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Institutionalisierter Rahmen für Austausch


Gemeinsam gegen Cybercrime: McAfee ist Mitgründer der Cyber Threat Alliance
Fortinet, Palo Alto Networks, Symantec und McAfee setzten auf einen verbesserten Informationsaustausch, um Unternehmen noch besser gegen Cybercrime schützen zu können

(29.09.14) - Immer ausgefeiltere Angriffe lassen sich besser bekämpfen, wenn man so viel wie möglich über die zugrunde liegenden Methoden weiß. Deshalb trat McAfee, Teil von Intel Security, der "Cyber Threat Alliance" als Gründungsmitglied bei. Der Zusammenschluss der Sicherheitsexperten von Fortinet, Palo Alto Networks, Symantec und McAfee dient in erster Linie dem Ausbau des Informationsaustauschs über neue Angriffsarten und -wege.

Schon in der Vergangenheit haben Sicherheitsfirmen im Kampf gegen neue Bedrohungen zusammengearbeitet. Während sich der Austausch aber bislang meist auf Malware-Proben beschränkte, gehen die Initiatoren jetzt einige Schritte weiter. McAfee wird die Erfahrung und das Wissen seiner 450 McAfee-Lab-Analysten in 30 Ländern sowie die Erkenntnisse aus ihrer Threat Intelligence Exchange einbringen. Geteilt werden sollen im Rahmen der Cyber Threat Alliance zum Beispiel Informationen zu:

>> Zero-Day-Schwachstellen,
>> Botnet Command and Control Servern,
>> Malware für Mobilgeräte sowie
>> Gefährdungen im Zusammenhang mit Advanced Persisten Threats (APT).

"Unternehmen und Privatnutzer verlassen sich tagtäglich mehr auf digitale, vernetzte Dienste", erklärt Gert-Jan Schenk, EMEA und Kanada President bei McAfee, Teil von Intel Security. "Mit der steigenden Bedeutung des Internets steigt auch unsere Verwundbarkeit. Cyberkriminelle warten mit immer aggressiveren und ausgereifteren Angriffsmethoden auf. Wir begegnen dieser Entwicklung nicht nur mit innovativen technischen Lösungen, sondern auch durch eine vertiefte Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg. Mit der Cyber Threat Alliance schaffen wir einen institutionalisierten Rahmen für den kontinuierlichen Austausch über komplexe, multidimensionale Angriffe. Diese privatwirtschaftlich getragene Initiative zentraler Akteure der IT-Sicherheit ist ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen professionelle Cyberkriminelle."

Die Gründungsmitglieder Fortinet, Palo Alto Networks, McAfee und Symantec arbeiten nicht nur den Rahmen für die Alliance aus, sie werden ihr auch Ressourcen zur Verfügung stellen, um die effizientesten Mechanismen des Informationsaustauschs festzulegen. Vom Datenaustausch über fortschrittliche Angriffsmethoden versprechen sich die Gründer einen deutlichen Fortschritt im Kampf gegen Cyberkriminalität. (McAfee: ra)

McAfee: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Unternehmen

  • Regeln zur Erkennung von Bedrohungen

    Kaspersky eröffnet ein neues Transparenzzentrum in Madrid und lädt vertrauenswürdige Partner und Regierungsvertreter dazu ein, den eigenen Quellcode zu untersuchen. Das Zentrum in Spanien ist Teil der unternehmensweiten globalen Transparenzinitiative und das erste von Kaspersky innerhalb der Europäischen Union. Im neu eröffneten Zentrum stellt Kaspersky Regierungen und Partnern Informationen zu seinen Produkten sowie deren Sicherheit zur Verfügung. Dazu zählen auch wesentliche und wichtige technische Unterlagen, die in einer sicheren Umgebung einer externen Überprüfung unterzogen werden können. Das neue Transparenzzentrum dient nicht nur zur Überprüfung des Codes, sondern auch als Informationszentrum, um mehr über die Technologie und Datenverarbeitungsverfahren von Kaspersky zu erfahren.

  • Schwachstellen in Druckumgebungen

    Angesichts der steigenden Bedrohungslage durch unbefugten Datenzugriff ist die Sicherheit einer der wichtigsten Aspekte in der heutigen Büroumgebung, die sich schnell verändert. Quocirca betont daher in seiner jüngsten Analyse "Global Print Security Landscape 2019*)" die Bedeutung des Themas im Hinblick auf die weitreichenden Auswirkungen, die sich wandelnde Arbeitsplätze/ Büroumgebungen auf ganze Organisationen haben können. Als einer der wichtigsten Anbieter in der Branche hat Konica Minolta die Druckersicherheit frühzeitig als zentrales Thema behandelt und in seinem breiten Produkt- und Dienstleistungsportfolio sichergestellt.

  • Schutzstrategien & -technologien entwickeln

    F-Secure schafft mit der "Tactical Defense Unit" eine neue Einheit, um stärkere Abwehrmechanismen und vorbeugende Maßnahmen zu entwickeln. Das Team besteht aus Forschern und Analysten, die für die Ausarbeitung ganzheitlicher Schutzstrategien verantwortlich sind. Diese stellen sicher, dass sich die Produkte und Dienstleistungen von F-Secure schneller voranschreitet als die Entwicklung von digitalen Bedrohungen für Menschen und Unternehmen. Die Tactical Defence Unit wird von Christine Bejerasco, Vice President bei F-Secure, geleitet. Zuvor leitete sie die Forschung und Entwicklung im Bereich der Desktop-Sicherheit. Das neue Team entwickelt Mechanismen zur Prävention und zum Schutz vor aktuellen und zukünftigen Bedrohungen. erfüllen.

  • Fahrerassistenzsysteme & autonome Fahrzeuge

    Das israelische Startup-Unternehmen TriEye, dessen innovative Kurzwellen-Infrarot-Sensortechnologie (SWIR) auch bei ungünstigen Wetter- und Nachtbedingungen eingesetzt werden kann, hat eine von Intel Capital angeführte Finanzierungsrunde der Serie A im Wert von 17 Mio. USD angekündigt. Zu den weiteren Investoren zählen Marius Nacht, Mitbegründer von Check Point Software Technologies, und TriEyes bestehender Investor Grove Ventures unter der Leitung des TriEye-Vorsitzenden Dov Moran, dem Erfinder des USB-Flash-Laufwerks und Mitbegründer von M-Systems. Seit der Gründung hat TriEye Investments von über 20 Millionen US-Dollar erhalten, einschließlich einer Startkapitalinvestition von 3 Millionen US-Dollar im November 2017 unter der Leitung von Grove Ventures.

  • Ist-Zustand von Cyber-Sicherheit

    Wie ist es um die Cyber-Sicherheit in den Ländern inner- und außerhalb Europas bestellt? Wie sieht die allgemeine Gesetzgebung rund um die digitale Sphäre aus? Diese Frage stellen sich vor allem jene Unternehmen, die in den betreffenden Ländern investieren wollen. Mit den neuen Cyber-Landscapes bietet Deloitte in Partnerschaft mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) auf dessen Website jetzt einen besonderen Service: Diese informiert detailliert über die Rechtslage zum Thema Cyber in ausgesuchten Regionen bzw. Ländern mit hoher Relevanz für die deutsche Industrie, etwa EU, USA, China etc.