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Schaulaufen der IT-Sicherheitsbranche


23. Eicar Conference beschäftigt sich insbesondere mit Transparenz und Vertrauen von IT-Sicherheitsprodukten sowie mit Lösungen zu gestiegenen Datenschutzanforderungen
Top-Referenten aus Forschung und Entwicklung beleuchten brisante Trends auf der traditionsreichen Veranstaltung

(17.10.14) - Auch in ihrer 23. Auflage bietet die Eicar-Konferenz wieder einen spannenden Rahmen für IT-Sicherheitsexperten. Am 18. und 19. November findet die 23. Eicar Conference in den Dell Conference Facilities in Frankfurt am Main statt. Dort stellt die Eicar unter anderem ihre Initiativen in Bezug auf mehr Vertrauen und Transparenz in IT-Sicherheitsprodukten durch "Minimum Standards" vor. Darüber hinaus konnten weitere Top-Referenten gewonnen werden, die sich mit neuesten Bedrohungen und Anforderungen sowohl der IT Sicherheit als auch des Datenschutzes auseinander setzen und mögliche Wege zu Lösungen hierzu vorstellen.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Rechtsinformatik an der Universität Hannover und der Eicar trägt weitere Früchte. Prof. Dr. Nikolaus Forgò stellt das Forschungsprojekt der Europäischen Union "Mapping" vor. Mapping steht für Management Alternatives for Privacy and Internet Governance und wendet sich an Datenschützer und deren gestiegenen Anforderungen. Über die zweitägige Konferenz erstrecken sich noch weitere Datenschutzvorträge namhafter Vertreter, die insbesondere einen hohen Praxisbezug garantieren.

Neuer Ansatz für Zertifikation von IT-Sicherheitsprodukten?
Die Eicar Conference ist ein jährliches Schaulaufen der IT-Sicherheitsbranche. Insbesondere Akademiker und Vertreter aus diversen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen treffen sich zum Informationsaustausch und interessanten Vorträgen. Bei der händlerneutralen Veranstaltung geht es um hochkarätigen Know-how-Transfer. Diesen Transfer bündelt die Eicar nun im Bestreben einen neuen Ansatz zur Zertifikation von IT-Sicherheitsprodukten zu erarbeiten. In einer Keynote beschreibt der renommierte Professor Dr. Sachar Paulus das Thema "Evaluation and certification of security products" und beschreibt die aktuellen und neuen Anforderungen auf Produktebene. Damit gehen auch neue Evaluierungskriterien einher. Dies wird aus Praxissicht von einem der global führenden Fahnder von Internetkriminellen Christoph Fischer bestätigt. Er gibt Einsicht in die investigative Arbeit und setzt sich mit den Bedrohungen auseinander, die heute schon Realität sind.

"Dieses Jahr wird die 23. Auflage der Eicar-Konferenz ganz besonders interessant”, kommentiert Rainer Fahs, Chairman der Eicar. "Wir haben Top-Referentan am Start, die sich sowohl mit realen Bedrohungen als auch mit Auswirkungen auf den Datenschutz auf der einen und ein Umdenken in Bezug auf die Zertifikation von IT-Sicherheitsprodukten auf der anderen Seite auseinander setzen. Der Besucher bekommt Einsichten, die ihm normalerweise verborgen bleiben."

Auf der Eicar-Konferenz erhalten Besucher einen direkten Zugang zu Top-Experten der Branche und können sich eng mit ihnen austauschen. (Eicar: ra)

Eicar: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Unternehmen

  • Joint Ventures für industrielle Security

    Trend Micro und Moxa stellten die erste gemeinsam entwickelte Sicherheitslösung ihres Joint Ventures TXOne Networks vor. Das neue industrielle Intrusion-Prevention-System (IPS), das sich aktuell im Beta-Status befindet, entdeckt und blockiert weitverbreitete Exploits und bietet Whitelisting für OT-Umgebungen (Operational Technology/Betriebstechnik). Die Lösung wurde erstmals auf dem Stand von Trend Micro (Halle 6, Stand B16) auf der diesjährigen Hannover Messe (1. bis 5. April, Deutsche Messe Hannover) gezeigt.

  • Neue Denk- und Lösungsansätze

    Mit X-Labs gründet Forcepoint eine weltweit eine Forschungseinrichtung und ein globales Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Verhaltenswissenschaft. Erstmalig arbeiten Sicherheitsforscher, Datenwissenschaftler, Psychologen und Spionageabwehrspezialisten zusammen, um verhaltensbasierte Sicherheitslösungen rund um das Thema Mensch und Maschine zu entwickeln. Dabei greifen die X-Labs-Spezialisten auf Daten und Erkenntnisse aus dem gesamten Forcepoint-Produktportfolio zurück, um Innovationen im Bereich Risk Adaptive Protection voranzutreiben.

  • Orange im europäischen Cybersicherheitsmarkt

    Orange hat die Übernahme der SecureData Group für einen nicht offen gelegten Betrag bekannt gegeben. Die Akquisition ist weiterer Schritt, um die Position von Orange im europäischen Cybersicherheitsmarkt zu stärken. Das britische Unternehmen SecureData ist der größte unabhängige Cybersicherheitsdienstleister in Großbritannien. Das Unternehmen blickt auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte zurück und bietet integrierte Cyber-Lösungen zur Risikobewertung, Erkennung von Bedrohungen, zum Schutz der IT-Ressourcen von Kunden und zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle an. Der führende Beratungsarm des Unternehmens, SensePost, genießt weltweites Ansehen für seine Expertise in den Bereichen Cyberkriminalität, Forschung zu Cybersecurity und Sicherheitstests. SecureData erzielte 2018 einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Euro und verzeichnet seit 2016 konstante Wachstumsraten von rund 20 Prozent.

  • Zusätzliche Garantie auf USV-Batterien

    Anmelden, registrieren und Garantie verlängern - Mit einer besonderen Aktion startet APC by Schneider Electric in das neue Jahr. Reseller und Endkunden, die bis Jahresende ihre SmartConnect-Modelle auf dem APC-Webportal registrieren lassen, erhalten auf die Batterie eine zusätzliche Garantie von einem Jahr. Die Garantie verlängert sich damit kostenfrei von zwei auf insgesamt drei Jahre.

  • IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen

    NTT Security (Germany) arbeitet an der Entwicklung von Vehicle Security Operation Centers (V-SOCs). Automobilhersteller können die IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen damit deutlich reduzieren. Mit der zunehmenden Digitalisierung von Fahrzeugen, unter anderem für Connected Cars und autonomes Fahren, rückt auch die Sicherheit der IT-Systeme in den Fokus von Fahrzeugherstellern. Das Risiko, dass Fahrzeuge angegriffen werden können, ist beträchtlich: Es reicht vom Öffnen einzelner Fahrzeuge per App über das verdeckte Anlegen von Benutzerprofilen bis zum Manipulieren kompletter Fahrzeugdaten. Bei ungesicherten Systemen kann ein Angreifer ohne weiteres feststellen, wer wann auf welchem Weg wohin gefahren ist und wie lange er sich wo aufgehalten hat. Im schlimmsten Fall können Hacker ganze Fahrzeugflotten lahm legen oder, noch schlimmer, sogar Unfälle provozieren.