Daten und Erkenntnisse aus dem gesamten Forcepoint-Produktportfolio zurück, um Innovationen im Bereich Risk Adaptive Protection voranzutreiben.

  • Orange im europäischen Cybersicherheitsmarkt

    Orange hat die Übernahme der SecureData Group für einen nicht offen gelegten Betrag bekannt gegeben. Die Akquisition ist weiterer Schritt, um die Position von Orange im europäischen Cybersicherheitsmarkt zu stärken. Das britische Unternehmen SecureData ist der größte unabhängige Cybersicherheitsdienstleister in Großbritannien. Das Unternehmen blickt auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte zurück und bietet integrierte Cyber-Lösungen zur Risikobewertung, Erkennung von Bedrohungen, zum Schutz der IT-Ressourcen von Kunden und zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle an. Der führende Beratungsarm des Unternehmens, SensePost, genießt weltweites Ansehen für seine Expertise in den Bereichen Cyberkriminalität, Forschung zu Cybersecurity und Sicherheitstests. SecureData erzielte 2018 einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Euro und verzeichnet seit 2016 konstante Wachstumsraten von rund 20 Prozent.

  • Zusätzliche Garantie auf USV-Batterien

    Anmelden, registrieren und Garantie verlängern - Mit einer besonderen Aktion startet APC by Schneider Electric in das neue Jahr. Reseller und Endkunden, die bis Jahresende ihre SmartConnect-Modelle auf dem APC-Webportal registrieren lassen, erhalten auf die Batterie eine zusätzliche Garantie von einem Jahr. Die Garantie verlängert sich damit kostenfrei von zwei auf insgesamt drei Jahre.

  • IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen

    NTT Security (Germany) arbeitet an der Entwicklung von Vehicle Security Operation Centers (V-SOCs). Automobilhersteller können die IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen damit deutlich reduzieren. Mit der zunehmenden Digitalisierung von Fahrzeugen, unter anderem für Connected Cars und autonomes Fahren, rückt auch die Sicherheit der IT-Systeme in den Fokus von Fahrzeugherstellern. Das Risiko, dass Fahrzeuge angegriffen werden können, ist beträchtlich: Es reicht vom Öffnen einzelner Fahrzeuge per App über das verdeckte Anlegen von Benutzerprofilen bis zum Manipulieren kompletter Fahrzeugdaten. Bei ungesicherten Systemen kann ein Angreifer ohne weiteres feststellen, wer wann auf welchem Weg wohin gefahren ist und wie lange er sich wo aufgehalten hat. Im schlimmsten Fall können Hacker ganze Fahrzeugflotten lahm legen oder, noch schlimmer, sogar Unfälle provozieren.