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Neue Denk- und Lösungsansätze


Forcepoint gründet X-Labs: Weltweit erstes Forschungslabor für verhaltensbasierte Cybersecurity
Führende Spezialisten aus Sicherheitsforschung, Data Science, Psychologie und Spionageabwehr entwickeln Cybersecurity-Lösungen auf Basis menschlichen Verhaltens

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Mit X-Labs gründet Forcepoint eine weltweit eine Forschungseinrichtung und ein globales Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Verhaltenswissenschaft. Erstmalig arbeiten Sicherheitsforscher, Datenwissenschaftler, Psychologen und Spionageabwehrspezialisten zusammen, um verhaltensbasierte Sicherheitslösungen rund um das Thema Mensch und Maschine zu entwickeln. Dabei greifen die X-Labs-Spezialisten auf Daten und Erkenntnisse aus dem gesamten Forcepoint-Produktportfolio zurück, um Innovationen im Bereich Risk Adaptive Protection voranzutreiben.

X-Labs erweitert und entwickelt Cybersecurity-Lösungen mit klassischer Threat Intelligence und patentierten Behaviour-Analytics: Wie interagieren Mensch und Maschine mit Daten? Wann und warum wird auf Daten zugegriffen und wie werden diese verarbeitet oder analysiert? Unternehmen und Regierungsbehörden sollen so von flexiblen Cybersicherheitslösungen profitieren, die wachsenden und komplexen Cyberrisiken in einer sich wandelnden Bedrohungslandschaft effektiv begegnen.

In den letzten sieben Jahren haben Unternehmen weltweit mehr als eine Billion Dollar für Cybersicherheit ausgegeben. Die Erfolgsquote liegt bei 95 Prozent – für die Angreifer. Heutige Cyberrisiken erfordern neue Denk- und Lösungsansätze. Es gilt nicht mehr nur ein geschlossenes Firmennetzwerk gegen Gefahren von außen abzusichern. Vielmehr ist es wichtig, ein hybrides Konstrukt aus Firmennetzwerk und verschiedenen Cloud-Lösungen zu schützen. Die Konstante dabei: Menschen und Daten.

"Ziel von Forcepoint X-Labs ist es, digitale Identitäten und deren Cyberverhalten zu verstehen, insbesondere dann, wenn sie mit sensiblen Daten und geistigem Eigentum interagieren", berichtet Nicolas Fischbach, Chief Technology Officer von Forcepoint. "Unser Sicherheitsansatz liefert einzigartige Einblicke in das Verhalten von Mensch und Maschine. Konform mit aktuellen Datenschutzregelungen wie der DSGVO sind diese Erkenntnisse bisher noch nie in Sicherheitsprodukte integriert worden. Wir können so normales und anormales Verhalten in hybriden IT-Umgebungen erkennen und automatisierte, risikoadaptive Sicherheitslösungen für unsere Kunden bereitstellen."

X-Labs setzt auf KI und Adaptive Trust Profile
Unternehmen sind Millionen von Sicherheitsereignissen ausgesetzt und treffen daher häufig Schwarz-Weiß-Entscheidungen: zulassen oder verweigern. Dieser veraltete Sicherheitsansatz erschwert es, einen Angriff bereits im Vorfeld zu verhindern und gefährdet darüber hinaus die Produktivität des Unternehmens. Menschen und Maschinen, sogenannte "Entities" in einem Netzwerk, stellen ein dynamisches Risiko für Unternehmen dar, das sich innerhalb von Sekunden verändern kann.

Die X-Labs-Spezialisten nutzen daher das Adaptive Trust Profile (ATP). Das ATP ist eine Sammlung von Eigenschaften, Mustern und Schlussfolgerungen einzelner Entities. Es arbeitet mit Forcepoints Analytik-Algorithmen, die Daten von Sensoren sammeln – seien es Cloud-, Endpoint-, Drittanbieteranwendungen oder Services (einschließlich SaaS).

KI-Modelle innerhalb des ATP setzen die Ereignisse in den richtigen Kontext und berechnen einen Risikowert für jede Einheit auf Basis eines umfangreichen Verhaltenskatalogs, der unzählige Szenarien beinhaltet. Greift ein bestimmter Account etwa von einem anderen Ort als üblich auf Daten zu, beziehungsweise meldet er sich von einem bisher nicht genutzten Gerät an, oder möchte er Daten nutzen, die nicht in seinen Aufgabenbereich fallen, wird ein erhöhtes Risiko festgestellt und es kann entsprechend gehandelt werden.

Security-Experten können sich voll und ganz auf relevante, auffällige Entities und Aktivitäten konzentrieren, ohne Rückstau von Warnmeldungen wie bei herkömmlichen Sicherheitstools. Gleichzeitig minimieren CISOs und CIOs so klassische Security-Reibungspunkte, was unterbesetzte Sicherheitsteams entlastet und zur Produktivitätssteigerung beiträgt. Darüber hinaus lässt sich die Zeit, die benötigt wird, um Risiken zu erkennen, auf wenige Sekunden reduzieren.

"Wir bewegen uns weg von reaktiven Ja- und Nein-Sicherheitsentscheidungen hin zu dynamisch bewerteten, risikobasierten Entscheidungen", so Raffael Marty, Vice President of Research and Intelligence bei Forcepoint. "Indem wir Threat Intelligence mit Verhaltensforschung verbinden und Erkenntnisse daraus nahtlos in unsere Produkte integrieren, bieten wir echte Risk Adaptive Protection, die das Verhalten von Mensch und Maschine versteht."

Weltweite X-Labs Teams
Die Spezialisten von X-Labs sind weltweit verteilt, darunter Teams mit Sitz in Austin, Texas; Baltimore, Maryland; San Diego, Kalifornien; Cork und Dublin, Irland; Reading, Großbritannien; und Helsinki, Finnland. Künftig fließen die Erkenntnisse der X-Labs auch in die neue Cloud-basierte Forcepoint Converged Security Platform mit ein, um Risk Adaptive Protection automatisiert auf die gesamte On-Premise- und Cloud-Infrastruktur eines Unternehmens auszuweiten. (Forcepoint: ra)

eingetragen: 02.04.19
Newsletterlauf: 24.04.19

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Meldungen: Unternehmen

  • Varonis tritt Allianz für Cyber-Sicherheit bei

    Varonis Systems, Spezialistin für Datensicherheit, Bedrohungserkennung und -abwehr sowie Compliance, ist der Allianz für Cyber-Sicherheit beigetreten. Angesichts der zunehmenden Vernetzung, sich stets weiter entwickelnden Cyberbedrohungen und immer professionelleren (und oftmals staatlich geförderten) Akteuren sieht Varonis in breiten Bündnissen einen wesentlichen Baustein für eine wirkungsvolle Verteidigung. "Sicherheitsbedrohungen kennen weder Unternehmens- noch Landesgrenzen, also müssen wir bei der Abwehr ebenfalls neu denken und verstärkt auf Zusammenarbeit setzen", erklärt Thomas Ehrlich, Country Manager DACH von Varonis. "Nur wenn Sicherheitsanbieter, Unternehmen und staatliche Stellen kooperieren, können wir die enormen Sicherheitsherausforderungen meistern."

  • Benutzerfreundliche mobile Authentisierung

    AdNovum ist neues Sponsor-Mitglied der Fido Alliance. Die "Nevis Security Suite" des Schweizer Software-Unternehmens unterstützt die sichere und bequeme Mobile-Authentisierung nach Fido-Standard seit Herbst 2018. Mit ihrem Engagement will AdNovum der Verbreitung passwortloser Authentisierungsmethoden auf der Basis eines offenen Standards zusätzlichen Schub verleihen. Die 2012 entstandene Fido Alliance hat zum Ziel, die Interoperabilität zwischen den Technologien zur starken Authentisierung zu verbessern und die Probleme anzugehen, die den Benutzern von Websites und Applikationen durch die Vielzahl von Benutzernamen und Passwörtern entstehen. Benutzernamen und Passwörter sind schwierig zu erfinden und in Erinnerung zu behalten, falls sie auch nur halbwegs sicher sein sollen, und können gestohlen und missbraucht werden.

  • Schutz vor Cyberangriffen

    Zum ersten Mal haben zwei Unternehmen mit der Akkreditierung der französischen National Cybersecurity Agency (ANSSI) eine strategische Partnerschaft zum Schutz der Sicherheit von Operators of Vital Importance (OIV) und Operators of Essential Services (OSE) geschlossen. Die Kunden profitieren von der kombinierten Expertise der beiden Unternehmen und einem sehr hohen Maß an Schutz vor, Erkennung von und Reaktion auf Cyberangriffe(n).

  • Umsetzung von Vorgaben des Cert+

    Um sich gegen Cyber-Gefahren zu schützen, sind KMU in der Praxis auf Systemhäuser und deren Expertise angewiesen. IT-Sicherheit ist dadurch individuell und nicht standardisiert. Das neue Zertifikat "Unified Security Cert+" ändert das grundlegend und schafft im Bereich KMU einen klar definierten, unabhängigen IT-Sicherheitsstandard. Als zusätzliche Weiterbildung können Systemhäuser und MSP durch den Titel eines Sachverständigen neue Möglichkeiten und Reputation erhalten.

  • Einfachere und stärkere Authentifizierung

    Das World Wide Web Consortium (W3C) und die FIDO Alliance gaben bekannt, dass die Spezifikation Web Authentication (WebAuthn) jetzt ein offizieller Web-Standard ist. Dies ist ein großer Fortschritt in dem Bestreben, das Web für die Benutzer auf der ganzen Welt sicherer - und anwenderfreundlicher - zu machen. Die WebAuthn-Empfehlung des W3C, eine Kernkomponente der FIDO2-Spezifikationen der FIDO Alliance, ist ein Browser-/Plattformstandard für eine einfachere und stärkere Authentifizierung. WebAuthn wird bereits in Windows 10, Android und Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge und Apple Safari (Vorschau) unterstützt. Mit WebAuthn können sich die Benutzer mit dem Gerät ihrer Wahl in ihre Internetkonten einloggen. Webservices und Apps können - und sollten - diese Funktionalität aktivieren, damit ihre Nutzer sich mit biometrischen Verfahren, mobilen Geräten und/oder FIDO Security-Keys anmelden können. Das ist einfacher und gewährleistet deutlich höhere Sicherheit als eine Anmeldung nur mit Passwörtern.