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Softwaregesteuerte Storage-Architekturen


Nutanix-Patent: Unternehmen erhebt Anspruch auf optimale Architektur für Scale-Out-Storage-Services mit jeder beliebigen VM und jedem beliebigen Hypervisor
Mit Hilfe der im Patent dokumentierten Erfindungen liefert Nutanix Scale-Out-Speicherservices mittels Software auf handelsüblichen x86-Servern und reduziert dadurch die Komplexität in den Rechenzentren der Unternehmen

(16.04.14) - Nutanix hat vom United States Patent and Trademark Office das Patent mit der Nr. 8.601.473 für ihre grundlegende Speicherarchitektur für virtualisierte Rechenzentren erhalten. Mit dieser Architektur wird nicht nur die 20 Jahre alte Storage-Area-Network (SAN)-Technologie obsolet. Vielmehr fordert das Unternehmen damit auch die gesamte Branche heraus, eine neue Storage-Architektur mit vergleichbarer Leistung und Skalierbarkeit zu entwickeln. Das Patent klärt die Frage, wie das optimale Design und die optimale Implementierung softwaregesteuerter Speicherlösungen aussehen, so dass die Technologie von den unterschiedlichsten Unternehmen weltweit eingesetzt werden kann.

Mit Hilfe der im Patent dokumentierten Erfindungen liefert Nutanix Scale-Out-Speicherservices mittels Software auf handelsüblichen x86-Servern und reduziert dadurch die Komplexität in den Rechenzentren der Unternehmen. Die Administratoren und Leiter von Rechenzentren werden von rigiden Storage-Konstrukten und aufwändigen administrativen Aufgaben befreit, die Virtualisierungsteams frustriert und wichtige geschäftliche Initiativen verzögert haben. Die Nutanix-Kunden profitieren damit von innovativen Web-Scale-Technologien, ohne Abstriche bei der Projektgeschwindigkeit, in Sachen Datenmanagement oder der Auswahl des für das jeweilige Unternehmen am besten geeigneten Hypervisors machen zu müssen.

Mit diesem Patent bekräftigt Nutanix ihr Engagement bei der Weiterentwicklung der Rechenzentrumstechnologie und der Vereinfachung des Designs, der Implementierung und des Managements von IT-Infrastrukturen. Das Patent beschreibt im Detail, wie ein System verteilter Knoten (Server) virtuellen Maschinen (VM) mittels einer "Controller VM", die auf jedem einzelnen Knoten läuft, hochleistungsfähige und gemeinsam genutzte Speicherkapazitäten bereitstellt. Die "Controller VMs" aggregieren die lokalen Storage-Ressourcen, einschließlich "Direct-attached Flash", über alle Server hinweg und stellt einen gemeinsam genutzten Pool an Datenspeichern zur Verfügung, der funktional äquivalent zu einem SAN- oder NAS-Array ist, jedoch über eine höhere Skalierbarkeit und Leistungsfähigkeit verfügt. Die Architektur bietet für den Betrieb beliebiger Workloads native Speicherfunktionalitäten auf Enterprise-Niveau, wie zum Beispiel Snapshots, Klonen, Komprimierung und Deduplizierung.

"Nutanix hat Pionierarbeit geleistet und die Storage-Architektur für alle virtualisierten Umgebungen radikal vereinfacht und deren Skalierbarkeit erhöht", so Dr. Willy Zwaenepoel, Professor und ehemaliger Dekan der Schweizer École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL). "Das Patent stellt eine Anerkennung der technischen Vorreiterrolle des Unternehmens dar und erhöht gleichzeitig die Messlatte für andere Unternehmen im Web-Scale-Markt."

Ferner bietet die Nutanix-Architektur eine einheitliche Datenfabric zum Aufbau hybrider Cloud-Umgebungen. Dadurch können IT-Manager in ihren Unternehmen je nach Bedarf öffentliche Cloud-Ressourcen in Anspruch nehmen und gleichzeitig die Kontrolle über ihre private Cloud-Infrastruktur behalten und diese absichern. Diese Flexibilität ist das Resultat einer zu hundert Prozent softwaregesteuerten Architektur, die sich unabhängig von speziellen Virtualisierungsanbietern und deren Technologien implementieren lässt.

Das Patent macht wichtiges geistiges Eigentum öffentlich zugänglich und enthält auch detaillierte Angaben darüber, wie sich Nutanix die Evolution von Rechenzentren in der Cloud-Ära vorstellt. Diese vor fast drei Jahren formulierte Prognose und Sichtweise ist es, welche die Vorreiterrolle und Führungsposition des Unternehmens in den schnell wachsenden Märkten für Web-Scale- und konvergente Infrastrukturen begründet hat.

Hier einige wichtige Auszüge:

>> Das moderne Rechenzentrum muss sämtliche Storage-Hardware als einen einzigen globalen Ressourcenpool virtualisieren, der hoch zuverlässig, verfügbar und performant ist …", um schwer zu administrierende und fast unmöglich zu skalierende Speicherinseln zu beseitigen.

>> Die Nutanix-Architektur erlaubt lokales Speichern innerhalb des/der oder in direkter Anbindung an den Server und/oder die Appliance, die als Teil des Storage-Pools zu managen sind" und unterscheidet sich dadurch grundlegend von traditionellen Netzwerk-basierenden Speichern. Dadurch können Unternehmen die Server-Attached-Flash-Technologie in vollem Umfang nutzen und End-to-End-Latenzen vermeiden, die auftreten, wenn Flash-Speicher zentralisierten und Netzwerk-basierenden Speichersystemen hinzugefügt werden.

>> Rechenzentren werden durch eine massiv parallele Storage-Architektur, die in dem Maße skaliert, wie und wenn Hypervisor-Hosts hinzugefügt werden", skalierbar. Eine derart hohe Skalierbarkeit kann nur dadurch erreicht werden, dass die Speicherinfrastruktur unabhängig von jeglichen Hypervisor-Einschränkungen skaliert werden kann.

>> Wenn Speicherressourcen virtualisiert werden, sollten sie in Verbindung mit jedem beliebigen Hypervisor von jedem beliebigen Virtualisierungsanbieter" genutzt werden können.

"Zwar hat die Virtualisierung sowohl bei Anwendungen als auch bei Serverinfrastrukturen eine beeindruckende Flexibilität bewirkt. Gleichzeitig aber übersteigt sie die Möglichkeiten beliebter Speicherprodukte, die in der Ära davor dominiert haben", erklärt Brian Bryne, Principal Engineer bei Nutanix. "Die Forschungs- und Entwicklungsteams von Nutanix revolutionieren die Vorstellung davon, wie Storage-Architekturen auszusehen haben, um das Rechenzentrum der Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen." (Nutanix: ra)

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