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SonicWall wieder eigenständig


SonicWall spaltet sich von der Dell-Software-Gruppe ab
Die Übernahme ermöglicht es SonicWall, die große Kundenbasis mit Netzwerksicherheitslösungen zu versorgen

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Francisco Partners, eine auf Technologie fokussierte Beteiligungsgesellschaft, und Elliot Management, kündigen an, dass die Übernahme der Dell-Software-Gruppe abgeschlossen ist. Zugleich erfolgt die Abspaltung von SonicWall, Anbieterin von IT-Sicherheitslösungen, das ab sofort als eigenständiges Unternehmen agiert. Das vor mehr als 25 Jahren gegründete Unternehmen SonicWall war seit 2012 als Geschäftseinheit von Dell tätig. Mit ihren IT-Sicherheitslösungen schützt es weltweit mehr als eine Million Netzwerke.

Präsident und CEO von SonicWall wird der Cybersecurity- und Netzwerk-Experte Bill Conner, zuvor CEO von Silent Circle und Entrust.

SonicWall schützt Netzwerke mit Lösungen wie dem Capture-Advanced-Threat-Protection-Service. Sein Multi-Engine-Ansatz zur Abwehr von unbekannten und Zero-Day-Angriffen wirkt bei der erweiterten Bedrohungserkennung und dem Sandboxing. SonicWall bietet Lösungen für Unternehmen aller Größen, die in großen verteilten Umgebungen agieren, beispielsweise im Bildungssektor, in staatlichen Institutionen, im Einzelhandel sowie in der Finanz- und Gesundheitsbranche.

"Wenn man sich die Schlagzeilen zu Sicherheitsbedrohungen ansieht, befinden wir uns inmitten eines Wettrüstens", sagt Conner. Als eigenständiges Unternehmen können wir agiler und schneller agieren und Partnern und Kunden die besten Produkte und Dienstleistungen bieten. Um Kunden gegen immer komplexere Bedrohungen zu schützen, setzen wir unser Engagement bei der Entwicklung von neuen Produkten kontinuierlich fort und investieren in unsere Partner, die als verlängerter Arm des SonicWall-Teams agieren."

"SonicWall hat seit langem einen hervorragenden Ruf in der Security-Branche", erklärt Robert Ayoub, Research Director im Security-Products-Programm des Marktforschers IDC. "Sicherheit ist nach wie vor eines der wichtigsten Anliegen vieler Unternehmen."

Wichtige Meilensteine von SonicWall in diesem Jahr:

• >> die Zahl der neuen Partner stieg um 20 Prozent;

• >> das achte Jahr in Folge ist SonicWall Marktführer in den USA im Bereich Internet Security Appliances für kleine und mittlere Unternehmen;

• >> der Capture-Advanced-Threat-Prevention-Service von SonicWall hat seit ihrem Start im August 2016 mehrere Millionen verdächtige Dateien analysiert.

Neues Partnerprogramm SonicWall SecureFirst
Der Grundstein des SonicWall-Geschäfts ist seit langem die Zusammenarbeit mit Channel-Partnern, um die bestmögliche Netzwerk- und Zugangs-Sicherheit sowie E-Mail-Sicherheitslösungen für jede Umgebung zu konzipieren und bereitzustellen. Um das Engagement und die Investitionen in den Channel weiter fortzusetzen, hat SonicWall das SecureFirst-Partnerprogramm eingeführt. Es bietet höhere Prämien für Mehrwerte durch Partner-Leistungen, Projekt-Schutz und erweiterte technische Unterstützung.

"Es sind nicht nur die Beziehungen von SonicWall zu den Channel-Partnern, die das Unternehmen zu einem weltweit führenden Anbieter gemacht haben, es sind auch die fortwährenden eigenen Innovationen", ist Conner überzeugt. "Die Netzwerke der Unternehmen, die SonicWall-Lösungen einsetzen, werden von einem der fortschrittlichsten Tools geschützt: dem Cloud-basierten Capture-Advanced-Threat-Protection-Service. Als unabhängiges Unternehmen ist es uns jetzt möglich, noch schneller auf die zunehmenden Cyber-Bedrohungen zu reagieren und Unternehmen mit neuen Lösungen zu versorgen."

Dell EMC wird das gesamte SonicWall-Portfolio weiterhin im Programm führen.

"SonicWall hat sich seit jeher für den Channel engagiert und wir freuen uns über die verstärkten Investitionen in uns Partner. Die Kooperation mit dem SonicWall-Team ist ein erfolgreiches und profitables Projekt, dass wir in den kommenden Jahren weiter vorantreiben werden", erklärt Nicolai Landzettel, CEO von Data-Sec. (SonicWall: ra)

eingetragen: 20.12.16
Home & Newsletterlauf: 20.01.17


SonicWall: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

  • Industrielles Netzwerk-Monitoring

    Rhebo, Anbieterin für Industrial Security und Industrial Continuity, hat 2018 mit einem Wachstumsrekord und einer Umsatzsteigerung von 300 Prozent abgeschlossen. Der Marktanteil in der DACH-Region steigerte sich im selben Zeitraum auf 30 Prozent. Diese Entwicklung wird in 2019 bestätigt. Bis Juli dieses Jahres konnte Rhebo ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr bereits verdoppeln. Rhebo sieht darin ihre Strategie bestätigt, die Cybersicherheit vernetzter Industrieanlagen um den Aspekt der Anlagenverfügbarkeit und Operational Continuity zu erweitern. Hierfür hatte das deutsche Unternehmen seine Lösung für industrielles Netzwerk-Monitoring mit Anomalieerkennung "Rhebo Industrial Protector" bewusst um Funktionen erweitert, die über Cybersecurity hinausgehen. Die Lösung von Rhebo erkennt somit nicht nur versteckte Angriffe durch Cyberkriminelle oder Aktivitäten von Schadsoftware in der Automatisierungstechnik von Industrieunternehmen und der Netzleittechnik von Energie- und Wasserversorgungsunternehmen. Auch technische Fehlerzustände, welche die Netzwerkqualität und damit die Verfügbarkeit und Prozessstabilität beeinträchtigen können, werden lückenlos gemeldet.

  • Angebote für Behörden und Schulen

    Die Digitalisierung ist eine der größten Chancen und zugleich Herausforderungen der aktuellen Zeit. Sie betrifft alle Bereiche, prägt und verändert in immer stärkerem Ausmaß das Leben und Arbeiten der Menschen. Das gilt auch für zwei Bereiche, in denen Kommunikation elementar wichtig ist: Behörden und Bildung. Hierfür hat Cryptshare ab sofort zwei Lösungen im Portfolio. Dank "Cryptshare für Behörden" können Behörden zentrale Anforderungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung sowie interne Datenschutz-Richtlinien umsetzen. Und mit "Cryptshare for Schools" bietet das Unternehmenab sofort kostenlose Software-Lizenzen für alle deutschen Schulen in öffentlicher Trägerschaft an. Er fördert damit die datenschutzgerechte Kommunikation in Behörden, der Schulverwaltung, bei Lehrkräften, Eltern und Schülern.

  • Bot-Erkennungs- und Abwehrfunktionen

    Barracuda hat das indische Startup InfiSecure Technologies erworben. Damit stattet die Sicherheitsspezialistin ihren erst kürzlich vorgestellten "Service Advanced Bot Protection" für die Barracuda WAFaaS-Plattformen sowie die Web Application Firewall mit erweiterten Funktionen aus. InfiSecure Technologies hat sich auf die Erkennung und Minimierung fortschrittlicher Bots mit niedriger Latenzzeit spezialisiert. Laut Gartner sind "DDoS-Angriffe, betrügerische Käufe, Web Scraping sowie Schwachstellen-Scans und -Angriffe die Hauptarten von Bot-Angriffen". Solch schadhafte Bots entwickeln sich ständig weiter, so dass sie menschliches Verhalten immer genauer nachahmen können. Abwehrstrategien zur Bot-Erkennung und -Minderung werden daher immer wichtiger.

  • Cyber-Risiken ganzheitlich verwalten

    Tenable erweitert ihr "Cyber Exposure"-Ökosystem um neue Technologieintegrationen. Diese umfassen Lösungen führender Anbieter öffentlicher Cloud-Infrastrukturen sowie SIEM- und IT-Service-Management. Gemeinsam ermöglichen sie Kunden Cyber-Risiken ganzheitlich zu verwalten, zu messen und zu reduzieren. Grundlage dafür ist der tiefere Einblick in die gesamte moderne Angriffsoberfläche sowie die integrierten Sicherheits- und IT-Workflows, um Probleme schnell zu erkennen und zu lösen.

  • Erweiterung des Zero-Trust-Netzwerkzugriff

    Pulse Secure gab bekannt, dass aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Hybrid-IT-Modellen und Zugriff mit kompromissloser Sicherheit im ersten Halbjahr 2019 ein zweistelliges Wachstum beim Handelsvolumen erzielt werden konnte. Außerdem gab das Unternehmen erhebliche Errungenschaften in punkto Produktinnovation, Kommunikationsprogramme, Kundenservice und Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter bekannt. "Unser Umsatzwachstum zeigt deutlich, dass wir die robusteste und flexibelste Plattform für sicheren Zugriff bieten. Unsere Position ist ideal, um Kapital aus dem Wachstum des Marktes zu schlagen und die Nachfrage nach unseren Lösungen für den Rest des Jahres und bis 2020 hinein weiter anzukurbeln", so Sudhakar Ramakrishna, CEO von Pulse Secure, zu einer vor Kurzem durchgeführten Umfrage von IDG, bei der herauskam, dass 91 Prozent der Unternehmen vorhaben, ihre Ausgaben für die Zugriffssicherung in den nächsten 18 Monaten zu steigern.