- Anzeigen -


Sicherheit informationstechnischer Systeme


IT-Sicherheitsgesetz: Einführung und konkrete Handlungsempfehlungen zum Thema ISMS
Rohde & Schwarz SIT und apsec weisen mit ISMS-Roadmap den Weg

(12.08.15) - Die IT-Sicherheitsexperten Rohde & Schwarz SIT und die Applied Security GmbH (apsec) unterstützen Unternehmen zukünftig bei der Einführung des gesetzlich geforderten Informationssicherheitssystems (ISMS). In einem gemeinsamen Seminar geben Experten beider IT-Sicherheitsfirmen einen Überblick über die zugrundeliegenden Standards und stellen praxisnahe Lösungen für Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen vor. Damit erweitern die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Bundesinitiative "Allianz für Cybersicherheit".

Am 12. Juni 2015 beschloss der Deutsche Bundestag das IT-Sicherheitsgesetz (Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme), das noch in diesem Jahr in Kraft treten soll. Betreiber kritischer Infrastrukturen sind damit künftig gesetzlich verpflichtet, ein Mindestniveau an IT-Sicherheit einzuhalten. Unter anderem müssen sie ein Informationssicherheitssystem (ISMS) einführen und regelmäßig auditieren. Das stellt die Betreiber besonders gefährdeter Infrastrukturen vor Probleme: Bislang sind die zu treffenden Maßnahmen kaum definiert. Zudem stellen verschiedene, teils komplexe Einführungsstandards und der Ressourcenmangel in den IT-Abteilungen große Hürden dar.

Die beiden Sicherheitsexperten Rohde & Schwarz SIT und apsec bieten interessierten Unternehmen nun eine praxisnahe Einführung und konkrete Handlungsempfehlungen zum Thema ISMS. Das Tagesseminar "Informationssicherheit managen: Vorgaben kennen, Lücken identifizieren, Lösungen implementieren" ist als Partnerbeitrag für die Mitglieder der Allianz für Cybersicherheit kostenfrei zugänglich. Der Fokus liegt dabei auf den Fragen, wie ein ISMS eingeführt und dabei der aktuelle Stand der Technik sichergestellt werden kann.

"Angesichts des bevorstehenden IT-Sicherheitsgesetzes besteht bei vielen Unternehmen Konkretisierungsbedarf", erklärt Peter Rost von Rohde & Schwarz SIT. "Hier wollen wir unterstützen: am Ende des Seminars verfügen die Teilnehmer über die Grundvoraussetzungen für die Aufstellung ihrer eigenen ISMS-Roadmap, Informationen zum zügigen Erreichen des aktuellen Stands der Technik sowie eine Übersicht zu konkreten Techniken wie Leitungs-, Datei- und E-Mailverschlüsselung."

Die Allianz für Cyber-Sicherheit ist eine Initiative des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die im Jahr 2012 in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) gegründet wurde. Derzeit beteiligen sich knapp 1.280 teilnehmende Institutionen, über 100 aktive Partner und mehr als 35 Multiplikatoren an der Allianz (Stand 6/2015). Voraussetzung für eine Partnerschaft sind nachgewiesene Kompetenzen im Bereich der Cyber-Sicherheit. Zudem verpflichten sich die Partner, die Ziele der Allianz aktiv zu fördern und einen spezifischen und kostenlosen Beitrag zugunsten der Teilnehmer zu leisten.

Termine
Di, 21.07.2015 Großwallstadt (apsec)
Do, 10.09.2015 Berlin (Rohde & Schwarz SIT)
Mi, 28.10.2015 Essen (apsec)
(Rohde und Schwarz: ra)



Rohde & Schwarz: Kontakt & Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Unternehmen

  • Kryptografie wird jetzt zukunftssicher

    Fortschritte bei der Entwicklung leistungsfähiger Quantencomputer haben zuletzt Google in die Schlagzeilen gebracht, auch die Kryptografie hält in diesem Wettlauf das Tempo mit: genua und Partner entwickeln im Projekt QuaSiModO (Quanten-Sichere VPN-Module und Operantionsmodi) Verschlüsselungsverfahren zur Kommunikation via Internet, die der neuartigen Rechenleistung von Quantencomputern standhalten. Denn viele der heute gängigen Krypto-Verfahren werden unsicher, sobald Quantencomputer marktreif sind. Das Ziel des Forschungsprojekts: bis 2022 praxistaugliche Verschlüsselungsverfahren zur sicheren Kommunikation in der aufziehenden Ära der Quantencomputer entwickeln. Projektpartner sind der Netzwerkausrüster ADVA Optical Networking SE, das Fraunhofer-Institut AISEC, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der IT-Sicherheitshersteller genua GmbH als Konsortialführer.

  • Dokumentenprüfung & Identitätsfeststellung

    secunet ist langjähriger Partner der Bundespolizei bei der Entwicklung einer modernen Informationsarchitektur für die digitale Polizeiarbeit. Ein Ergebnis der Zusammenarbeit ist die Entwicklung einer "Smart Police App" auf Basis der Software Plattform "secunet biomiddle". Die Applikation ermöglicht einen orts- und endgeräteunabhängigen Zugriff sowie die Verarbeitung polizeilicher Informationen. Ab sofort ist die App auch für iOS verfügbar und steht den Polizeien der Länder zur Verfügung. Bereits seit 2018 setzt die Bundespolizei bei Personenkontrollen in mobilen Einsätzen erfolgreich Apps zur Dokumentenprüfung und Identitätsfeststellung ein. Mit der App "BPOL-Dokumentenprüfung" können Bundespolizisten elektronische Identitätsdokumente (eID) unterwegs flexibel und sicher mit dem Smartphone auslesen und prüfen. Darüber hinaus ist die Verifikation biometrischer Daten, wie z.B. der Vergleich des im Chip gespeicherten Gesichtsbildes mit dem Livebild der Person, möglich.

  • Fortinet übernimmt SOAR-Anbieter CyberSponse

    Fortinet gab die Übernahme von CyberSponse, einem führenden Anbieter von Security Orchestration, Automation and Response (SOAR)-Plattformen mit Sitz in Arlington, Virginia, bekannt. CyberSponse, bereits Fortinet Security Fabric-Partner, wird die Automatisierungs- und Reaktionsfähigkeiten von "FortiAnalyzer", "FortiSIEM" und "FortiGate" weiter ausbauen und Security-Vorgänge noch stärker vereinfachen. Die heutige Cyber-Bedrohungslandschaft entwickelt sich ständig weiter. Darüber hinaus trägt die zunehmende Anzahl von Produkten für die Absicherung von Endpunkten zu einer sinkenden Alarmbereitschaft bei. Hinzu kommt oftmals ein Mangel an Cyber-Security-Kenntnissen. Dadurch verschärft sich die ohnehin schon komplexe Security-Umgebung. Um dieser Komplexität entgegenzuwirken, versuchen Unternehmen und Service Provider, ihre Abläufe zu vereinfachen und die Effizienz der heutigen Security Operations Center (SOCs) zu maximieren. Dazu werden Warnmeldungen aus einer Vielzahl von Sicherheitsprodukten konsolidiert und getestet sowie Analysen und sich wiederholende Aufgaben automatisiert. Zudem kommen klar definierte Playbooks zum Einsatz, um eine Reaktion auf Vorfälle in Echtzeit zu ermöglichen.

  • Operationsbasis für weitere Innovationen

    EfficientIP hat von Jolt Capital eine Investitionseinlage in Höhe von 11 Millionen Dollar erhalten, um das weitere Unternehmenswachstum zu unterstützen. Die Investition dient dazu, die internationale Expansion voranzutreiben und das Serviceangebot als Reaktion auf die gestiegene globale Nachfrage nach DDI (DNS, DHCP und IP-Adressmanagement)-Anwendungen strategisch auszubauen. Die Experten von EfficientIP unterstützen Unternehmen, online zu bleiben und sich vor Datenverlust zu schützen, indem sie die Grundlage der IP-Infrastruktur zuverlässig, flexibel und sicher gestalten. Eine wachsende Anzahl angeschlossener Geräte und die Kombination von Cloud- und Inhouse-Computing macht die IT immer komplexer. Vor diesem Hintergrund hilft EfficientIP Unternehmen, Prozesse zu vereinfachen und wettbewerbsfähiger zu werden. "Die Investition macht es möglich, unsere Expansion auf globaler Ebene zu beschleunigen", kommentiert David Williamson, CEO von EfficientIP. "Die Marktchancen für DDI-Lösungen wachsen, und wir möchten diesen Schwung nutzen, indem wir unsere Vertriebsmannschaft verstärken. Das schafft eine Basis, die aktuelle Nachfrage zu befriedigen und weitere Innovationen voranzutreiben, die wirklich wichtig sind, um die Kundenbedürfnisse von morgen weiterhin zu erfüllen. Angesichts der Erfolgsbilanz bei der Skalierung von Technologieunternehmen weltweit ist Jolt Capital ein idealer Partner, um uns in dieser Wachstumsphase zu unterstützen."

  • Debatte zur SSL-Zertifikat-Laufzeit

    Die Debatte um die Laufzeit von SSL-Zertifikaten ist neu entfacht: Einst drei Jahre gültige SSL-Zertifikate müssen mittlerweile alle zwei Jahre ausgetauscht werden. Eine weitere Verkürzung der SSL-Zertifikate-Laufzeit wurde erst im September im CA/B-Forum diskutiert. Die meisten Zertifizierungsstellen sprachen sich dagegen aus - nun hat sich auch Sectigo, ehemals Comodo, zum Thema positioniert. "Ein Hauptargument für die Verkürzung der Lebensdauer von SSL-Zertifikaten war die Sicherheit: Durch Herabsetzung der Gültigkeitsdauer können kompromittierte Zertifikate nicht sehr lange für missbräuchliche Zwecke genutzt werden. Die Zertifizierungsstellen hingegen argumentieren gegen eine Verkürzung der Laufzeit. Gründe sind die hohen Kosten sowie der höhere zeitliche Aufwand, der mit dem Verkürzen der Gültigkeitsdauer für die Kunden einhergeht", fasst Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group, zusammen und ergänzt: "Der CA Sectigo ist es nun gelungen, einen Kompromiss zu finden. Die Zertifizierungsstelle stellt als erste wieder 5-Jahres-Zertifikate aus, jedoch ohne die Sicherheit herabzusetzen. Kunde können beim Kauf dieses SSL-Zertifikats durch Rabatte sparen, ohne auf Sicherheit verzichten zu müssen."