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Neues Zeitalter für elektronische Signaturen


it-sa 2015: eSignatur - vom Unterschriften-Tablet bis zum Smartphone
Digitale Dokumente auf dem Signatur-Tablet unterschreiben

(05.10.15) - Digitale Arbeitsabläufe ohne Medienbrüche steigern die Effizienz und Schnelligkeit in Unternehmen und senken gleichzeitig die Kosten. secrypt, Spezialistin für elektronische Signaturen, Zeitstempel und Verschlüsselung, zeigt vom 06. bis 08. Oktober 2015 auf der it-sa in Nürnberg in Halle 12.0 am Stand 744 bei TeleTrust, wie elektronische Unterschriften, darunter die Handy- und Tablet-Signatur, Workflows sicher digital gestalten.

Noch immer werden zahlreiche Dokumente ausgedruckt, weil sie eine Unterschrift erfordern. Mit dem Einsatz von Signatur-Tablets und der Software digiSeal office von secrypt ändert sich dies. Das zu unterzeichnende PDF-Dokument, zum Beispiel eine Arbeitsschutzbelehrung, wird hierbei über das Dokumenten führende System, wie etwa die Business-Plattform Sharepoint, gesteuert und präsentiert. Der Mitarbeiter liest die Arbeitsschutzbelehrung aufmerksam durch und unterschreibt sie wie gewohnt mit einem Stift, jedoch auf dem Tablet statt auf Papier.

Das Signatur-Pad erfasst die biometrischen Merkmale der Unterschrift, wie Schreibdruck, Schreibgeschwindigkeit und Schreibbeschleunigung, und bettet sie in das digitale Dokument ein. Anschließend unterschreibt der Vorgesetzte an seinem Einzelarbeitsplatz mithilfe der Signatursoftware "digiSeal office" und seiner Signaturkarte. Damit bestätigt er, dass der Beschäftigte in seiner Anwesenheit unterschrieben hat und versiegelt das Dokument mit seiner qualifizierten elektronischen Signatur (qeS). Es kann nun im Archivabgelegt werden. Gern wird hierfür das archivierungswürdige PDF/A-Format gewählt. Der Prozess ist nun vollständig digital umgesetzt – ganz ohne Medienbruch. Im Gesundheitswesen kann auf diese Weise ein Behandlungsvertrag vom Patienten und Krankenhausmitarbeiter unterschrieben werden.

Lesen Sie zum Thema "Compliance" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

Perspektive Smartphone-Signatur auf Basis der neuen EU-Verordnung in 2016
Ab dem 1. Juli 2016 beginnt ein neues Zeitalter für elektronische Signaturen. Dann gilt die "Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt" (eIDAS-VO) in allen EU-Mitgliedsstaaten und die nationale Gesetzgebung wird abgelöst. Vor diesem Hintergrund sind derzeit auch alternative Verfahren zur Signaturkarte im Gespräch, wie das Auslösen der qualifiziertenelektronischen Unterschrift über das weit verbreitete Smartphone. Bei der sogenannten "Handy-Signatur" wird zum Beispiel eine TAN-SMS, bekannt durch das Online-Banking, beim Signaturvorgang angefordert. Die auf das Mobiltelefon gesendete TAN wird anschließend manuell eingegeben und damit die Signatur ausgelöst.

"Das Smartphone bietet einen weiteren komfortablen Kanal zur Nutzung der qualifizierten elektronischen Signatur. Mit der Handy-Signatur lassen sich Dokumente überall und jederzeit in Sekundenschnelle unterschreiben, ohne dass ein zusätzliches Endgerät benötigt wird", betont Tatami Michalek, Geschäftsführer der secrypt GmbH. (secrypt: ra)

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Meldungen: Unternehmen

  • Joint Ventures für industrielle Security

    Trend Micro und Moxa stellten die erste gemeinsam entwickelte Sicherheitslösung ihres Joint Ventures TXOne Networks vor. Das neue industrielle Intrusion-Prevention-System (IPS), das sich aktuell im Beta-Status befindet, entdeckt und blockiert weitverbreitete Exploits und bietet Whitelisting für OT-Umgebungen (Operational Technology/Betriebstechnik). Die Lösung wurde erstmals auf dem Stand von Trend Micro (Halle 6, Stand B16) auf der diesjährigen Hannover Messe (1. bis 5. April, Deutsche Messe Hannover) gezeigt.

  • Neue Denk- und Lösungsansätze

    Mit X-Labs gründet Forcepoint eine weltweit eine Forschungseinrichtung und ein globales Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und Verhaltenswissenschaft. Erstmalig arbeiten Sicherheitsforscher, Datenwissenschaftler, Psychologen und Spionageabwehrspezialisten zusammen, um verhaltensbasierte Sicherheitslösungen rund um das Thema Mensch und Maschine zu entwickeln. Dabei greifen die X-Labs-Spezialisten auf Daten und Erkenntnisse aus dem gesamten Forcepoint-Produktportfolio zurück, um Innovationen im Bereich Risk Adaptive Protection voranzutreiben.

  • Orange im europäischen Cybersicherheitsmarkt

    Orange hat die Übernahme der SecureData Group für einen nicht offen gelegten Betrag bekannt gegeben. Die Akquisition ist weiterer Schritt, um die Position von Orange im europäischen Cybersicherheitsmarkt zu stärken. Das britische Unternehmen SecureData ist der größte unabhängige Cybersicherheitsdienstleister in Großbritannien. Das Unternehmen blickt auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte zurück und bietet integrierte Cyber-Lösungen zur Risikobewertung, Erkennung von Bedrohungen, zum Schutz der IT-Ressourcen von Kunden und zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle an. Der führende Beratungsarm des Unternehmens, SensePost, genießt weltweites Ansehen für seine Expertise in den Bereichen Cyberkriminalität, Forschung zu Cybersecurity und Sicherheitstests. SecureData erzielte 2018 einen Jahresumsatz von rund 50 Millionen Euro und verzeichnet seit 2016 konstante Wachstumsraten von rund 20 Prozent.

  • Zusätzliche Garantie auf USV-Batterien

    Anmelden, registrieren und Garantie verlängern - Mit einer besonderen Aktion startet APC by Schneider Electric in das neue Jahr. Reseller und Endkunden, die bis Jahresende ihre SmartConnect-Modelle auf dem APC-Webportal registrieren lassen, erhalten auf die Batterie eine zusätzliche Garantie von einem Jahr. Die Garantie verlängert sich damit kostenfrei von zwei auf insgesamt drei Jahre.

  • IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen

    NTT Security (Germany) arbeitet an der Entwicklung von Vehicle Security Operation Centers (V-SOCs). Automobilhersteller können die IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen damit deutlich reduzieren. Mit der zunehmenden Digitalisierung von Fahrzeugen, unter anderem für Connected Cars und autonomes Fahren, rückt auch die Sicherheit der IT-Systeme in den Fokus von Fahrzeugherstellern. Das Risiko, dass Fahrzeuge angegriffen werden können, ist beträchtlich: Es reicht vom Öffnen einzelner Fahrzeuge per App über das verdeckte Anlegen von Benutzerprofilen bis zum Manipulieren kompletter Fahrzeugdaten. Bei ungesicherten Systemen kann ein Angreifer ohne weiteres feststellen, wer wann auf welchem Weg wohin gefahren ist und wie lange er sich wo aufgehalten hat. Im schlimmsten Fall können Hacker ganze Fahrzeugflotten lahm legen oder, noch schlimmer, sogar Unfälle provozieren.