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Lösungen gegen Malware und Botnets


Microsoft schließt neue Partnerschaften im globalen Kampf gegen Cyberkriminalität
Internationale Zusammenarbeit mit der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Europol und FIS sollen das Internet für weltweite Nutzer sicherer machen

(13.03.14) - Microsoft schließt im weltweiten Kampf gegen die Cyberkriminalität drei neue Partnerschaften mit der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Europol und FIS. Ziel dieser Kooperationen ist es, die internationale Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden und der Privatwirtschaft zu verstärken und gemeinsam für mehr Sicherheit im Internet zu sorgen.

Vertreter von Microsoft sowie von OAS, Europol und FIS haben im Rahmen des ersten "Cybercrime Enforcement Summit" des Jahres eine Absichtserklärung unterzeichnet, ihre internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die weltweite Cyberkriminalität auszubauen. Gemeinsam wollen sie ihre juristischen und technischen Lösungen gegen Malware und Botnets austauschen sowie Vorhersagen über sich abzeichnende Malware-Bedrohungen ermöglichen. Auf diese Weise soll verstärkt gegen Cyberkriminelle vorgegangen und die Sicherheit für alle Internetnutzer weiter erhöht werden. Dies machten die Beteiligten auf dem "Cybercrime Enforcement Summit" vor mehr als 60 führenden Köpfen und Experten aus Strafverfolgungsbehörden, Wissenschaft und Privatwirtschaft deutlich. Die Konferenz folgt der Eröffnung des Microsoft Cybercrime Centers im vergangenen Herbst – einer Einrichtung, die von Microsoft speziell für den Kampf gegen die weltweite Cyberkriminalität ins Leben gerufen wurde.

"Cyberkriminelle stellen sich auf der Jagd nach Verbraucherdaten immer raffinierter an und machen dabei auch vor Kindern und Senioren nicht Halt", so Brad Smith, Microsoft Executive Vice President und General Counsel. "Diese Abkommen mit OAS, Europol und FIS werden der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor dabei helfen, den Kampf gegen die Cyberkriminalität effektiver zu gestalten und dabei die Privatsphäre unserer Kunden bestmöglich zu schützen."

Für das gemeinsame Ziel arbeitet Microsoft zum ersten Mal mit OAS zusammen. Die OAS wurde gegründet, um die Zusammenarbeit aller 34 unabhängigen Mitgliedsstaaten von Amerika zu stärken. Gemeinsam haben sie sich der Internetsicherheit verpflichtet, die durch effektive Präventivmaßnahmen zur Vorhersage, Feststellung und Abwehr von Cyberattacken gewahrt werden soll. "Wenn es um Cyberkriminalität geht, gibt es keine Grenzen. Cyberkriminelle gibt es überall auf der Welt. Für einzelne Organisationen ist es daher unmöglich, Cyberkriminalität allein zu bekämpfen", so OAS Botschafter Adam Blackwell. "Unsere Aufgabe ist es jetzt, die Stärke dieser Partnerschaften zu nutzen, um der Cyberkriminalität zu trotzen und das Internet für alle sicherer zu machen."

In der Vergangenheit kooperierte Microsoft bereits des Öfteren mit internationalen Strafverfolgungsbehörden. Ein Beispiel ist die jüngste Partnerschaft mit Europol zur erfolgreichen Abschaltung des gefährlichen ZeroAccess-Botnet, das bis zu 2 Millionen Computer infiziert und Millionen Dollar von Online-Werbetreibenden gestohlen hat. Europol besitzt in ihrem Headquarter in Den Haag (Niederlande) ein eigenes europäisches Cybercrime Centre (EC3). Von dort aus hat die Organisation bereits zahlreiche Operationen gegen die weltweite Cyberkriminalität unterstützt. Die Vereinbarung festigt einmal mehr das Engagement von Europol, auch in Zukunft gezielte und effektive Ansätze zur Bekämpfung der Cyberkriminalität in Europa bereitzustellen. "Die erfolgreiche Zerschlagung des ZeroAccess-Botnet hat gezeigt, wie viel Power wir gemeinsam entwickeln können, um Cyberkriminelle von ihren Machenschaften abzubringen", sagte Europols Assistant Director Troels Oerting, der auch das EC3 leitet. "Diese Art der Zusammenarbeit ist genau das, was wir brauchen, um Cyberkriminalität zu unterbinden. Und genau deshalb arbeiten wir jetzt noch enger mit Microsoft zusammen. Gemeinsam sagen wir den Cyberkriminellen den Kampf an."

Insbesondere Finanzverbrechen stellen im Internet eine ernsthafte Bedrohung dar. Als weltweit größter Anbieter von Finanztechnologien steht FIS an vorderster Front, wenn es um die Sicherheit von E-Payment und Finanztransaktionen geht. Mit der Unterzeichnung der aktuellen Vereinbarung macht FIS einen weiteren wichtigen Schritt, um ihre Kunden aus dem Finanzdienstleistungssektor vor Cyberkriminalität zu schützen. "Diese Partnerschaft mit Microsoft wird direkt dazu beitragen, die Kunden von FIS noch besser vor Cyberkriminalität zu schützen und weltweite Finanztransaktionen sicherer zu gestalten", so Greg Montana, Executive Vice President und Chief Risk Officer, FIS. "Eine Partnerschaft mit Unternehmen wie Microsoft, die zu jeder Zeit wirksame Maßnahmen zur Bewältigung von Cybercrime-Attacken bereitstellen, ist für uns von großem Vorteil. Wir freuen uns auf eine lange und für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit." (Microsoft: ra)

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Meldungen: Unternehmen

  • Vorschriftenkonforme VS-Bearbeitung

    Die IT-Dienstleisterin Materna Information & Communications SE erweitert jetzt ihr Lösungsangebot im Bereich der sicheren Verwaltungsakte für Kunden aus dem Public Sector und kooperiert mit dem Security-Spezialistin secunet Security Networks AG. Zukünftig sollen durch die Integration von Produkten beider Häuser "sichere E-Akte"-Lösungen entstehen, welche den Umgang mit digitalen Verschlusssachen innerhalb von E-Akte-Systemen für Bundes- und Landesverwaltungen ermöglicht. In vielen Verwaltungen werden elektronische Akten in Dokumenten-Management-Systemen gepflegt. Diese sind mit Sicherheitsvorkehrungen für den Zugriff auf Akten, Vorgänge oder Dokumente ausgestattet. Dennoch fehlen solchen E-Akte-Systemen das bei Verschlusssachen (VS) durch Vorschriften geforderte Sicherheitsniveau und die entsprechenden Nachweise.

  • "Secure all the way"

    Die befine Solutions AG hat am 7. Mai 2019 ihren Namen zu Cryptshare AG geändert. Der deutsche Software-Anbieter trägt damit einer Erfolgsgeschichte Rechnung, die vor fast zwei Jahrzehnten begann und nun ihren vorläufigen Höhepunkt nimmt. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 hat der Anbieter aus Freiburg im Breisgau ein breites Spektrum an Software-Lösungen geschaffen, die sich branchenübergreifend an die Bedürfnisse von Unternehmen und Organisationen in der ganzen Welt richten. Im Laufe der Zeit ist die Zahl der Mitarbeiter auf 60 gestiegen, inzwischen gibt es Vertriebsstandorte in Großbritannien sowie den Niederlanden und eine Tochtergesellschaft in den USA. Unter den Innovationen des Anbieters hat sich Cryptshare zu der mit Abstand erfolgreichsten entwickelt, sie steht seit langem im Fokus der Entwicklung und ist in mehreren Editionen sowie Sprachversionen verfügbar. Mit der Kommunikationslösung lassen sich E-Mails und Dateien jeder Größe und Art einfach und sicher, nachvollziehbar und kostengünstig austauschen. Gleichzeitig lässt sich die Lösung durch die verfügbare API in bestehende Systeme integrieren und Prozesse im Dateitransfer automatisieren. Inzwischen ist sie in mehr als 2.000 Unternehmen in über 30 Ländern bei rund vier Millionen Anwendern im Einsatz.

  • Vereinte Kräfte im Kampf gegen Malware

    Tabidus Technology läutet den Start für einen neuen Umgang mit IT-Sicherheitsherstellern und -technologien zum Schutz vor Viren und Malware ein. Noch bis Ende September 2019 können sich Unternehmen für den kostenfreien und unverbindlichen Test der innovativen IT-Sicherheitslösung United Endpoint Protector für Windows-Clients und -Server registrieren. Nach dem Motto "Sicherheitsanbieter aktivieren statt installieren" bündelt Tabidus Technology die Sicherheitspotentiale namhafter Anti-Malware-Hersteller in einem universellen Scan-Framework, um Unternehmen einen besseren und einfacheren Schutz vor Cyberbedrohungen zu bieten. Der besondere Vorteil dieses Ansatzes liegt in der flexiblen Einsatz- und Kombinationsmöglichkeit der verschiedenen Anbieter. Diese können per Knopfdruck aktiviert und ohne zusätzlichen Installationsaufwand zum Einsatz gebracht werden.

  • IT-Security-Industrie: Die wichtigsten Zielmärkte

    Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) hat seine Mitglieder nach Präferenzen bei IT-Sicherheitsmessen und nach den wichtigsten Zielmärkten befragt. it-sa Nürnberg und RSA San Francisco bzw. die D-A-CH-Region und die USA werden am häufigsten genannt. Die im Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) organisierte IT-Sicherheitswirtschaft ist national und international auf verschiedenen Messen engagiert. Die branchenrelevanten Messen haben sich entsprechend den verschiedenen IT-Sicherheitsprodukten, Geschäftsfeldern und Zielmärkten weiter diversifiziert. Die KMU-geprägte Branche ist auf einige Leitevents fokussiert, aber auch auf zahlreiche regionale, nationale und internationale Spezialveranstaltungen.

  • Varonis tritt Allianz für Cyber-Sicherheit bei

    Varonis Systems, Spezialistin für Datensicherheit, Bedrohungserkennung und -abwehr sowie Compliance, ist der Allianz für Cyber-Sicherheit beigetreten. Angesichts der zunehmenden Vernetzung, sich stets weiter entwickelnden Cyberbedrohungen und immer professionelleren (und oftmals staatlich geförderten) Akteuren sieht Varonis in breiten Bündnissen einen wesentlichen Baustein für eine wirkungsvolle Verteidigung. "Sicherheitsbedrohungen kennen weder Unternehmens- noch Landesgrenzen, also müssen wir bei der Abwehr ebenfalls neu denken und verstärkt auf Zusammenarbeit setzen", erklärt Thomas Ehrlich, Country Manager DACH von Varonis. "Nur wenn Sicherheitsanbieter, Unternehmen und staatliche Stellen kooperieren, können wir die enormen Sicherheitsherausforderungen meistern."