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IBM kämpft mit Finanzbranche gegen Hacker


Anti-Hacker-Koalition der Finanzbranche setzt auf IBM X-Force Exchange
IBM unterstützt Cybergefahren-Austauschplattform Soltra Edge

(04.11.15) - IBM wird beim Thema Cybersicherheit künftig enger mit der Finanzbranche zusammenarbeiten. Das gaben Unternehmensvertreter auf der "Sibos"-Finanzfachmesse in Singapur bekannt. Dabei geht es um den besseren Austausch von Informationen zu Cyberbedrohungen. Mitglieder des Financial Services Information Sharing and Analysis Center (FS-ISAC) erhalten privilegierten Zugriff auf die IBM Austauschplattform für Cybergefahren, IBM X-Force Exchange. Das FS-ISAC ist eine Non-Profit-Organisation der Finanzbranche. Zusätzlich wird "IBM künftig Soltra Edge" unterstützen, eine Cyber-Threat-Intelligence-Sharing-Lösung, die von Soltra geschaffen wurde. Soltra ist ein Joint-Venture zwischen The Deposit Trust & Clearing Corporation (DTCC) und dem FS-ISAC.

"Was Cyberkriminelle der Wirtschaft meist voraushaben, ist, dass sie Informationen untereinander teilen", sagt Gerd Rademann, Business Unit Executive, IBM Security Systems für Deutschland, Österreich und die Schweiz. "IBM hat Anfang 2015 mit X-Force Exchange erstmals eine IT-Plattform geschaffen, über die Unternehmen, unabhängige Experten und IBM Sicherheitsforscher sich über Cyberbedrohungen austauschen können. Es stärkt den Finanzsektor, dass auch das Financial Services Information Sharing and Analysis Center künftig auf X-Force Exchange setzt, um seine Mitglieder bestmöglich vor Cybergefahren zu schützen."

Gemeinsam stark gegen Cyberkriminalität
Das Financial Services Information Sharing and Analysis Center (FS-ISAC) versorgt seine mehr als 6.500 Mitglieder weltweit mit Informationen über Cybergefahren. Die von der Finanzbranche gegründete Non-Profit-Organisation unterstützt auch andere Brancheninitiativen bei ihrem Kampf gegen Cybergefahren, darunter die des Öl- und Gassektors (ONG-ISAC), des Einzelhandels (R-CISC) oder die der Rechtsdienstleister (LS-ISAO).

"Das FS-ISAC hat rund um den Globus viele neue Mitglieder gewinnen können und der Informationsaustausch zwischen einzelnen Ländern und Sektoren nimmt spürbar zu", sagt Kris Herrin, Senior Vice President Global Business Services beim FS-ISAC. "Wir halten ständig Ausschau nach neuen Lösungen und Services für unsere Mitglieder. IBM wird uns helfen, Daten und Analysetools gezielter einzusetzen, um den Austausch von Informationen zwischen unseren Mitgliedern weiter zu automatisieren."

Soltra, Standards und Sponsoring
IBM wird künftig Soltra Edge unterstützen, eine Austauschplattform für Informationen zu Cybergefahren, ergänzend zu X-Force Exchange. Nutzer von Soltra Edge erhalten künftig Support von IBM Security Services Mitarbeitern direkt in ihrer Arbeitsumgebung und mittels Einbezug der Security Tools, die User bereits verwenden. Das reduziert die Dauer für die Analyse von Cybergefahren von Stunden auf Sekunden.

Der Support für Soltra umfasst neben Beratung, Systemintegration und der weiteren Automatisierung von Prozessen auch bessere Unterstützung der Standards STIX (Structured Threat Information Expression), TAXII (Trusted Automated eXchange of Indicator Information) und CybOX (Cyber Observable eXpression). Außerdem wird IBM Sponsor des OASIS Cyber Threat Intelligence (CTI) Technical Committee, um die Entwicklung von Standards für den Austausch von Cyberinformationen zu fördern.

"Die Wirtschaft muss branchenübergreifend zusammenarbeiten, will sie im Kampf gegen heutige Cyberbedrohungen bestehen", sagt Mark Clancy, CEO von Soltra. "Wir sehen Soltra Edge als den Dreh- und Angelpunkt unserer Verteidigung und IBM kann uns helfen, diesen Schutz auf eine Vielzahl von Firmen und Geschäftssektoren auszudehnen." (IBM: ra)

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    NTT Security (Germany) arbeitet an der Entwicklung von Vehicle Security Operation Centers (V-SOCs). Automobilhersteller können die IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen damit deutlich reduzieren. Mit der zunehmenden Digitalisierung von Fahrzeugen, unter anderem für Connected Cars und autonomes Fahren, rückt auch die Sicherheit der IT-Systeme in den Fokus von Fahrzeugherstellern. Das Risiko, dass Fahrzeuge angegriffen werden können, ist beträchtlich: Es reicht vom Öffnen einzelner Fahrzeuge per App über das verdeckte Anlegen von Benutzerprofilen bis zum Manipulieren kompletter Fahrzeugdaten. Bei ungesicherten Systemen kann ein Angreifer ohne weiteres feststellen, wer wann auf welchem Weg wohin gefahren ist und wie lange er sich wo aufgehalten hat. Im schlimmsten Fall können Hacker ganze Fahrzeugflotten lahm legen oder, noch schlimmer, sogar Unfälle provozieren.