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Nach WhatsApp-Übernahme durch Facebook

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PSW Group nimmt Messenger-Dienste unter die Lupe
WhatsApp-Messenger: Zuverlässig, aber gravierende Datenschutzmängel aufgrund einer schwachen Verschlüsselung und einer fehlenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

(15.04.14) - Es ist einer der größten Coups dieses Jahres: Die Übernahme des Messenger-Dienstes WhatsApp durch den Social Media-Giganten Facebook. Insgesamt 19 Milliarden US-Dollar legte das Unternehmen von Mark Zuckerberg für die Kommunikations-App, die in der mobilen Kommunikation Dienste wie SMS oder MMS abgelöst hat, auf den Tisch. Es ist nicht zuletzt der hohe Kaufpreis in Verbindung mit dem schlechten Datenschutz-Ruf von Facebook, der viele Nutzer misstrauisch macht. "Sie stellen sich zurecht die Frage, ob das soziale Netzwerk durch die WhatsApp-Übernahme nicht einfach nur an noch mehr Daten gelangen möchte", so Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

Längst sehen sich daher viele Nutzer nach Alternativen zu WhatsApp um. Der Datenschutz ist dabei nur ein – wenn auch ein erheblicher – Aspekt. Diesen und weitere Eigenschafen der verfügbaren Messenger stellt die PSW Group nun einem ausführlichen Test auf den Prüfstand. Sämtliche Messenger werden von den Verschlüsselungsexperten auf allgemeine Parameter wie Verbreitung, Kosten, Optik oder Bedienbarkeit sowie auf sicherheitsrelevante Parameter wie der Firma hinter dem jeweiligen Service, Verschlüsselung oder Speicherung der Daten getestet. Neben WhatsApp befinden sich die Dienste Threema, Telegram, Line, WeChat, schmoose, myEnigma, TextSecure und Cryptocat im Visier der PSW-Tester.

"Wir geben den Nutzern einen umfassenden Überblick und fundierte Entscheidungshilfen bei der Messenger-Wahl an die Hand. Hierzu decken wir mit unseren Tests eine besonders große Bandbreite an Kriterien ab", erklärt Christian Heutger. Die Ergebnisse der Tests stellen die Internet Security-Spezialisten in umfassenden Reports auf ihrem Blog zur Verfügung.

Den Anfang macht der WhatsApp-Messenger, den die PSW-Tester zwar als zuverlässig würdigen, ihm zugleich aber gravierende Datenschutzmängel aufgrund einer schwachen Verschlüsselung und einer fehlenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung attestieren. Unter anderem auch die AGB werden von den Experten kritisch gesehen. (PSW Group: ra)

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Meldungen: Unternehmen

  • Regeln zur Erkennung von Bedrohungen

    Kaspersky eröffnet ein neues Transparenzzentrum in Madrid und lädt vertrauenswürdige Partner und Regierungsvertreter dazu ein, den eigenen Quellcode zu untersuchen. Das Zentrum in Spanien ist Teil der unternehmensweiten globalen Transparenzinitiative und das erste von Kaspersky innerhalb der Europäischen Union. Im neu eröffneten Zentrum stellt Kaspersky Regierungen und Partnern Informationen zu seinen Produkten sowie deren Sicherheit zur Verfügung. Dazu zählen auch wesentliche und wichtige technische Unterlagen, die in einer sicheren Umgebung einer externen Überprüfung unterzogen werden können. Das neue Transparenzzentrum dient nicht nur zur Überprüfung des Codes, sondern auch als Informationszentrum, um mehr über die Technologie und Datenverarbeitungsverfahren von Kaspersky zu erfahren.

  • Schwachstellen in Druckumgebungen

    Angesichts der steigenden Bedrohungslage durch unbefugten Datenzugriff ist die Sicherheit einer der wichtigsten Aspekte in der heutigen Büroumgebung, die sich schnell verändert. Quocirca betont daher in seiner jüngsten Analyse "Global Print Security Landscape 2019*)" die Bedeutung des Themas im Hinblick auf die weitreichenden Auswirkungen, die sich wandelnde Arbeitsplätze/ Büroumgebungen auf ganze Organisationen haben können. Als einer der wichtigsten Anbieter in der Branche hat Konica Minolta die Druckersicherheit frühzeitig als zentrales Thema behandelt und in seinem breiten Produkt- und Dienstleistungsportfolio sichergestellt.

  • Schutzstrategien & -technologien entwickeln

    F-Secure schafft mit der "Tactical Defense Unit" eine neue Einheit, um stärkere Abwehrmechanismen und vorbeugende Maßnahmen zu entwickeln. Das Team besteht aus Forschern und Analysten, die für die Ausarbeitung ganzheitlicher Schutzstrategien verantwortlich sind. Diese stellen sicher, dass sich die Produkte und Dienstleistungen von F-Secure schneller voranschreitet als die Entwicklung von digitalen Bedrohungen für Menschen und Unternehmen. Die Tactical Defence Unit wird von Christine Bejerasco, Vice President bei F-Secure, geleitet. Zuvor leitete sie die Forschung und Entwicklung im Bereich der Desktop-Sicherheit. Das neue Team entwickelt Mechanismen zur Prävention und zum Schutz vor aktuellen und zukünftigen Bedrohungen. erfüllen.

  • Fahrerassistenzsysteme & autonome Fahrzeuge

    Das israelische Startup-Unternehmen TriEye, dessen innovative Kurzwellen-Infrarot-Sensortechnologie (SWIR) auch bei ungünstigen Wetter- und Nachtbedingungen eingesetzt werden kann, hat eine von Intel Capital angeführte Finanzierungsrunde der Serie A im Wert von 17 Mio. USD angekündigt. Zu den weiteren Investoren zählen Marius Nacht, Mitbegründer von Check Point Software Technologies, und TriEyes bestehender Investor Grove Ventures unter der Leitung des TriEye-Vorsitzenden Dov Moran, dem Erfinder des USB-Flash-Laufwerks und Mitbegründer von M-Systems. Seit der Gründung hat TriEye Investments von über 20 Millionen US-Dollar erhalten, einschließlich einer Startkapitalinvestition von 3 Millionen US-Dollar im November 2017 unter der Leitung von Grove Ventures.

  • Ist-Zustand von Cyber-Sicherheit

    Wie ist es um die Cyber-Sicherheit in den Ländern inner- und außerhalb Europas bestellt? Wie sieht die allgemeine Gesetzgebung rund um die digitale Sphäre aus? Diese Frage stellen sich vor allem jene Unternehmen, die in den betreffenden Ländern investieren wollen. Mit den neuen Cyber-Landscapes bietet Deloitte in Partnerschaft mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) auf dessen Website jetzt einen besonderen Service: Diese informiert detailliert über die Rechtslage zum Thema Cyber in ausgesuchten Regionen bzw. Ländern mit hoher Relevanz für die deutsche Industrie, etwa EU, USA, China etc.