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Schwachstelle in der OpenSSL-Bibliothek


F5 mildert Auswirkungen des Heartbleed-Bug: Es besteht meist geringer oder kein Handlungsbedarf für Kunden
Mit dem erweiterbaren "iRules" von F5 können Kunden auf einfache Weise verhindern, dass Angriffe Schwachstellen wie Heartbleed nutzen

(15.04.14) - Als Reaktion auf die weit verbreitete Besorgnis über den kürzlich bekanntgewordenen OpenSSL Heartbleed-Bug und die damit verbundenen Angriffe, veröffentlicht F5 Networks eine Stellungnahme sowie einfache Anleitungen für ihre Kunden. Unternehmen, die den "BIG-IP Local Traffic Manager" (LTM) von F5 im Einsatz haben, um SSL-Verbindungen zu terminieren, verfügen bereits über die notwendigen Schutzvorkehrungen, um ihre Anwendungen gegen den sogenannten Heartbleed-Bug zu sichern. Bei Unternehmen, die SSL-Verbindungen auf Applikations-Servern terminieren (also nicht den SSL-Offload von F5 nutzen), kann die Bedrohung durch den offenen, erweiterbaren "F5 iRules" unmittelbar reduziert werden.

"Unternehmen, die den "F5 BIG-IP Local Traffic Manager" mit dem integrierten SSL-Stack nutzen, schützen ihre Anwendungen bereits vor dem Heartbleed-Bug", so Mark Vondemkamp, VP Product Management Security bei F5. "Die Schutzmechanismen greifen seit der Einführung des Virus in OpenSSL."

Für alle, die F5 nicht zum SSL-Offload nutzen, bietet das Unternehmen einen wirksamen Ansatz, sich vor schweren und branchenweiten Schwachstellen wie Heartbleed zu schützen. Mit dem erweiterbaren iRules von F5 können Kunden auf einfache Weise verhindern, dass Angriffe Schwachstellen wie Heartbleed nutzen, um die Back-End-Server zu erreichen. Das bietet Schutz während Server-Zertifikate aktualisiert werden.

Weitere Informationen
Der Heartbleed-Bug nutzt eine Schwachstelle in der OpenSSL-Bibliothek und ermöglicht Hackern auf all die sensiblen Informationen zuzugreifen, die in der Regel durch TLS-Verschlüsselungen geschützt werden. TLS ist das Standard-Protokoll um Internetkommunikation wie E-Mail, Instant Messaging und VPNs, aber auch Applikationen zu schützen. Heartbleed ermöglicht Hackern, sensible Daten von Unternehmen, Regierungen aber auch persönliche Daten einzusehen und zu stehlen. Dadurch ist der Bug eine Gefahr für geistiges Eigentum, Staatsgeheimnisse und personenbezogene Daten. Er ermöglicht Angreifern auch die privaten Benutzernamen, Sitzungen und Passwörter anderer Nutzer aufzuheben. Damit können Hacker Nutzer und Services imitieren, was viele Dienstleistungen und Informationen anfällig für Angriffe und Diebstahl macht.

"Die Full-Proxy-Architektur von F5 ermöglicht den Schutz vor Zero-Day-Bedrohungen und Schwachstellen", sagte Vondemkamp. "Sie ist eine industrieerprobte Hochleistungslösung, die außergewöhnliche Sicherheit bietet, auch vor schweren Bedrohungen wie dem Heartbleed-Bug." (F5 Networks: ra)

F5 Networks: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Unternehmen

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    Firmen und Behörden können ab sofort ihre Sicherheitsentscheidungen auf einer fundierteren Basis treffen und ihre Investitionen dort fokussieren, wo sie am meisten bewirken. Möglich wird dies durch einzigartige Daten über Cyberbedrohungen, die der Verizon Risk Report (VRR), ein neues Rahmenwerk für Risikobewertungen, zur Verfügung stellt. Im "Verizon Risk Report" verbinden sich Erkenntnisse aus der umfangreichen Datenbank der Publikationsreihe Data Breach Investigations Report (DBIR) von Verizon über cyberkriminelle Aktivitäten mit der Expertise der Professional Services-Berater des Unternehmens sowie mit speziellen Datenquellen von Technologie-Anbietern, darunter BitSight, Cylance, Recorded Future und Tanium. Das Ergebnis ist ein automatisiertes, umfassendes Rahmenwerk, das aktuelle Sicherheitslücken, Schwachstellen und damit verbundenen Risiken in täglich aktualisierter Version aufzeigt.

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